Der Neubau ist bereits die zweite Tagungsstätte der FES in Berlin-Tiergarten. Errichtet wurde er an der Ecke Reichpietschufer/Hiroshimastraße. Zirka 8500 qm Bruttogeschossfläche, verteilt über
acht Etagen, auf denen bis zu 1000 zusätzliche Veranstaltungen pro Jahr angeboten werden könne, habe die FES neu hinzugekommen, so die Verantwortlichen der Stiftung.
Außenminister und SPD-Kanzlerkandidat Frank Walter Steinmeier begrüßte die Entscheidung der FES ihr Know-how in der Hauptstadt zu bündeln: "Das Auswärtige Amt braucht die Arbeit und die
Expertisen der Stiftungen". "Nicht nur als Sozialdemokrat, auch persönlich bin ich sehr dankbar, was die Stiftung für mich getan hat", lobte der ehemalige FES-Stipendiat Steinmeier. "Vor uns
liegt die Neuvermessung der Welt. Politik, die da durch steuern will, braucht einen Kompass", unterstrich der Außenminister. Er wies den Stiftungen, und damit auch der FES, die "Rolle von
Beibooten oder Lotsen" in diesem Prozess zu.
Auch der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) Michael Sommer betonte in seiner Rede die Arbeit und Rolle der FES: "Wir freuen uns über jede kritische Bemerkung der Stiftungen.
Wir profitieren von der Stiftungsarbeit." Sehr viele Menschen seien schon mit der FES in Berührung gekommen, "auch Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter aus der ganzen Welt". Darüber hatten sie
Kontakt zu Deutschland bekommen "im positiven Sinne".







