Die Würde des Menschen ist unantastbar - bedingungsloses Grundeinkommen jetzt!

von Johannes Israel - 28.04.2010

'Wir schreiben ein BGE-Konzept' - Mitmachgruppe
http://www.meinespd.net/gruppenforen/forum/4193
 

Forum von Günter Schwarz:
DU bist der Grund für ein Einkommen - Diskussionsforum für ein bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) für ALLE
http://www.meinespd.net/foren/forum/337
 

-Dort mit Unterthema von Johannes Israel:
http://www.meinespd.net/foren/thema/140379
 

Gruppe von Günther Gruchala:
-Arge-Bedingungsloses Grundeinkommen
http://www.meinespd.net/gruppen/gruppe/1868
 

Forum von Günter Schwarzkopf:
-Der Soziale Fortschritt "Grundeinkommen" Aufbau, Finanzierung, Renten
http://www.meinespd.net/foren/forum/4767
 

-Forum von Johannes Israel:
"Freiheit bedeutet die Möglichkeit, selbstbestimmt zu leben." Wege zum Erreichen des bedingungslosen Grundeinkommen!
http://www.meinespd.net/foren/forum/2465
 

-Gruppe von Johannes Israel:
Arbeitsmarkt: Arbeit für Alle - Wege zum Erreichen der Vollbeschäftigung!
http://www.meinespd.net/gruppen/gruppe/1255
 

-Thema von Jochen Weeber
Resolution: Veränderung des Selbstverständnisses unserer Gesellschaft
http://www.meinespd.net/foren/thema/72233
 

Es ist genug für alle da - für ein bedingungsloses Grundeinkommen! Ein BGE würde die Menschen befähigen ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Die Ziele von Sozialdemokraten sind doch klar: den Sozialstaat verteidigen, festigen und ausbauen, unser Land zukunftsfähig machen durch ...bessere Bildung, ökologischen Umbau, eine andere Verkehrspolitik, eine Korrektur der Privatisierungspolitik und vieles, vieles andere mehr.

Im Grundsatzprogramm der SPD lese ich:

Freiheit bedeutet die Möglichkeit, selbstbestimmt zu leben. Jeder Mensch ist zur Freiheit berufen und befähigt. Ob er dieser Berufung entsprechend leben kann, entscheidet sich in der Gesellschaft. Er muss frei sein von ENTWÜRDIGENDER ABHÄNGIGKEITEN, von Not und von Furcht, und er muss die Chance haben, seine Fähigkeiten zu entfalten und in Gesellschaft und Politik verantwortlich mitzuwirken. Nur wer sich sozial ausreichend GESICHERT weiß, kann seine Freiheit nutzen.

Auszug aus dem Hamburger Programm Artikel 3.6 - Gute Arbeit für alle:
Gerechte Teilhabe am erwirtschafteten Ertrag ist das Gebot sozialer Gerechtigkeit und ökonomischer Vernunft.

Nicht nur Worthülsen, sondern mehr Demokratie wagen, dass wäre Sozialdemokratie, wenn man denn will.Diese Grundlagen sind heute ungleich verteilt, da macht es Sinn, die Wertschöpfung aus dieser Ungleichheit zum Teil (!) gleichmäßig auf alle zu verteilen. Wenn es eine Partei gibt, die für Soziale Gerechtigkeit kämpfen muss, dann kann es nur die SPD sein.
 

Die Situation in Deutschland:

Wir haben rund 6,5 Millionen Menschen in unserem Land, die am Hartz IV- Tropf hängen, wir haben rund 300.000 Ein- Eurojobber, wir haben rund 2,5 Millionen Kinderarmut, wir haben rund 800.000 Leiharbeitnehmerplätze, wir haben rund 4,8 Millionen geringfügig Beschäftigte, um nur einige Zahlen hier zu nennen.

Mit einem BGE könnten sich Menschen leichter selbständig machen und auf Augenhöhe mit Arbeitgebern, also den Besitzenden, verhandeln.

Deshalb brauchen wir ein neues System, dass alle an der Finanzierung beteiligt und allen erlaubt ein Leben ohne Existenzangst, sowie die Teilhabe am öffentlichen und kulturellen Leben sicherstellt.

Es kann nicht sein, dass Menschen die unverschuldet ihren Arbeitsplatz verlieren zu Bittstellern werden und der Willkür von ARGE-Mitarbeitern ausgesetzt sind. Es kann auch nicht sein, dass Menschen den Ertrag ihrer Lebensleistung, ihr Erspartes fast ganz aufbrauchen müssen, ehe sie eine Transferleistung erhalten. Und es kann nicht sein, dass Menschen im Vertrauen auf eine sichere Rente ein Leben lang eingezahlt haben, um dann feststellen zu müssen, dass sie von dieser Rente nicht leben können.

Durch die zunehmende Technisierung der Produktionsprozesse und durch die Möglichkeit der Verlagerung von körperlicher Arbeit über weite Entfernungen hinweg geriet dieses jahrhundertealte System aus den Fugen. So befinden wir uns heute in der Situation, dass Menschen auch wenn sie wollen, eben nicht in der Lage sind, durch das Bereitstellen von Arbeitskraft an diesem Kreislauf teilzunehmen.

Da der Prozess der Technisierung und somit die Entbehrlichkeit körperlicher Arbeit immer weiter fortschreiten wird, ist es an der Zeit, nach einer gerechten Lösung zu suchen, mit der die Menschen in der Lage sind, ihre materiellen Grundbedürfnisse innerhalb der Gesellschaft zu befriedigen. Unsere Antwort darauf lautet: Das soziale Grundeinkommen.

Soziales Grundeinkommen (SGE) und solidarisches Gesundheitswesen (SGW)

Das soziale Grundeinkommen ist eine regelmäßige monatliche Geldzahlung des Staates die 
- ohne Ansehen der Person
- ohne Bedürftigkeitsprüfung
- ohne Gegenleistung oder Arbeitspflicht
- ohne Anrechnung von eigenem Einkommen und Vermögen
alle Bürgerinnen und Bürger, die ihren gewöhnlichen und rechtmäßigen Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland haben, erhalten. 

Das soziale Grundeinkommen dient der Existenzsicherung und der angemessene Teilhabe am öffentlichen und kulturellen Leben,  unterliegt nicht der Steuerpflicht, kann nur durch richterlichen Beschluss (z. B. bei Straftaten) und nur unter Beachtung des Grundgesetzes, gekürzt oder zeitweise ausgesetzt werden und ist Bestandteil einer umfassenden Steuer- u. Sozialreform in Deutschland

Wir brauchen ein einfaches, logisches u. gerechtes Steuer- u. Sozialsystem um in Deutschland soziale Gerechtigkeit herzustellen, soziale und wirtschaftliche Stabilität sicherzustellen, jedem Bürger zu ermöglichen, die Steuer u. Sozialsysteme ohne Expertenhilfe zu verstehen, Armut, Ausgrenzung u. Stigmatisierung wegen Arbeits- und Einkommenslosigkeit, auszuschließen, Kinderarmut zu verhindern und Chancengleichheit für alle Kinder durch ein besseres Bildungswesen zu gewährleisten, Altersarmut zu vermeiden, Zielgerichtete Soziale Hilfe ohne Sanktionen und Zwangsmaßnahmen bereitzustellen, ein Solidarisches leistungsfähiges Gesundheitswesen sicherzustellen, Familienarbeit u. Ehrenamtliche Tätigkeit auch finanziell anzuerkennen., die Balance zwischen Beruf und Familie und Persönlichen Interessen zu ermöglichen, Kreativität und soziales Engagement werden durch ein SGE gefördert, die Arbeitnehmer durch geringere Steuern u. SV-Beiträge unter Berücksichtigung eines SGE, deutlich entlastet, damit sich Arbeit wieder lohnt, Flexiblere Arbeitszeitmodelle und mehr Teilzeitarbeit zu ermöglichen, Vollbeschäftigung zu ermöglichen (Arbeitslosigkeit unter 3%), Existenzgründungen zu erleichtern, Steuerhinterziehung, Sozialbetrug und öffentliche Verschwendung zu verhindern, Subventionen abzubauen, Bürokratieabbau zu ermöglichen, alle Einkommen gleichberechtigt zu besteuern und die Kapitaleinkommen genauso wie die Arbeitseinkommen zur Finanzierung aller Gesamtgesellschaftlichen Kosten heranzuziehen, das Ehegattensplitting und die Steuerklassen abzuschaffen.

