Mit großer Spannung wurde der Besuch des neuen Parteivorsitzenden erwartet, der mit den versammelten Studierenden ausgiebig über die Problemfelder der Bildungspolitik und den bundesweiten
Bildungsstreik diskutierte. In einer lebhaften und teilweise kontroversen Debatte machten beide Seiten viele Gemeinsamkeiten aus, griffen aber auch Aspekte auf, bei denen das Gespräch fortgesetzt
werden soll.
Kurskorrektur ist dringend notwendig
Vor dem Hintergrund der bundesweiten Studierendenproteste diskutierten die Juso-Hochschulgruppen intensiv über eine umfassende Kurskorrektur bei der Bologna-Studienreform. Um einer weiteren
Ökonomisierung des Hochschulwesens und einer Überlastung der Studierenden entgegenzuwirken, halten die Studierenden diese Korrektur für dringend notwendig. Mit dem Beschluss ihres
Arbeitsprogramms haben sich die Juso-Hochschulgruppen vorgenommen, im nächsten Jahr unter dem Titel "Studium der Zukunft" durch eingehende und kreative Diskussion zu formulieren, welche Ideen das
Hochschulstudium bestimmen sollen.
Ebenfalls auf der Tagesordnung des vergangenen Wochenendes stand die Wahl eines neuen Bundesvorstandes: Erkan Ertan (Gießen), Jan Krüger (HU Berlin), Marie-Christine Reinert (Göttingen)
Kerstin Rothe (FU Berlin) und Carola Rühling (Heidelberg) gehörten bereits dem letzten Bundesvorstand an und wurden von den Delegierten erneut gewählt. Neu im Bundesvorstand sind Matthias Brune
(Münster) und Maren Butz (Wuppertal).







