Die Union und die SPD seien doch mittlerweile gar nicht mehr unterscheidbar, sagen viele Passanten an den Infoständen der Sozialdemokraten. Doch gerade im Bereich Bildungspolitik treten die
Unterschiede zwischen der Union und den Sozialdemokraten ganz klar hervor. Schwarz-Gelb führte Studiengebühren ein, des Weiteren wolle sie das BAföG abschaffen und strebe offene Hochschulen nur
für die Kinder der Besserverdienenden an, kritisierte Kerstin Rothe die Bundesvorsitzende der Juso-Hochschulgruppen die Pläne von Union und FDP.
Dem gegenüber fordert sie ein gebührenfreies Studium, ein starkes BAföG, einen gerechten Bildungssoli, offene Hochschulen sowie einen freien Zugang zum Masterstudium. Derzeit gibt es nicht
für alle Studierenden genügend Masterplätze. Dies seien die richtigen Antworten der SPD und der Juso-Hochschulgruppen, welche für ein sozial gerechtes und durchlässiges Bildungssystem kämpfen
würden. Dies sei ein klares Unterscheidungsmerkmal zur Union und zu den Liberalen, welche für das Gegenteil kämpfen, so Rothe.
Über die zukünftige Entwicklung im Bildungssystem werde am 27. September entschieden. Deshalb kämpfen die Hochschulgruppen der Jungsozialisten mit kreativen Aktionen für ihre Forderungen
und für eine starke SPD, erklärt Rothe.
"Wir wollen dazu beitragen, dass die Union endlich Farbe bekennen muss. Angela Merkel will im Schlafwagen an die Macht. Wir steigen in unseren Bus und geben Gas. Für die richtige Richtung
und für eine starke SPD!" sagte Kerstin Rothe in ihrem Aufruf.







