Dagmar Günther

10.09.2009 - Er sorgte für Furore. Nicht nur weil er der erste animierte Dokumentarfilm in Spielfilmlänge war. „Waltz with Bashir“ von Ari Folman überzeugte mit Inhalten: den realen Interviews, die der Regisseur mit Beteiligten an den erschreckenden Ereignissen im West Beirut während des ersten Libanonkrieges 1982 führte. Inzwischen gibt es auch das Buch zum Film, ein Graphic Novel (illustrierter Comicroman). » Weiterlesen

31.08.2009 - Ulrike Kegler ist Lehrerin und Schulleiterin – 15 lange Jahre schon. Im Alleingang hatte sie an Grundschulen in Westberlin versucht, Schule zu verändern. Das war nicht zu machen. Doch als Rektorin an der Montessori-Gemeinschaftsschule in Potsdam setzt sie ihre Träume von einer schönen Schule in die Tat um. Sie erzählt die Geschichte eines „einmaligen Werdegangs“ (Klappentext), der hoffentlich nicht einmalig bleibt. » Weiterlesen

28.08.2009 - Zwei Frauen begegnen einander im Hohen Norden, auf den Lofoten in Norwegen. Die eine, Ärztin, ist ihrer Ehe und dem immer härter werdenden Klinikalltag entflohen. Die andere, Kind einer Norwegerin und eines deutschen Besatzungsoldaten, lebt dort im Haus ihrer Mutter. Beide suche die Spuren ihrer Väter: die eine mit den Tagebuchnotizen des Vaters im Gepäck, die andere ohne irgendeinen Anhaltspunkt. Eindrucksvoll zeichnet Melitta Breznik die beschädigten Lebensläufe in einer Art Doppeltagebuch nach. » Weiterlesen

22.07.2009 - „Ich habe das Leben aller gelebt, das Leben der kleinen Leute“. Im Herbst 1944, als sich die Gefängnismauern wieder einmal hinter ihm schließen, resümiert Hans Fallada sein Leben in der NS-Diktatur. Es ist eine schonungslose Abrechnung, verfasst in ständiger Angst, geschrieben zwischen den Zeilen anderer Manuskripte. Jahrelang galten diese Erinnerungen als verschollen. Nun sind sie beim Aufbau Verlag erstmals komplett veröffentlicht worden. » Weiterlesen

15.07.2009 - Lieben wir unsere Kinder, unterstützen wir sie in ihrem Einfallsreichtum und ihrer Lebensfreude, fordert der Kinder- und Familientherapeut Wolfgang Bergmann. Er beschreibt das Einfache, das bei der Erziehung so schwer zu machen ist. Anhand praktischer Beispiele berät er Eltern. Und er klärt auf, wie unsere Kinder keineswegs Tyrannen werden und dass Disziplin sicher nötig ist, aber nicht auf Angst sondern auf Liebe und Vertrauen fußen sollte. » Weiterlesen

05.06.2009 - Der Dichter galt als hässlich, sein Werk hingegen als genial: Nikolai Gogol (1.4.1809 – 4.3.1852). Neben Michail Lermantow und Alexander Puschkin zählt er zum Dreigestirn der russischen Klassik. Der Aufbau Verlag hat anlässlich seines 100.Geburtstages Gogols schönste Erzählungen herausgebracht. In der Reclam Bibliothek wurde sein unvollendetes Werk „Die toten Seelen“ erneut aufgelegt. » Weiterlesen

Gedenken an die KZ-Opfer Spenden für Krim-Frauen

16.05.2009 - Den Opfern zum Gedenken, den Überlebenden zur Mahnung: Alljährlich treffen sich am Tag Befreiung durch die Rote Armee engagierte Menschen in den ehemaligen KZ der Nazis. Seit 10 Jahren gehören auch Mitglieder der AG 60plus Berlin dazu. Im Frauen-KZ Ravensbrück hatten sie den Fürstenberger Förderverein Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück kennengelernt, der Überlebende von der Krim (Ukraine) mit Spenden unterstützt. Seither sammeln Werner Ratajczak (r.) und seine AG-Mitstreiter auf SPD-Veranstaltungen Geld für die Frauen von der Krim. » Weiterlesen

06.05.2009 - Spannend, rasant und aufregend wie die Stadt, in der er spielt, ist die Handlung des Krimis „Darling“. Tatort: Frankfurt am Main. Die SPD-OV-Vorsitzende des Stadtteils Frankfurt-Sachsenhausen Petra Tursky-Hartmann hat ihr Debüt gewagt und gewonnen. » Weiterlesen

29.03.2009 - Jung, charmant, gut aussehend: Als erfolgreicher Fußballtrainer gehört Jörg Berger Ende der 70er Jahre zu den Privilegierten des DDR-Systems. Er befindet sich auf dem besten Wege, Trainer der Nationalmannschaft zu werden. Warum verlässt so einer sein Land und fängt im Westen ganz von vorn an? Ohne Schnörkel und mit vielen Anekdoten schildert Berger seine zwei Halbzeiten in Ost und West. » Weiterlesen

02.02.2009 - Was kommt dabei heraus, wenn die liberale Grande Dame des deutschen Journalismus und der konservative Schweizer Homme des Lettres, Historiker und Alteuropäer, einander schreiben? Die Dokumentation einer geistvoll-frischen Freundschaft – eine vergnüglich-hintergründige Reise durch das vergangene Jahrhundert – kunstvoll-literarische Briefkultur der Sonderklasse. Der Briefwechsel zwischen Marion Gräfin Dönhoff und Carl Jacob Burckhardt fasziniert! » Weiterlesen

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