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Matthias Machnig soll Superminister in Thüringen werden

Karsten Wenzlaff • 10. August 2009

Foto: www.bmu.de
Foto: www.bmu.de

Nach Angaben von diversen Medienberichten wird heute in Erfurt Matthias Machnig vorgeschlagen als Minister für Wirtschaft, Arbeit, Umwelt und Infrastruktur in das Wahlkampfteam von Christoph Matschie aufgenommen.

Matthias Machnig ist seit 1982 in der SPD und studierte in Bonn. Ende der 80er Jahre wurde er Bundestags-Mitarbeiter beim Ausschussvorsitzenden für Forschung, Technologie und Technikfolgenabschätzung.

Zu diesem Themen nahm er vielfach Stellung. u.a. publizierte er 2001 das Buch "Innovation - Technik - Zukunft", das sich mit Innovationspolitik, Informations- und Kommunikationstechnologien, Energiepolitik und Energieforschung beschäftigte. 2004 nahm er dieses Thema ernaut auf in seinem Buch mit Frank-Walter Steinmeier veröffentlichten Buch "Made in Germany 21 - Innovationen für eine gerechte Zukunft".

Seit Anfang der 90er Jahre arbeite Machnig in der Geschäftsführung der SPD-Bundestagsfraktion,, insbesondere in enger Abstimmung mit Franz Müntefering, dem damaligen parlamentarischen Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion

Als Franz Müntefering 1993 in das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen wechselte, wurde Machnig Büroleiter und Leiter der Planungsgruppe des nordrhein-westfälischen Arbeitministeriums.

Ab 1995 arbeitete er in der SPD-Parteizentrale und übernahm ab 1998 die Leitung der SPD-Wahlkampfzentrale Kampa. In den Bundestagswahlkämpfen 1998 und 2002 sowie im Landtagswahlkampf in NRW im Jahr 2000 war er federführend.

Von 1999 bis 2002 war er als Bundesgeschäftsführer der SPD tätig und kümmerte sich um die Parteientwicklung und die Modernisierung der Parteistrukturen. Er veröffentlichte "Der rasende Tanker - Analysen und Konzepte zur Modernisierung der sozialdemokratischen Organisation" und gemeinsam mit Franz Müntefering herausgegebenem Buch "Sicherheit im Wandel - neue Solidarität im 21. Jahrhundert". 2002 veröffentlichte er ebenfalls das Buch "Politik - Medien - Wähler, Wahlkampf im Medienzeitalter".


Ab 2002 war er als Unternehmensberater u.a. bei der amerikanischen Unternehmensberatung Booz Allen Hamilton tätig und beschäftigte sich dort mit Fragen der Informations- und Kommunikationstechnik, der Energiepolitik und Energieforschung.


Seit 2005 ist er Staatssekretär im Bundesumweltministerium. Dort entwickelte er das das Konzept einer Ökologischen Industriepolitik mit dem Ziel einer Low Carbon Economy.

Zur Bundestagswahl 2009 veröffentlichte er zusammen mit Prof. Dr. Joachim Raschke das Buch "Wohin steuert Deutschland? Bundestagswahl 2009 - ein Blick hinter die Kulissen", in dem u.a. Jürgen Rüttgers, Andrea Nahles, Reinhard Bütikofer, Gregor Gysi, Berhold Huber und Frank Bsirske vertreten sind.

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