Wir erhoffen uns:

-Arbeit lohnt sich wieder, da Geringverdiener für ihre Arbeit mehr bekommen, als sie als Sozialleistungsempfänger- innen ohnehin bekommen
-Verhinderung von verdeckter Armut
-Senkung der Lohnnebenkosten
- Arbeitgeber- innen brauchen sich viel weniger Sorgen machen um entlassene Mitarbeiter- innen
-weniger Abhängigkeit vom Unternehmen steigert die Motivation der Mitarbeiter
-Anreize zur Arbeitszeitverkürzung und flexiblerer Arbeitszeiten
- Arbeitnehmer- innen können eher bessere Arbeitsbedingungen durchsetzen, da ihre Existenz nicht vom Arbeitseinkommen abhängig ist
- dadurch weniger Streiks
-Lohnsteigerungen, da Mitarbeiter- innen sich in einer besseren Verhandlungsposition befinden
-Verringerung von Subventionen, da ehemals nicht-gewinnbringende Unternehmen jetzt wirtschaftlicher arbeiten können
-Verringerung von Lobbyismus, da die Politik nicht mehr mit Wegfall von Arbeitsplätzen erpressbar ist.
-Planungssicherheit für die Bevölkerung
- dadurch geringere Sparquote
- dadurch vermehrter Konsum und Konjunkturaufschwung
- dadurch Stabilisierung der Wirtschaft
-Existenzgründung wird einfacher und technische Neuerungen setzen sich somit besser durch
-Bürokratieabbau auf allen Ebenen und damit einhergehende Kostenersparnis
- die Arbeitsagenturen können sich gezielt auf Arbeitsvermittlung und nicht mehr auf die Arbeitslosenverwaltung konzentrieren
-leichtere Familien Planung aufgrund finanzieller Sicherheit und somit höhere Geburtenraten
-Elternarbeit, Familienarbeit, häusliche Pflege und ehrenamtliche Tätigkeiten werden durch das Bürgergeld nun auch finanziell honoriert
-Aufgabemöglichkeit von Lebensgemeinschaften, die bisher nur durch Existenznot zusammen gehalten wurden
-zunehmende Gesundheit durch Wegfall negativer Arbeitsbedingungen (z. B. Stress)
-höhere Bezahlungsmoral von Schuldnern
-geringere Unterschiede zwischen arm und reich
-Grundversorgung auf hohem Niveau
-Wegfall des Stigmas "arbeitslos"
-Wertewandel, weg vom Geld hin zu sozialen Gemeinschaften
-Zeit und Muße für gesellschaftliches Engagement (Kultur, Sport, Politik, Religion) sowie Bildung
-wird mehr Zeit in Bildung und kreativer Beschäftigung investiert, steigert das die Geschwindigkeit des technischen und kulturellen Fortschritts
- ohne Bedürftigkeitsprüfung, ein besserer Schutz der Privatsphäre
- durch Wegfall vieler Steuern entfallen auch viele Steuerschlupflöcher
-Finanzierungsgrundlage ist eine Umverteilung von reich zu arm. Da das Geld wieder ausgegeben wird (arm zu reich) ist da System zugleich dynamisch und stabil
- durch Kopplung des Bürgergeldes und der Steuern an das Bruttosozialprodukt wird das System stabiler

Millionen Bürger-Bürgerinnen leben in Abhängigkeit der Sozialgesetzgebung, der daran geknüpften Agenda 2010 mit deren Sanktionen des SGB II und XII, ausartend bis Zwangsarbeit. Der Reichtum ist aber ungleich verteilt.

Eine Analyse der DIW-Wirtschaftsforscher zeigt, dass zwar jeder Erwachsene im Schnitt über ein Vermögen von 150 000 Euro inklusive Rente verfügt. Der Reichtum ist aber ungleich verteilt. Mehr als jeder vierte Deutsche hat gar nichts auf der hohen Kante. Nach EU-Zahlen waren 2008 rund 15 Prozent der Deutschen von Armut bedroht, weil ihr Haushaltseinkommen unter 10 600 Euro lag.

Muss die SPD es den Linken überlassen?

Die Linkspartei kritisierte: "Es darf nicht zur Normalität werden, dass die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden." Deshalb müsse die Vermögenssteuer wieder eingeführt werden, damit wohlhabende Bürger sich stärker an der Finanzierung des Sozialstaats beteiligen müssten. Ist das nicht ursprünglichste Aufgabe von Sozialdemokraten?

Im Vorwärts schreibt Andrea Nahles

"Wir sehen eine bedingungslose Grundpauschale des Staates für jeden Bürger kritisch. Für die SPD steht gute Arbeit im Mittelpunkt ihrer Politik. Allerdings diskutieren wir in der Zukunftswerkstatt „Gut und sicher leben“ auch über das Grundeinkommen. Am 7. November werden wir zudem eine große Anhörung des Petitionsausschusses zum Thema bedingungsloses Grundeinkommen haben. Die Diskussion ist noch nicht abgeschlossen!"

Unsere Gruppe ist dabei ein Konzept zur Höhe eines SGW/bGE und zur Finanzierung zu entwickeln. Wir sind noch nicht ganz fertig, aber eines steht schon jetzt fest, es ist eindeutig über eine auf Alle gleich verteilte Einkommenssteuer und Steuern aus Unternehmensgewinne und Vermögen finanzierbar. Die große Mehrheit wird auch finanziell profitieren. Mehr Netto vom Brutto.
 

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Brandbrief eines entschiedenen Bürgers- Ziviler Ungehorsam?!

Bild von JohannesIsrael

Brandbrief eines entschiedenen Bürgers:
Darin:

Ab heute widerstehe ich offen jeder staatlichen Zumutung, ein mir unsinnig erscheinendes Arbeitsangebot anzunehmen oder unsinnige, vom Amt mir auferlegte Regeln zu befolgen. Auch die durch die Wirklichkeit längst als illusorisch erwiesene Fixierung auf "Erwerbsarbeit" lehne ich in jeder Weise ab.

Ich beanspruche ein unbedingtes Recht auf ein freies, selbstbestimmtes Leben, welches ich einer von mir selbst gewählten, mir selbst sinnvoll erscheinenden und mir nicht von außen vorgeschriebenen Tätigkeit widmen darf – auch wenn ich durch die wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse gezwungen bin, dafür Hartz IV in Anspruch zu nehmen. (…)

Wenn ich Sanktionen erhalte, ist im Sinne der Wiedereinsetzung der Grundrechte der Klageweg zum Bundesverfassungsgericht nach Karlsruhe geöffnet. (…)

Wenn ich Sanktionen nicht erhalte, erheben wir diese Situation zum Präzedenzfall: Sanktionsfreiheit muss dann für alle gelten!

Sie können den "Brandbrief" um die Menschenrechte in Deutschland jetzt auch mit Ihrer Unterschrift unterstützen >>

http://www.buergerinitiative-grundeinkommen.de/sheets/aktuelles/BUKA-unt...

