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Emmelys gibt es überall

Thomas Köcher • 08. October 2009

Barbara E. Bekannt als "Emmely". Foto: Dirk Bleicker
Barbara E. Bekannt als "Emmely". Foto: Dirk Bleicker

Die als "Emmely" bekannte Barbara E. ist der Auffassung, dass diese Pfandbons nicht der wahre Grund für ihre Entlassung gewesen seien. Vielmehr habe ihr Arbeitgeber sie gefeuert, weil sie unbequem sei und sich im Betriebsrat für bessere Arbeitsbedingungen einsetze. Derzeit ist ihr Verfahren bei dem Bundesarbeitsgericht anhängig und wird im Jahr 2010 verhandelt.

"Emmely" ist aber nicht allein. Viele Menschen haben ähnliches erlebt. Das "Solidaritätskomitee Emmely" setzt sich für Barbara E. ein und kämpft generell für bessere Arbeitsbedingungen. Auch das Berliner Programmkino "Babylon" befindet sich in einer Auseinandersetzung mit ihrer Geschäftsführung und verlangt unter anderem eine angemessene Bezahlung und den Schutz ihres Arbeitsplatzes. Das Komitee möchte die Angestellten des Kinos unterstützen und verlegt daher ihre Berliner Kundgebung an das "Babylon".

Dort möchte diese Initiative ihre Verbundenheit mit all denjenigen zeigen, welche gegen Herrschaft und Ausbeutung kämpfen. Es wird über die Situation im Einzelhandel, wie sich Emmelies Fall entwickelt und über den Arbeitskampf der Angestellten des Kinos "Babylon" berichtet. Abgerundet wird diese Kundgebung durch ein Kulturprogramm und ein "offenes Mikrofon".

Die Veranstaltung findet am 10. Oktober 2009 um 14 Uhr auf dem Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin statt.

Kundgebung um 14 Uhr auf dem Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin.
Weitere Veranstaltungen in Augsburg, Bremen, Hamburg, Kassel, Köln, Ravensburg und München.
Bei näheren Fragen: faub2@fau.org

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