Keine Schlammschlacht sei das TV-Duell zwischen Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier gewesen, so der Generalsekretär der SPD. "Dafür aber eine harte Auseinandersetzung in der Sache." Der SPD-Kanzlerkandidat habe klar argumentiert und die deutlicheren Punkte gemacht. Angela Merkel sei es hingegen nicht gelungen, sich wegzuducken. Bestätigt sieht Heil den Sieg Steinmeiers in den Umfragen zum TV-Duell. Insbesondere bei den unentschlossenen Wählerinnen und Wählern habe der SPD-Kandidat punkten können. "Insofern ist das Rückenwind für die Wahl am 27. September."
Koalition mit rotem Faden
Heil lobte Steinmeier dafür, die Erfolge der Großen Koalition herausgestellt zu haben: "Die Große Koalition trägt eine deutlich sozialdemokratische Handschrift, das muss man auch so formulieren." Als Beispiele nannte er die Erhaltung des Kündigungsschutzes und die Einführung von Mindestlöhnen. Es sei ein roter, sozialdemokratischer Faden, der sich durch die letzten vier Jahre ziehe. Klar sei aber auch: "Frau Merkel ist nicht die Spitzenkandidatin sozialdemokratischer Politik, sondern die Kandidatin von schwarz-gelb."
Pulver noch nicht verschossen
Für den Wahlkampf kündigte der SPD-Politiker an, in den letzten beiden Wochen die Schlagzahl noch einmal zu erhöhen: "Wir haben unser Pulver noch nicht verschossen." Weil viele Wählerinnen und
Wähler sich erst sehr spät entscheiden, komme es besonders auf die nächsten Wochen an. "Unser Ziel ist, dass wir nach der Wahl vorne liegen, und zwar so, dass wir den Kanzler stellen."