Mit herzlichem Gruß,

Ralph Boes

- Berlin, den 13.06.2011 -

Das BGE wird dabei sein! Wo ? Beim Umweltfestival 2011 in Berlin

Bild von JohannesIsrael

Günter Schwarz und ich organisieren einen Infostand.
Wann wird das sein? Am 5. Juni 2011
Wo wird das sein? Am Brandenburger Tor und auf der Straße des 17. Juni
Es beginnt um 11 Uhr und geht bis 19 Uhr.
„Es wäre schön, wenn ihr euch, wie beim 1. Mai beteiligen könntet - es war ein schöner, bunter, vielfältiger Stand.“

„Das Umweltfest finde ich eines der schönsten Straßenfeste in Berlin in das das Grundeinkommen unbedingt dazugehört. Standmiete ist sogar billiger als beim DGB und laufen müssen wir auch nicht mit einem riesigen Banner bei Sturm :-)“

„Kopiert bitte diesen Veranstaltungstermin, oder TEILT ihn bei euch, damit eure facebook-Freunde
diesen Beitrag auch lesen können, wir also möglichst viele erreichen.

Danke!“

Gruss
Günter und Johannes

Tag des Grundeinkommens am 1.Mai

Bild von JohannesIsrael

Wir Bekenner des bGE waren zahlreich in einer Gruppe dabei, voran nicht übersehbar mit unserem großen Banner und gelber Baseballmützen. Nicht nur das, am Infostand wurden gute Gespräche geführt. Der Stand war ständig von Interessenten umlagert. Hunderte Flyer und Postkarten gingen reißend weg.
Dazu Buttons, Baseballmützen und Luftballons, Abziehbilder, alles mit Sonnenlogo. Zweifellos einer der schönsten und meistfrequentierten Stände. Da musste sogar der SPD Stand „neidvoll oder neidlos“ eingestehen, wie sich im Gespräch herausstellte.
Ein für Kinder bereit gestellter Bastel und Mal-Tisch unter Betreuung von Andrea, Monika und Frigga wurde von den Kindern sehr gern angenommen und von den Müttern und Vätern begrüßt. So hatten sie doch Zeit für das bGE.
Einen besonderen Dank an Andrea, die eine super Litfaßsäule in Heimarbeit gefertigt hat und diese auch noch zum Infostand und zurück transportierte. Sie wurde zum Plakatieren verwendet von bGE Informationen und dem Programm der Frühlingswoche des Grundeinkommens.
Das Alles wäre nicht möglich gewesen ohne die große Hingabe der vielen Helfer in der Vorbereitung, sogar Besucher aus dem Bundesgebiet bei der Durchführung vor Ort und nicht zuletzt der zahlreichen Spender. Letzteres wird eine weitere Aktion zum Tag des Umweltfestivals in Berlin finanziell ermöglichen. Dazu später und gesondert mehr.
Ihnen Allen gilt unser herzlicher Dank.
Fotos findet Ihr unter:
http://www.facebook.com/media/set/?set=a.182003555185017.57694.100001261...
http://www.facebook.com/media/set/?set=a.181972031854836.57679.100001261...
und
Teile dieses Album mit anderen, indem du diesen öffentlichen Link verschickst:
http://www.facebook.com/media/set/?set=a.181760821875957.57602.100001261...

LG Johannes
Liebe Grüße von Günter und Johannes

Die erste BGE- Demo in 2011 am 8. April 2011

Bild von JohannesIsrael

Die erste BGE- Demo in 2011 am 8. April 2011
Die von der BGE-Lobby (Michael Fielsch und Partner) initiierte erste bGE-Demo des Jahres 2011 am 8. April vor dem Brandenburger Tor war ein schöner Erfolg. Mindestens 70 Aktivisten versammelten sich, verteilten Flyer, informierten Interessenten über das bGE. Vor und auf der Bühne gab es ein buntes Programm mit Reden, Kultur, und Liedern. Besonderen Dank gilt den jungen Freunden-innen des Drugstore, die alles so fröhlich machten. Vor der Bühne wurde in bunten Kostümen Folklore getanzt. Die Aktivisten von der Bürgerinitiative schrieben die Leistungsmerkmale des bGE mit bunter Kreide das Pflaster vor dem Brandenburger Tor. Durch das Programm führte kicki. Leider konnte unser riesen Banner im starken Wind nicht gehalten werden, sodass wir es auf den Boden legen mussten. Das war ein toller Tag, riesige Stimmung im starken Wind, der unsere Botschaft weit in die Welt getragen hat. WIR REISSEN DIE MAUERN SOZIALER UNGERECHTIGKEIT EIN. Liebe Grüße an euch Alle- Johannes

Fotos findet Ihr auf:
http://www.facebook.com/profile.php?id=100001261204131

WIE WAR DAS DOCH GLEICH?

Bild von JohannesIsrael

Kennt ihr diesen?

"Freiheit bedeutet die Möglichkeit, selbstbestimmt zu leben.
Jeder Mensch
ist zur Freiheit berufen und befähigt.
Ob er dieser Berufung entsprechend
leben kann, entscheidet sich in der Gesellschaft.
Er muss frei sein von
entwürdigenden Abhängigkeiten, von Not und von Furcht, und er muss
...die Chance haben, seine Fähigkeiten zu entfalten und in Gesellschaft und
Politik verantwortlich mitzuwirken.
Nur wer sich sozial ausreichend
gesichert weiß, kann seine Freiheit nutzen."
„Gerechte Teilhabe am erwirtschafteten Ertrag ist das Gebot sozialer Gerechtigkeit und ökonomischer Vernunft.“

LG Johannes

Was bedeutet das Grundeinkommen für Arbeitnehmerinnen, -nehmer/G

Bild von JohannesIsrael

Was bedeutet das Grundeinkommen für Arbeitnehmerinnen, -nehmer/Gewerkschaften?

- Stärkt die Beschäftigten und die Gewerkschaften, verbessert die Verhandlungsposition (Streik)

- Höheres Gesamteinkommen (Grundeinkommen plus Lohn/Gehalt - Leistung lohnt sich)

- Beseitigt prekäre Arbeitsverhältnisse

- Ermöglicht flexibleres Arbeiten, Jobsharing/Arbeitszeitverkürzung, -verteilung

- Stärkt Mitspracherechte in Betrieben

- Verbessert Arbeitsplatzbedingungen

- Verhindert oder senkt die Akkordarbeit, verhindert Lohndumping

- Sorgt für Überstundenabbau

- Verringert arbeitsbedingte Krankheiten

- Möglichkeit für unbürokratische Weiterbildungen

-Chance zur Vollbeschäftigung (jede Arbeit wird bezahlt )

- Stärkt die Binnennachfrage, dies führt zu Arbeitsplatzangeboten

- Sichert Renten, Betriebsrenten gewinnen an Bedeutung

- das bGE erhöht den Wert der Arbeit (Berufung statt Beruf) und stärkt die Gewerkschaften

Grundeinkommen

Bild von Patrick

Grundsätzlich ein guter Gedanke und ein Schritt in die richtige Richtung. Für mich stellt sich nicht die Frage ob Ja oder Nein. Vielmehr beschäftigt mich – wie erreicht man die Mehrheit der Menschen, was kann man tun, um sie für diese Idee zu begeistern. Wichtig auch- was kostet es, trägt es sich, woher kommt das notwendige Geld?

Ich denke, sofern man Zahlen hat mit denen man rechnen kann, ist es einfacher Mitstreiter zu finden. Benötigt werden Zahlen/Rechenbeispiele - die eine überzeugende „Sprache“ sprechen…
Gibt es etwas in dieser Richtung schon?

