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Icon   Christian Vorländer stellt sich den Jungwählern

Erst anzapfen, dann ankreuzen

Thomas Köcher • 14. September 2009

SPD Bundestagskandidat für das südliche München Chrisatian Vorländer. Foto: SPD
SPD Bundestagskandidat für das südliche München Chrisatian Vorländer. Foto: SPD

Seitdem Obama versucht das amerikanische Gesundheitssystem zu reformieren, geistert der Begriff "Town Hall" durch die deutschen Medien. Town Hall bedeutet zu deutsch schlicht Rathaus. Doch im politischen Sinne ist damit gemeint, dass einfache Bürger und Bürgerinnen zu einem Treffen mit ihrem Repräsentanten oder Kandidaten gehen und ihm Fragen stellen können. Das ist ein echter Austausch und gelebte Demokratie.

Christian Vorländer, der SPD-Direktkandidat für den Münchener Süden, veranstaltet ein solches Town Hall Meeting. Es findet im Jugendraum der Himmelfahrtskirche München-Sendling in der Kidlerstraße 15 (81371 München, U3/U6 Implerstraße) statt. Die Jusos München verschafften ihm diese Gelegenheit. Vorländer wird mit den interessierten Menschen über Themen wie Ökologie, Soziales und Bürgerrechte sprechen.

Vorländer muss unter anderem gegen den CSU-Kandidaten Gauweiler und Jerzy Montag von den Grünen antreten. Dazu erklärte Martin S. Lutz der Vorsitzende der Münchener Jusos: "Von Peter Gauweiler hört und sieht man meist nur Populistisches, einem Jerzy Montag ist das Interesse an Ökologie, so wie es scheint, auch abhanden gekommen. Außerdem interessieren sich beide nicht für die Bürger/-innen im Münchener Süden. Brauchen wir solche Politiker? Ich denke nicht."

Gauweiler auch nicht indirekt wählen...
Die stellvertretende Vorsitzende der Münchener Jungsozialisten, Louisa Pehle, warnte davor, dass man auch indirekt Gauweiler wählen könnte. Wer nämlich den Grünen, der FDP, der Linken oder der Piratenpartei die Erststimme gebe, wähle automatisch den CSU-Kandidaten. Wer dies verhindern möchte, der müsse Vorländer mit der Erststimme wählen, so Pehle.

Dafür werden Christian Vorländer und die Jusos bei ihrem Town Hall Meeting werben. Aber nicht nur die ernsten Belange des Lebens sollen dabei auf der Tagesordnung stehen. Das Motto "Erst anzapfen, dann ankreuzen" soll sich buchstäblich erfüllen, indem die Jungsozialisten für Bier, alkoholfreie Getränke und Brezeln sorgen. Das Fass Bier wird von Vorländer selbst angezapft.

"Town Hall" in München mit Christian Vorländer am Freitag, den 18. September 2009 um 19 Uhr.

Himmelfahrtskirche (Jugendraum)
Kidlerstraße 15
81371 München

U3/U6 Station Implerstraße.

Auch Pressevertreter/-innen sind herzlich eingeladen.
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