Wohlfahrtspflege gemeinsam aufgebaut
Steinmeier lobte Stolpe als einen, der sich um Ostdeutschland, den Respekt zwischen Ost und West, verdient gemacht und den Menschen ein neues Selbstbewusstsein gegeben habe. Stolpe bedanke sich bei der Arbeiterwohlfahrt, "die auf vielfältige Weise die Erinnerung an Regine Hildebrandt wach hält." Regine Hildebrandt "ging es um die Menschen, ihre Würde und um Gerechtigkeit", so der Preisträger. Nach 1990 hatte Stolpe zusammen mit Hildebrandt die Wohlfahrtspflege in Ostdeutschland aufgebaut.
Weitere engagierte Preisträger
Ministerpräsident Matthias Platzeck sowie die beiden Landesvorsitzenden der AWO Berlin und Brandenburg, Hans Nisblé und Dr. Margrit Spielmann, ehrten außerdem für ihre Lebensleistung die
Mitbegründerin der Arbeiterwohlfahrt in Brandenburg Edelgard Luckfiel und das Projekt des AWO Kreisverbandes Berlin Südost e. V. für die Entwicklung des innovativen pädagogischen Konzepts
"H i B - Hauptschüler in den Beruf".
Die AWO-Landesverbände Berlin und Brandenburg zeichnen jährlich Persönlichkeiten für besondere Leistungen im Sinne Regine Hildebrandts, das Gemeinwohl und das Ansehen der Arbeiterwohlfahrt
in Berlin und Brandenburg, mit der Regine-Hildebrandt-Medaille aus.
Regine Hildebrandt - "Mutter Courage des Ostens"
Geboren am 26. April 1941 in Berlin.
April bis August 1990 Ministerin für Arbeit und Soziales im Kabinett de Mazière.
November 1990 bis Oktober 1999 Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen des Landes Brandenburg.
Erkrankte 1996 an Krebs und erlag ihrem Leiden am 26. November 2001 in Woltersdorf bei Berlin.
www.regine-hildebrandt.de