Beste Grüße
Patrick

Deine Frage der Finanzierung

Bild von JohannesIsrael

Lieber Patrick,
es gibt mind. 10 Modelle zur Finanzierung, von denen ich aber nicht wissen kann, ob sie transparent genug sind.
Aus diesem Grund verweise ich auf ein Konzept an welchem ich und 30 weitere SGEler gearbeitet haben, darunter auch Genossen. Deswegen heißt unser Konzept auch solidarisches Grundeinkommen ( SGE )plus Bürgerversicherung.
Dieses Konzept zeigt eine klare Linie mit Zahlen untermauert dass das bGE ohne Staatsverschuldung finanzierbar ist und es bliebe sogar für Unwägbarkeiten ein Überschuss.
Es basiert auf der Grundlage einer Steuerfinanzierung über alle Einkünfte und Heranziehung von Sozialausgaben, die mit Einführung eines bGE entfallen würden.
Die Kranken- und Pflegeversicherung, sprich Bürgerversicherung wird Steuerfinanziert, sie wird also der Staat übernehmen.
Hier der Link:
http://www.sge.iivs.de/
Im Kapitel Service findest Du zum herrunterladen die Zahlenangaben im Exel oder auch PDF Format,
http://www.sge.iivs.de/Seite32.html

LG Johannes

heute im 3sat

Bild von Patrick

Danke. War mir nicht bewusst.

heute die Sendung "Bedingungslos glücklich" Doku rund ums Grundeinkommen......

Hallo Patrick, die Sendung auf 3 Sat

Bild von JohannesIsrael

habe ich natürlich gesehen und sie war zu einer guten Sendezeit.
Wie überhaupt in den letzten Monaten die Medien immer öfter vom bGE senden und schreiben.
Auch der Vorwärts will im April darüber berichten.
Allerdings vermisste ich in der Sendung die Angabe darüber, dass ein bGE/sGE auch die Erwerbstätigen erhalten. Das bGE/sGE keine Sozialleistung ist.
Sie werden ein höheres Netto als zuvor haben und es wird jede Arbeit bezahlt, auch die z.B. Hausfrauenarbeit/ Ehrenarbeit uswusf.
Nun ja, 45 Minuten reichen nicht aus.
Lieben Gruß Johannes

Zukunftsthema

Bild von Pirat

Die SPD sollte sich mit dem Grundeinkommen beilen. Die Piratenpartei ist gerade dabei ihre Sozialpolitischen Grundpfelier auf dieser Idee aufzubauen.

Die Piratenhaben schon mit ihren wenigen Kernthemen 2% erreicht. Mit einer Ausweitung auf Grundeinkommen und Transparenz/Basisdemokratie (Weder SPD och Linke vertreten diese Themen)wären die 5% durchaus möglich. Dieses Thema zu verschlafen könnte der SPD also so einige Stimmen kosten und eine neue Partei in den Bundestag bringen.

Werbevideo für das Fest bGE zum 1. Mai 2011

Bild von JohannesIsrael

Werbevideo für das Fest bGE zum 1. Mai 2011:
http://www.youtube.com/watch?v=uRpDzYTpFTs&feature=bf_play&playnext=1&li...
Produzent: Günter Schwarzkopf.
Ihm gilt unser Dank.
LG Johannes

Bedingungs Los

Bild von A-D-A

Die Idee vom bGE wird nicht umso besser, je mehr Beiträge von JohannesIsrael hier stehen.

Antwort

Bild von JohannesIsrael

Hallo anonymer A.D.A,
immerhin bist Du ja schon mal auf diese bGE Infoseite gestrandet.
Und wünschte mir, Du hast alles schön gelesen und verstanden.
Dann habe ich mein gestecktes Ziel erreicht.
Das freut mich und die bGE-Gemeinde sehr.
Stillstand ist Untergang.
Probleme kann man nie mit derselben Denkweise lösen, wie sie begonnen haben( Kurt Tucholsky.
Was die Quote angeht, ein technisches Problem des Betreibers, es fehlen automatische Benachrichtigungsmails.
Ich habe darüber an die Redaktion schon gesondert 2 mal geschrieben.
Und scheinbar gefällt immerhin diese Seite rund 400 Teilnehmern.
Noch Fragen zum bGE/sGE?
Lg Johannes

Benachrichtigungsemails

Benachrichtigungsemails werden automatisch verschickt, wenn man das beim Kommentieren entsprechend einstellt.

Benachrichtigungsmail?

Bild von JohannesIsrael

Lieber Karsten und Kai
Nochmal, wo,wie ?
Ich danke für eure Hilfe vorraus.
LG Johannes

Super

Bild von JohannesIsrael

Habe ich noch nicht gefunden, wie mache ich das wo?
Lieben Gruß Johannes

Ankündigung: Fest des bedingungslosen Grundeinkommen am 1. Mai

Bild von JohannesIsrael

Guenter und ich wollen nun schon zum 3. Mal den Tag der Arbeit wieder auch zum Tag des bedingungslosen Grundeinkommen organisieren.

Wir stellen uns das so vor und brauchen unbedingt Eure Unterstützung:
Teilnahme am Demonstrationszug in einer geschlossenen, großen Gruppe von ca. mind. 50 Mitgliedern.

Voran mit unserem großen Banner :
Die Würde des Menschen ist unantastbar
Bedingungsloses Grundeinkommen jetzt

Zum abwechselnden tragen dieses Banner werden mind. ca. 6 Helfer benötigt.
Weiteres Highlight der Gruppe wird das Tragen von gelben Handsonnenschirme mit dem Aufdruck des Logos „Leben in Würde-bedingungsloses Grundeinkommen jetzt“ als Text in einem Sonnenbild.
Begleitend am Demonstrationszug werden Helfer benötigt, die am Treffpunkt und beim Marsch Flyer verteilen.
Es sollten hierfür, die im GCN shop erhältlichen Zielgruppenflyer
„Was bedeutet das Grundeinkommen für Arbeitnehmer-und innen/Gewerkschaften?“
oder eigenes Material verwendet werden.
Richtig schön wäre auch das Tragen von ebenfalls im shop erhältlicher T-shirts, kein muss.
Wichtig ist, wir treten als fröhliche, zielbewusste bGE- Gruppe auf.
Weitere Ideen von Euch sind ausdrücklich erwünscht.

Weiterer Verlauf:
Wir werden in der Nähe des Berliner „Brandenburger Tor“ einen eigenen Stand organisieren.
Dieser Stand wird bunt, fröhlich ausgestattet sein mit noch zu beschaffenden Informationsmaterial rund um das bedingungslose Grundeinkommen und einem weiteren Banner.
Zum Beispiel mit Logoluftballons, Buttons, Flyer, Postkarten, Bonbons, Knabbereien , Spendendose und Kasse für den Verkauf von Button und Sonnenschirme für spätere Aktionen.
Weiteres Material ist ausdrücklich erwünscht, auch Ideen der Finanzierung.
Günter und ich werden einen eigenen Beitrag leisten und können nur begrenzt in Vorlage treten.

Bitte helft uns dabei so gut Ihr könnt, damit Günter und ich die nächste Teilnahme und Organisation zum Umweltfestival am 6. Juni 2011 in Berlin ausstatten können.
Das Allerwichtigste seid Ihr, seid dabei, macht mit:

„UNTERNEHMEN WIR DAS JETZT; ERST RECHT“
Macht Ihr den 1. Mai zum Fest des bedingungslosen Grundeinkommen.

Tipps oder Fragen von euch bitte an mich oder hier schreiben.
Für eine bessere Planung sind möglichst verbindliche Zusagen, bitte hier anmelden.
Weitere Informationen erfolgen demnächst.

Es grüßen Euch
Guenter und Johannes

Ankündigung: DEMO IN BERLIN 8. APRIL 2011 FUER EIN BGE

Bild von JohannesIsrael

Unter Vorbehalt
Demo für ein bedingungsloses Grundeinkommen
Schluss mit Hartz IV! Für ein menschenwürdiges Leben ohne Demütigungen und Fremdbestimmung! Für Bedingungsloses Grundeinkommen - für eine bedingungslose Existenz!
8. April 2011, 14 Uhr, Berlin, Brandenburger Tor
Veranstalter:
http://www.facebook.com/event.php?eid=149002398492594
und
http://www.facebook.com/event.php?eid=149002398492594

LG Johannes

Mütter-Frauen müssen mit 10,50 EUR Mindestlohn bezahlt werden!

