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Die Zeit hier hat mir viel gebracht

Joris Steg • 09. October 2009

Thomas Köcher/ Foto: Joris Steg
Thomas Köcher/ Foto: Joris Steg

Hallo Thomas, kannst du dich bitte kurz vorstellen und sagen, wo du herkommst und was du vor deinem Praktikum beim Vorwärts-Verlag gemacht hast?
Hi. Ich komme aus Berlin. Derzeit studiere ich Kulturwissenschaften mit den Schwerpunkten Kulturgeschichte und Sozialwissenschaften. Im Rahmen dieses Studiums absolviere ich mein Pflichtpraktikum beim Vorwärts-Verlag. Vor Studium und dieser Arbeit habe ich gejobbed.

Du machst derzeit ein Praktikum beim Vorwärts. Wie bist du zu diesem Praktikum gekommen?
Ich bin seit dem ersten Februar 2008 Mitglied in der SPD. Als ich mich auf die Suche nach einem Praktikumsplatz machte, habe ich an den Vorwärts als möglichen Arbeitsort gedacht. Als Einstieg in die journalistische Tätigkeit, damit man mir das notwendige Handwerkszeug vermitteln kann, erschien mir ein Praktikum beim Vorwärts-Verlag sinnvoll.

Welches sind deine Aufgaben?

Ich gehe zu Pressekonferenzen, Buchvorstellungen, Ausstellungen und anderen Terminen. Später schreibe ich dazu einen Artikel, welchen ich auf der Internetseite des Vorwärts veröffentliche. Ich mache ebenfalls Fotos dazu oder bearbeite und veröffentliche Pressemitteilungen.

Wie gefällt dir die Arbeit hier als Journalist im Vorwärts-Verlag?
Sehr gut! Die Kollegen sind sehr nett, freundlich und helfen mir bei allen Fragen, die ich habe. Auch unterstützt man mich sehr beim Verfassen von Artikeln. Diese Zeit hier hat mir sehr viel gebracht.

Was waren deine persönlichen Highlights während des Praktikums?
Hmmm....natürlich der Wahlkampf und das ziemlich ernüchternde Ergebnis der Bundestagswahl. Die vielen Veranstaltungen dazu waren schon recht spannend und ich konnte Persönlichkeiten wie Peter Maffay, Henryk M. Broder, Ulla Schmidt, Manuela Schwesig und Hans-Ulrich Jörges (vom "Stern") und viele andere kennen lernen. Zumindest flüchtig. Es ist schon ganz interessant, wenn man diese Menschen ansonsten nur aus dem Fernsehen kennt.

Wie gefällt es dir hier in Berlin? Was machst du sonst in deiner Freizeit?
In meiner Freizeit bin ich ganz normal. Ich bin leidenschaftlicher Hertha-Fan, auch wenn man in dieser Saison wohl ganz besonders viel leiden muss bei diesem Verein. Ansonsten unternehme ich viel mit meinen Freunden am Wochenende. Gehe gerne ins Kino, in Clubs, spiele gerne Fußball. Oder auch nur einfach mal zusammen "chillen", wie es so schön heißt.

Was hast du hier gelernt? Was hast du für dein weiteres Leben mitgenommen?
Ich habe gelernt, wie man einen Artikel schön und ansprechend verfasst.

Was wirst du nach deiner Tätigkeit beim Vorwärts machen?
Ich werde mein Studium fortsetzen. Am ersten Februar gehe ich vermutlich für ein Semester nach Tschechien. An meiner Universität muss man ein Auslandssemester oder -praktikum erfüllen. Da bin ich schon etwas aufgeregt. Allerdings ist der ganze bürokratische Kram derzeit noch in der Schwebe.

Hast du konkrete Vorstellungen von deiner beruflichen Zukunft?
Leider nicht. Ich möchte gerne weiterhin im Medienbereich arbeiten. Sollte das nicht klappen, so werde ich für Museen oder nationale Archive arbeiten. Hoffe ich...

Mehr Informationen über ein Praktikum in der vorwärts-Redaktion lesen Sie im Beitrag von Edda Neumann: Das Redaktionspraktikum
WEITERE INTERVIEWS MIT PRAKTIKANTINNEN UND PRAKTIKANTEN: Martin Leibrock: Journalist, ein verantwortungsvoller Mensch? Mathilde Mosca: Berlin ist eine tolle Stadt. Juris Steg: Wahlkampf aus nächster Nähe

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