Ein Erfahrungsbericht 9 Monate SPD

von Ina Köhn - 24.08.2010
Nachdem ich im Kindergarten erzähle, dass ich jetzt in der SPD bin und mich engagieren möchte, werde ich gefragt, ob ich Lust habe, einen Förderverein zu gründen. Klar! „Mama, guck mal, da ist die SPD!“

Die Familie findet Mamas Vorhaben nach unserem Dresdner Besuch auch ok.

Bald habe ich mir das Jahresgutachten der Wirtschaftsweisen besorgt. In den Empfehlungen entdecke ich Jens' Strategiepapier wieder. Gut so!

Kurz darauf steht die erste Wahl an.4.300 Flyer kommen ohne Logo aus der Druckerei. Eine Nacht hindurch bis zum nächsten Nachmittag schreibe ich tapfer „Ihre SPD“. Wir schrammen knapp an einer Stichwahl vorbei.

Auf einer Veranstaltung zu STARK II werde ich angesprochen. Man empfand es im ersten Moment dreist, als ich mit Baby durch die Tür spaziere. Ich hole tief Luft! Aber dann wird bekräftigt, dass es gut ist, wenn junge Eltern sich politisch engagieren.

Ein paar Wochen später stehe ich mit meinen 3 Kindern im Stau. Wie lange wartet ein Finanzminister auf mich? Er hat gewartet. Ob ich an einem Leitbild für Sachsen-Anhalt mitarbeiten möchte? Na klar! Freunde lachen. „Meinst du, der denkt, dass er noch mal was von dir hört?“ Klar wird er von mir hören! Lasst uns zeigen, wer alles für die SPD steht. Für unser Sachsen-Anhalt!

Verlinken Sie auf diesen Beitrag:

http://www.vorwaerts.de/trackback/11099
Channel: Sozialdemokratie  
Bundesland: Sachsen-Anhalt  
Tags: SPD  Sachsen-Anhalt  

Mit Kachingle und Flattr können Sie den Online-Journalismus auf vorwaerts.de unterstützen (wie das funktioniert, erfahren Sie in diesem Artikel).

Das Aktuellste aus der Sozialdemokratie - der vorwaerts-Newsletter

Advertising