Bild von Wendula Strube

Auch ein Aspekt an diejenigen, die sich um das BGE verdient machen.

Was ich immer häufiger in Diskussionen heraus höre ist, dass inzwischen von Männern und Frauen, die zumeist selbst keine eigenen Kinder zur Welt bringen, nur die Arbeit Anerkennung verdient, die Geld erwirtschaftet. Da aber jedes groß gezogene Kind in den Gesamthaushalt Geld einspeist – Stichwort: Kind = Einfamilienhaus - und erst einmal den Eltern vollständig verloren geht, kann die adäquate Antwort darauf nur heißen:

10,50 EUR Mütter-Frauen-Mindestlohn!

Mütter-Frauen müssen mit 10,50 EUR Mütter-Frauen-Mindestlohn bezahlt werden. All diejenigen, die sich eine derartige Mütter-Frauen-Dienstleistung bisher auf der Basis des Ehrenamtes oder sollte man sogar von Schwarzarbeit reden, erschlichen haben, müssen begreifen, dass es eine Dienstleistung ist, Mutter-Frau zu sein. Damit die weit über 119 Stundenwoche (= 168 Wochenstunden – ca. 49 h Schlaf) anerkannt wird, die bisher unentgeltlich verrichtet und auch von den meisten Menschen, die keine Kinder zur Welt bringen, nicht als ernstzunehmende Arbeit, endgültig als Tätigkeit im Dienstleistungssektor anerkannt wird.

Daher meine Forderung von 10,50 EUR Mütter-Frauen-Mindestlohn.

10,50 X 119 h = 4.998,00 EUR Bruttogehalt X 60 % = 2.998,80 EUR Nettogehalt für Mütter-Frauen sofort, her damit!

Na, so schlecht scheinen wir Mütter-Frauen ja nun doch nicht davon zu kommen, bei dem monatlichen Gehalt?

Wenn man nun noch Prämien mit einbeziehen würde, sagen wir mal, ab dem zweiten Kind 5.000,00 EUR p. a. dann sähe es noch besser und gerechter aus!

"Es geht um die Kinder." (E. Kästner)

"Wir sehen die Dinge nicht so, wie sie sind; wir sehen sie so, wie wir sind." (Anais Nin)

Mindestlohn und bGE bzw. sGE

Bild von JohannesIsrael

Liebe Wendula,
deine Forderung ist mehr als gerecht, sie ist für mich unabdingbar und unabhängig vom bGE und unabhängig vom Geschlecht.
Allerdings meine auch ich für Erwerbsarbeit.
Das bisherige geplänkel von zur Zeit 8-8,50 € innerhalb der SPD ist unanständig.
Erwerbsarbeit muß sich lohnen, plus BGE/SGE, plus Bürgerversicherung.
Hausfrauenarbeit ist Arbeit, demzufolge das bGE/SGE glaube ich gerecht, plus für die Kinder von Geburt an.
Ein Beispiel:
Mutter, drei Kinder, ohne Erwerbsarbeit.
880€+520+520+520€
Höhe des SGE netto= 2.440€
Plus je Kind ab 6. -16. Lebensjahr 50,00€
Plus KV, PV.
LG Johannes

„Super Neuheit!!! BGE Praxistest-Pilotprojekt in der Uckermark

Bild von JohannesIsrael

Quelle:
http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/0,2828,667336,00.html
Die Breuninger Stiftung wird zusammen mit dem Ministerium für Arbeit und Soziales des Landes Brandenburg das Projekt in Angermünde in der Uckermark umsetzen. Projektstart ist der 01.05.2011. Die Bewerbung für eine Projektteilnahme geschieht über eine öffentliche Ausschreibung und wird sich an Bewohner der Uckermark richten.“
Text:
Projektträger und Finanzierung: Breuninger Stiftung, Stuttgart, in regionaler
Kooperation mit dem Europäischen Regionalen Förderverein e. V., Pinnow
(eRFV e. V.) und in transnationaler Partnerschaft mit dem FAB Österreich, ESFFörderung
beantragt beim MASF des Landes Brandenburg.
Worum geht es bei „100mal Neues Leben“?
Wie sieht angesichts der Herausforderungen durch die demografischen und
strukturellen Umbrüche heute und in Zukunft das Leben und Arbeiten aus? In
welchem Verhältnis steht z. B. die (bezahlte) Erwerbsarbeit zur (bisher unbezahlten)
Gemeinwesen orientierten Arbeit? Welche Qualifikationen, welche Talente und
Kompetenzen und welche Einstellungen haben die Menschen, die Ihnen einen
Neuanfang möglich machen und die es möglich machen, dass auf persönlicher
Ebene diese neuen Herausforderungen nicht als Lebenskrisen erlebt, sondern als
Chancen gemeistert werden können? Wie können diese Talente der Einzelnen
genutzt werden? Wie kann also in Zukunft soziale und gesellschaftliche Teilhabe des
Einzelnen aussehen?
Ausgangspunkt dieses innovativen Projektes, das einen grundsätzlich neuen Weg
beschreitet, sind nicht vordergründig „Anpassungsprozesse“ der Projekt-Teilnehmenden
an sog. „Sachzwänge“ (der Mensch als „Humankapital“). Unser
Ausgangpunkt ist das, was jede einzelne freiwillige Projektteilnehmerin und jeder
einzelne freiwillige Teilnehmer als Potenzial in das Projekt einbringt: Neugierde auf
die Entdeckung ihrer /seiner selbst, ihrer /seiner Fähigkeiten:
Wir wollen gemeinsam Endeckungen ermöglichen, was Menschen wirklich wollen und können.
Es gibt keine von außen gesetzten Ziele und Vorgaben dafür, was die
Teilnehmer/innen im Projekt arbeiten, produzieren oder schaffen sollen. Jeder/ jede
Teilnehmer/in ist aufgefordert, sich selbst Ziele setzen und diese dann zu erreichen
versuchen: Nur so kann eine nachhaltige, persönliche Neuorientierung erfolgen.
Vorgesehen ist ein umfangreiches persönliches Beratungs- und Qualifizierungsangebot,
das im gesamten Projektzeitraum zur Verfügung steht. Durch den Beitrag
der Breuninger-Stiftung stehen dafür überdurchschnittlich viele Mittel zur Verfügung,
und die Teilnehmenden können in den einzelnen Projektphasen durch Personen
begleitet werden, die es verstehen, Kreativität zu wecken und Motivation zu fördern.
Insgesamt entsteht so ein „Ermöglichungsraum“. Diese besonderen Möglichkeiten
stellen den hauptsächlichen Anreiz für die Teilnahme an dem Projekt dar.
Wer kann an „100mal Neues Leben“ teilnehmen?
Interessentinnen und Interessenten bewerben sich aus eigenem Antrieb auf eine
offene Ausschreibung hin und werden durch den Projektträger ausgewählt.[u][b][i][u][i][u]

LG Johannes

Das bedingungslose Grundeinkommen in den Medien

Bild von JohannesIsrael

Heute,den 23.02.11 im ZDFinfokanal 21:45 Uhr:
Grundeinkommen -
eine reine Träumerei?

Geld ohne Arbeit - ist das bedingungslose Grundeinkommen der Ausweg aus Hartz IV? Sag uns deine Meinung und stell' deine Fragen zum Thema an Gesine Agena, Bundessprecherin der Grünen Jugend! Am 23. Februar ab 21.45 Uhr gibt es die Antworten - bei "ZDF log in" im ZDFinfokanal und hier im Netz:
http://login.zdf.de/ZDFde/inhalt/5/0,1872,8058725,00.html?dr=1

LG Johannes

Hartz IV sichert auch die

Bild von Christian Alexander Tietgen

Hartz IV sichert auch die Würde des Menschen.

