Der Fluch der „bösen“ Tat!

von Michael Schmidt - 21.03.2010
Am Beispiel der Treberhilfe in Berlin kann man nachvollziehen, wie mit Hilfsbedürftigen und Spendern Geld verdient werden kann.

Wenn in einem gemeinnützigen Unternehmen ein Geschäftsführergehalt von über 30.000.-€ monatlich, ein Fuhrpark von fast 500.000.- € unterhalten und das Stammkapital auf 1.000.000.- € angesammelt werden kann, dann ist doch etwas nicht in Ordnung und gehört schnellstens korrigiert!

Hier rächt es sich, dass viele soziale Aufgaben des Staates privatisiert wurden und sog. Trägergesellschaften mit Pauschalsummen gefüttert werden. Dabei richten sich diese Pauschalen nach ordentlich gerechnetem Aufwand, der jedoch in verschiedenen Gesellschaften unterlaufen wird durch Einsatz von Dumpinglöhnen und Abrechnungen, die oftmals sehr kreativ sind. Wenn dann noch Immobilien im Spiel sind, kennt die Gewinnschöpfung keine Grenzen!

Der Hohn dabei ist, dass die für diese Trägerschaft arbeitenden Mitarbeiter oftmals selbst HartzIV-Empfänger, 1€-Jobber oder Aufstocker sind, die ihrerseits dann wieder die Sozialkassen belasten.

Wann endlich werden tragfähige Konzepte gesucht und gefunden, damit der Bereicherung im Sozialbereich ein Riegel vorgeschoben wird?

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