Wie die Pressesprecherin im Weißen Haus, Dana Perino, mitteilte, wurde Verteidigungsminister Robert Gates als sogenannter "designated successor" bestimmt, nicht an den Übergangsfeiern teilzunehmen.
Der Begriff "Designated Successor" kann übersetzt werden mit "Ausgewählter Nachfolger". In den USA ist es üblich, dass bei Ereignissen, an denen fast alle Regierungsmitglieder teilnehmen, ein Regierungsmitglied an einem geheimen Ort gebracht wird. Im Fall einer Katastrophe ist dadurch die Fortführung der Regierungsgeschäfte sichergestellt. Der "Nachfolger" hat für diesen kurzen Zeitraum auch einen Mitarbeiter vom Militär in der Nähe, der den berühmten Koffer mit den Schlüsseln zum Zünden der Atombomben trägt.
Robert Gates ist seit 2006 Verteidigungsminister und wird auch im neuen Kabinett von Barack Obama den Posten des Verteidigungsministers übernehmen. Nach Aussage des Obama-Teams, das die Amtsübernahme vorbereitet, einigten sich George W. Bush und Barack Obama auf Robert Gates als Nachfolger im Fall einer Katastrophe.
Regulär ist der Verteidigungsminister der sechste in der Reihenfolge der präsidentiellen Nachfolge. Im Fall eines Todes des Präsidenten der USA übernimmt zuerst der Vizepräsident, dann die Vorsitzende des Abgeordnetenhauses, der Vorsitzende des Senats, der Außenminister und dann der Finanzminister das Amt.
Foto: Cherie Thurlby / US Defense Department