Hartz IV sichert die Würde des Menschen?

Bild von JohannesIsrael

ich kann wohl nicht richtig lesen.
H4 ist Knechtschaft, eine Erfindung der Mächtigen.
LG Johannes

Mehr kann man aber auch

Bild von Christian Alexander Tietgen

Mehr kann man aber auch nicht erwarten, wenn man nicht arbeiten geht.

Eine wahrlich trauige Einstellung

Bild von JohannesIsrael

Gib Ihnen eine würdevolle Erwerbsarbeit und sie gingen dieser Arbeit dann gern nach.
Wie war das denn gleich im Hamburger Proramm "Gute Arbeit" für Alle.
Was kam, zuvor die Agenda 2010, tolle Vollbeschäftigung.
Leiharbeit zu Sklaven und Dumpinglöhen.
Und noch immer 9-10 Millionen Menschen die am Tropf hängen, weil offensichtlich Leute wie Sie nicht anders denken können.
Du möchtest also weiterhin z.B. Hausfrauenarbeit als Ehrenamt, Sozialhilfempfänger, MAE Kräfte, Eineurojobs,< 5 € Stundenlohn, Hungerrenten, aber die Bonzen werden immer reicher.
Nein Danke.

Diskussion zum Grundeinkommen im TV

Bild von JohannesIsrael

Eine Aufzeichnung vom 20.02.2011 des ZDF.
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1265164/nachtstudio-vom-20....

Lohnt sich für Quereinsteiger.
LG Johannes

bGE - Ein Leben in Würde

Bild von Astrid Gutendorf

Die Würde des Menschen ist unantastbar!

Im Grundsatzprogramm der SPD lese ich:
Freiheit bedeutet die Möglichkeit, selbstbestimmt zu leben. Jeder Mensch ist zur Freiheit berufen und befähigt. Ob er dieser Berufung entsprechend leben kann, entscheidet sich in der Gesellschaft. Er muss frei sein von ENTWÜRDIGENDER ABHÄNGIGKEITEN, von Not und von Furcht, und er muss die Chance haben, seine Fähigkeiten zu entfalten und in Gesellschaft und Politik verantwortlich mitzuwirken. Nur wer sich sozial ausreichend GESICHERT weiß, kann seine Freiheit nutzen.
Ja, meine Damen und Herren der SPD. Hier hat Ihre Partei mit der Agenda 2010 und der Anschaffung von Hartz IV den eigenen Grundsatz missachtet.

Die Einführung des bGE würde diese Hürde nehmen und den Menschen ein würdiges, selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Jeder könnte sich frei entscheiden ob er sein Hobby zum Beruf machen will oder ob er in einem Betrieb weiterhin arbeiten möchte.

Auch die Pflege von alten Menschen, behinderten Menschen und Kindern, die Unterstützung der eigenen Kindern im schulischen Bereich wäre damit Zukunftsideal.

Die entwürdigende Bestrafung der Menschen ohne Arbeit durch die Jobcenter wäre somit hinfällig und menschenwürdig gelöst.

Dumpinglöhnen könnte entgegengewirkt werden, denn man kann sich zukünftig überlegen, ob man für einen Dumpinglohn arbeiten möchte. Arbeitgeber wären hier also gefordert und so wird diesem kapitalistischen System entgegengewirkt.

Auch wären Arbeitgeber im Umweltschutz mehr gefordert, denn man könnte Arbeitgeber durch ein bGE unter Druck setzen etwas für den Umweltschutz zu tun. Tut er nichts arbeitet man nicht für ihn.

Weite Anfahrten zur Arbeit wären ebenso Geschichte, denn jeder hätte Geld um sich einen evtl. anstehenden Umzug in die Nähe der Arbeitsstätte zu leisten. Auch das käme wieder der Umwelt zugute und natürlich dem Menschen der nicht ein Jahr z.B. 100 km zu seiner neuen Arbeitsstätte pendeln muss, um sich dann erst den Umzug leisten zu können, denn es ist nicht richtig das die Jobcenter den Umzug im vollen Umfang bezahlen. Das habe ich selbst erlebt.

Sie sehen also das die Einführung eines bGE nicht nur Menschenwürdig sein würde, sondern auch vielerlei Probleme wie Umweltschutz, schulische Bildung, häusliche Pflege und Lohndumping aus der Welt schaffen würde. Endlich wäre auch einer ständigen Stigmatisierung der Menschen die ja auch mal gearbeitet haben entgegengewirkt.

Das würde ich unter ihrem Grundsatzprogramm verstehen.

Gez. Astrid Gutendorf

liest das hier überhaupt jemand?

Bild von Guenter

das ist ein so alter Beitrag im Vorwärts zu dem muss man ja erst einmal kommen und den link kennen.

Ich glaube es ist Energieverschwendung.

Auf der aktuellen website der SPD gibt es spannende und vielfältige Themen, die man kommentieren kann und das bGE thematisieren.

Diese Seite wird besucht!!!

http://www.spd.de/aktuelles/

Hallo Günter, ich verstehe Deine Kritik nicht

Bild von JohannesIsrael

Jedem/jeder wie er will und kann.
Und auf vielen Wegen.
Und so alt dieser Beitrag auch sein mag.
Das bGE ist das spannensde, aktuellste Thema überhaupt für soziale Gerechtigkeit.
Und das wird auch die SPD bald erkennen, dessen bin ich mir sicher.
Innerlich gehst auch Du davon aus, dass die SPD am ehesten dazu in der Lage wäre eine politische Mehrheit für das bGE herbei zuführen.
LG Johannes Israel

Hat die SPD nicht schon

Bild von Herr De Jörn

Hat die SPD nicht schon immer DAS gemacht, was wir eigentlich der CDU/FDP zugetraut hätten?
Das übrigens im Schulterschluß mit den Gewerkschaften, die auch scheinbar die neoliberale Politik kritiklos durchgehen lassen? Also ist von den Parteien keine Besserung in Sicht.
Wir müssen umdenken:
Ein BGE ist in der Höhe von 1200 € auch nicht höher, als zB die Sozialhilfe in Dänemark. Gerecht ist es dann auch, weil es Alle beziehen und kein "Sozialneid" aufkommen kann (ich bezahle dir von meinem Geld).
Das Geld geht dem Staat auch nicht "flöten", da es wieder und wieder in den hochversteuerten Konsumbereich einfließt.
Das Geld wäre also nicht "weg", sondern der Fiskus darf sich durch Wirtschaftsankurbelung wegen nun möglichen Konsum über Umsatzsteuereinnahmen in ungeahnten Höhen freuen.

Aber ob diesen Gedanken unsere Politiker verstehen...?

Richtig Jörn

Bild von JohannesIsrael

Alle bekommen es und Alle tragen es mit, solidarisch eben und schon daher gerecht.
LG Johannes Israel, ehemaliges SPD-Mitglied, man könnte ja wieder eintreten oder sie wählen).

Das bGE im ZDF- TV-Programmtipp

Bild von JohannesIsrael

Geld ohne Arbeit - ist das bedingungslose Grundeinkommen der Ausweg aus Hartz IV? Sag uns deine Meinung und stell deine Fragen zum Thema an Gesine Agena, Bundessprecherin der Grünen Jugend! Am 23. Februar ab 21.45 Uhr gibt es die Antworten - bei "ZDF log in" im ZDFinfokanal und hier im Netz.

LG Johannes Israel

1 DU BIST DER GRUND FÜR EIN EINKOMMEN-BEDINGUNGSLOS-

Bild von JohannesIsrael

DU BIST DER GRUND FÜR EIN EINKOMMEN-BEDINGUNGSLOS-WEIL DU LEBST!

