Elke Ferner, Vorsitzende der ASF in der SPD, Astrid Klug, Bundesgeschäftsführerin der SPD und Barbara Hendricks, Schatzmeisterin der SPD, zogen den blauen Stoff am Vormittag gemeinsam am Mast
nach oben. Sie erinnerten so an den internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen.
Die Vereinten Nationen haben ihn vor zehn Jahren mit dem Ziel ausgerufen, die Öffentlichkeit stärker für das Problem der Gewalt gegen Frauen zu sensibilisieren. In diesem Jahr steht vor
allem das Thema der weiblichen Genitalverstümmelung im Vordergrund.
Forderung an die Regierung
"Ich bin froh, dass sich alle Parteizentralen an der heutigen Aktion beteiligen. Ich würde mir allerdings wünschen, dass auch am Bundestag die Fahne gegen Gewalt an Frauen heute gehisst
würde", so die ASF-Vorsitzende Elke Ferner. Die Bundesgeschäftsführerin der SPD, Astrid Klug, betonte, dass vor allem dank der SPD Frauenrechte immer ein aktuelles Thema seien.
Unterdessen forderte die SPD-Bundestagsabgeordnete Caren Marks die schwarz-gelbe Koalition auf, endlich konsequent gegen Frauengewalt einzutreten. "Die Bundesregierung sollte sich dringend
bei den Ländern dafür einsetzen, dass sich diese bei der Finanzierung von Frauenhäusern auf ein einheitliches Vorgehen verständigen. Hier gibt es enormen Handlungsbedarf."
Mehr zum Thema: Caren Marks, frauenpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion: Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen bleibt Daueraufgabe AWO kritisiert Frauenhaus-Finanzierung als "Abschreckungseffekt": Zuverlässige Finanzierung für Frauenhäuser ist wichtig