Am 17. Februar um 19 Uhr veranstaltet die Kölner Initiative Grundeinkommen e.V. zusammen mit der Piratenpartei Köln im Allerweltshaus Köln eine Informationsveranstaltung zum Bedingungslosen Grundeinkommen (BGE).
http://bgekoeln.ning.com/profiles/blogs/veranstaltung-am-17-februar-19
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http://globalchange2009.forumieren.de/t1580-du-bist-der-grund-fur-ein-ei...

Liebe Grüsse Johannes Israel

Gesammeltes Wissen zum Pro und Contra im Archiv über das Thema:

Bild von JohannesIsrael

"Bedingungsloses Grundeinkommen"
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Wo?
Im www.archiv-grundeinkommen.de
und ganz aktuell das
Solidarische Grundeinkommen und Bürgerversicherung der Arbeitsgruppe "Wir schreiben das Konzept" unter:
http://aktuelles.archiv-grundeinkommen.de/
Viel Freude beim studieren.
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Wer einen schnellen Überblick zu den derzeitig aktuell diskutierten, nationalen Modellen lesen möchte möchte, geht bitte zu:
http://87.230.91.64/GEModelle.nsf

Liebe Grüße Johannes sunny

Frohes Fest 2010

Bild von JohannesIsrael

Frohes Fest 2010 mit Lyrics:
Das politische Weihnachtsfinale zum Jahresausklang, super.
http://www.youtube.com/watch?v=P3AKqyOG1DE

Ich bedanke mich für die gute Zusammenarbeit und wünsche besinnliche Weihnachtsfeiertage und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2011
Gruß Johannes

Das solidarische Grundeinkommen (SGE)-Kurzinfo

Bild von JohannesIsrael

Solidarisches Grundeinkommen der Arbeitsgruppe „Wir schreiben das Konzept“
Administratoren: Johannes Israel, Karl-Heinz Müller, Stefan Wagemann
Nach einer Idee von Kaspar Heinrich ( Uwe )
Für wen?:
BürgerInnen mit Aufenthaltsgenehmigung oder
deutscher Staatsbürgerschaft
Bedingungen:
Keine
Betrag pro Monat:
Wohnungsinhaber 880, jede weitere Person 520 Euro, Kinder im
Schulalter zusätzlich 50 Euro Bildungs- und Kulturgeld (BKG) als Taschengeld.
Da eine überregionale Verwaltung nicht in der Lage ist, die komplexen Lebenssituationen
unterschiedlicher Landstriche objektiv zu bewerten, ist es Aufgabe der Bundesländer
und Kommunen für etwaige Wohngeldzulagen die Verantwortung zu tragen.
Das Solidarische Grundeinkommen und die Wohnkostenpauschale und das BKG werden jährlich
an dem vom Statistischen Bundesamt zu ermittelten Lebenshaltungskostenindex angepasst.

Sozialleistungen:
Alle Sozialhilfen gehen im Grundeinkommen auf, zuzüglich
Kranken- und Pflegeversicherung ( Bürgerversicherung) aus Steuermitteln.

Kosten pro Jahr:
915 Milliarden Euro

In Ausnahmesituationen (wie z.B. Hilfsbedürftigkeit, Behinderung, Notlagen usw.)
ist noch davon auszugehen, dass der Staat als Institution mit finanzieller Hilfe eingreift.

Zukunft der Altersversorgungssysteme:
Bis zur Einführung des SGE bleiben die gesetzliche Rentenversicherung und alle anderen
Altersversorgungssysteme, so wie bisher, bestehen.
Nach der Einführung des SGE werden die
gesetzlichen Rentenversicherung,
Beamtenversorgung,
Alterssicherung der Landwirte,
Alterssicherung der Politiker,
Berufsständische Altersversorgungen
Künstlersozialkasse, usw.
in eine Zusatz-Rentenversorgung (ZRV) für alle Bürgerinnen und Bürger nach dem Schweizer AHV-System umgewandelt.
Die Zusatzrentenversicherung (ZRV) ist eine Pflichtversicherung.
Die Beitragshöhe beträgt 3-5% des Bruttogesamteinkommens und wird von den Arbeitgebern getragen.
Die ZRV wird ab dem 65. Lebensjahr Steuerfrei ausgezahlt und beträgt mindesterns 300 €, höchstens 600 €, je nach Beitragsjahren.

Finanzierung:
Einsparungen im Sozialbudget sowie in den Bundes- Landes- und den Kommunalhaushalten,
die bisherigen Sozialversicherungsbeiträge der Arbeitnehmer,
zusätzliche Steuereinnahmen aufgrund eines einheitlichen und höheren Einkommensteuersatzes
in Höhe von 50% auf alle Arbeits- Kapital- Renten- und Subventionseinkommen und den Wegfall aller Steuersparmöglichkeiten,
höhere Kaufkraft der Bürger und damit höhere Steuereinnahmen,
Subventionsabbau
die Zusammenfassung der bisherigen Branntwein-, Alkopop- Schaumwein- und Biersteuer zu einer Alkoholsteuer (Wein wird mit einbezogen) und der Erhöhung der Verbrauchssteuer je Liter reinen Alkohols auf einheitlich 15 €.
Weitere Finanzierungsmöglichkeiten ergeben sich durch die Einführung einer Finanztransaktionssteuer, höhere Erbschaftsteuer und Vermögenssteuer.

Finanzierungspotential:
1.006,8 Mrd. Euro

Überschuss:
91,5 Mrd. Euro

Gezeichnet Johannes Israel- Berlin im Dezember 2010

BGE Modelle im Vergleich

Bild von JohannesIsrael

BGE Modelle im Vergleich:
Hallo Karl-Heinz,
vielen Dank für die von Dir verrichteten Arbeit die aktuell diskutierten BGE Modelle nebeneinander gestellt zu haben, plus unserem SGE Modell.
Ihr findet diese Angaben zum Herunterladen auf unsere HP unter Service:
http://www.sge.iivs.de/Seite32.html
Gruß Johannes

Das solidarische Grundeinkommen (SGE) und Bürgerversicherung

Bild von JohannesIsrael

Neu:
Global Change Now e.V.i.Gr.

Ich habe heute dort begonnen unser Konzept vorzustellen.

Es erscheint unter Pinnwand und beim Landesverband Berlin, dem Stammtisch von "Unternimm das jetzt"
...
Es kann dort jeder aktiv werden, er muß allerdings registriert sein.

Es gibt mehrere Landesverbände mit Stammtischen und Aktionen an denen man dann teilnehmen kann.

Ihr könnt alle dazu beitragen über das SGE zu informieren und zu verbreiten.

http://globalchange2009.forumieren.de/
Gruß Johannes

Rundfunk Live: Die Aufzeichnung zum SGE

Bild von JohannesIsrael

http://bgepapst.wordpress.com/2010/11/28/sendung-vom-18-november-2010/

Nochmals auch von mir meinen Dank an die Veranstalter und Moderatoren.
Leider ist es im Rundfunk schwierig mit Zahlendetails verständlich zu operieren.
So blieb es mehr oder weniger eine allgemeine Vorstellung unseres solidarischen Grundeinkommens Konzeptes.
Bei Bedarf für ein Kurzreferat, so ähnlich wie hier vorgestellt, oder für ein Tagesseminar zur Höhe eines SGE und deren Finanzierung stünde ich gern zur Verfügung.
Mein besonderer Dank gilt auch der Arbeit unserer Gruppenmitglieder.
Wir stehen Rede und Antwort auch per Mail, z.B:
Karl-Heinz Müller:
mueller.ampfing@t-online.de
Johannes Israel:
israeljohannes@yahoo.de
Uwe Böhling:
U.Boehling@t-online.de
Stefan Wagemann:
swagi@richertigers.com

Liebe Grüsse
Johannes

BGE!--------------

Bild von Barbara

Daran,kommt keiner mehr vorbei.Zumal jetzt Kriese Teil zwei

kommt!Der Schuss,ging schon lange los,denKnall hat man vorgestern gehört!

Vollgestopft werden Banken,für Hartz4 ,wird keine Bank gerettet!

Ich fordere Bildungschips für die Regierung,damit sie ein bge,in den Kopf bekommen,die teure sinnlose Förderung lassen,sondern die Infrastruktur beleben!

Alles mit einem BGE!möglich,dafür zahle ich lieber,"Soziale Lasten!",als für ein Hartz4 plus,plus ,plus,Modell!Es ist zahlbar,fördert die Infrastruktur und Binnennachfrage,macht Ideen zu Geschäften!,auf Augenhöhe,und der Bürger zahlt für einen schlanken Staat!

die Arbeitslosenzahlen,sind gelogen,es gehören noch 1,8 Millionen dazu!

BGE!-----------damit es wieder weitergeht,auch die Würde aller Menschen will ich verteidigen!barbara,99 Luftballons,für Mut und gegen Krieg!

Vorstellung des Modells im Radio?

Bild von BGE-Papst

Hi Johannes,

schön, dass die Vielfalt der BGE-Modelle, -Gedanken und -Diskussionen immer größer wird. Hättest Du Lust einmal Euer BGE-Modell im Radio beim BGE-Papst auf Rockradio.de vorzustellen um darüber natürlich auch informativ zu diskutieren?

Gruß Micha

Unser Konzept live:

Bild von JohannesIsrael

An alle Interessenten am SGE:
Kommenden Sonntag ,den 28. November ab 16 - 18 Uhr Live aus dem Luka Cafe/Berlin im
Rockradio.de.
Hier der Link:
http://www.bge-papst.de/
Ich stelle unser Konzept vor, es wird danach im Chat diskutiert werden können.
Ich will versuchen alle Fragen die entstehen zu beantworten.
Durch die Sendung führt Miachael Fielsch.
Wir freuen uns auf Euch und einer konstruktiven Diskussion.
Gruß Johannes

Unser Konzept im Rockradio:-)

Bild von JohannesIsrael

Hallo Micha,
ich brenne darauf, evtl. hören ja auch SPD-Mitglieder zu und stellen ihre konstruktiven Fragen, nachdem sie unser Konzept vorgestellt bekommen haben.
Gruß Johannes

Wolfgang Schäuble

Bild von Karl-Heinz Müller

Die notwendigen Sozialleistungen dürfen die Aufnahme von Arbeit nicht unattraktiv machen. [...]
Das Lohnabstandsgebot muss ge¬wahrt werden. Dieses Land gibt einschließlich der Sozialversiche¬rungen etwa eine Billion Euro Sozialleistungen im Jahr aus. Das sind im Durchschnitt 12500 Euro pro Kopf der Bevölkerung. Da muss man schon die Frage stellen, ob wir die Effizienz unserer Sozialleistungen nicht verbessern können.

Das beweist:
Bedingungsloses
GRUNDEINKOMMEN
ist eine gute Lösung
und finanzierbar

Wir könnten als ohne einen Cent mehr ausgeben zu müssen 1000 € monatlich Grundeinkommen auszahlen.

Sozialausgaben

Bild von Karl-Heinz Müller

Diese Aussage ist nicht von mir sondern von Finazminister Wolfgang Schäuble.

Dieser Herr Schäuble weiß also offenbar

Bild von JohannesIsrael

über die Ausgaben seines Amtes nicht Bescheid, oder er lügt mit böser Absicht.
Gruß Johannes

Sozialbudget 2009 und Schäuble

Bild von JohannesIsrael

Hallo Karl-Heinz,kleine Korrektur.
Das Sozialbuget 2009 betrug nach:
http://www.bmas.de/portal/46634/sozialbudget__2009.html
Danach wurden im Jahr 2009 insgesamt 754 Mrd. Euro für soziale Leistungen ausgegeben.
Das wären dennoch schon mal rund 766,00€/Monat, ohne einen zusätzlichen Cent ausgeben zu müssen.
Gruß Johannes Israel

Grundeinkommen

Bild von Karl-Heinz Müller

Warum wir ein bedingsloses Grundeinkommen brauchen!

Jeder der Augen und Ohren hat wird zugeben müssen, dass das bisherige Sozialsystem an seine Grenzen gestoßen ist. Da reicht es nicht da oder dort umzuschichten und was der Politik dazu einfällt verschlimmert die Lage des Volkes, statt sie zu verbessern.

Alle sprechen von Vollbeschäftigung, aber keiner weis wie sie denn erreicht werden soll.
Tatsache ist, wir haben ein Jahrhundert fortschreitender Entwicklung zur Automatisierung hinter uns, und es geht laufend weiter. Berufe die lange Zeit als sicher galten, sind durch Automaten und den Computer ersetzt worden.

Gleichzeitig wandert die gering qualifzierte Arbeit in Billiglohnländer ab. Wo also sollen die Arbeitsplätze entstehen, die wir so dringend brauchen? Die SPD spricht immer von guter Arbeit und meint damit, mit einem Mindestlohn von 8,50 € wäre das Ziel erreicht. Nun, mit 8,50 € sind sie nicht viel besser dran als ein Hartz IV-Empfänger.

Politik und willfährige Wissenschaftler gaukeln uns vor, die demografische Entwicklung sei Schuld an den Problemen unserer Zeit. Was sie dabei verschweigen ist, es müssen nicht nur die Alten, sondern auch die Jungen versorgt werden. Wenn man dies berücksichtigt stehen wir heute besser da als jemals zuvor.

Mit der demografischen Entwicklung hat also die Tatsache dass unsere Sozialsysteme zusammenbrechen nichts zu tun. Sehr viel aber mit der Situation auf dem Arbeitsmarkt.

Dabei gibt es genügend Arbeit. Aber sie kann nicht bezahlt werden oder man will sie nicht bezahlen. Es hat sich eine Selbstbedienungsmentalität eingeschlichen die nur noch auf kurzfristigen Gewinn aus ist, und denen alles andere egal ist. Wenn die Renditen nicht jährlich 25% steigen, spricht man von Stillstand, und Stillstand ist im Jargon der Wirtschaft Rückschritt.

Wenn man nun all dies bedenkt, muss man sich der Tatsache stellen, eine veränderte Welt braucht veränderte Bedingungen. D.h. in erster Linie, jede Nation muss zuerst auf sich selbst schauen, wenn es den Bürgern gut geht, geht es auch der Wirtschaft gut, nicht umgekehrt. Die einseitig auf Export ausgerichtete Wirtschaftspolitik muss einer Politik weichen, die wieder das Innland, d.h. die Innlandsnachfrage stärkt.

Zudem die nur mit Lohndumping erreichten Exportüberschüsse auch anderen EU-Ländern schaden und sie dazu zwingen, die gleiche rigide Sparpolitik zu fahren.

Aber das alles wird nichts am generellen Problem ändern, nämlich daran, dass menschliche Arbeitskraft von der Wirtschaft immer weniger nachgefragt wird. Daran ändern auch große Worte und Versprechungen der Politiker nichts. Ihre Rezepte, Unternehmen zu entlasten um damit Arbeitsplätze zu generieren haben sich schon lange als Fehlschlag erwiesen.

Deshalb ist es an der Zeit, andere Systeme zu installieren. Das Bismark´sche System hat uns lange Zeit gute Dienste geleistet, aber andere Voraussetzungen brauchen auch andere Antworten. Das SGE würde die meisten der Probleme auf eine Schlag lösen. Alle beteiligen sich entsprechend ihrer Leistungskraft an der Finanzierung und allen Bürgern ist damit eine Grundlage gegeben, ihr Leben ohne Angst und Sanktionen zu gestalten.

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