Es sei ein sehr schlechtes Ergebnis für die SPD", sagte der Parteichef Franz Müntefering am Sonntagabend in Berlin. Allerdings, so räumte er ein, sei dies nicht wirklich überraschend gewesen.
Müntefering sprach von einer "Denkzettelwahl", weil die Wählerinnen und Wähler in Hessen verärgert gewesen seien. Dem SPD-Spitzenkandidaten Thorsten Schäfer-Gümbel dankte er für seien engagierten
Wahlkampf. Er habe alles "herausgeholt, was herauszuholen war". Respekt gebühre auch der Entscheidung Thorsten Schäfer-Gümbel, die verkündet hatte, von ihren Ämtern als Landes- und
Fraktionsvorsitzende im Hessischen Landtag zurückzutreten.
Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis (Stand: 18.01.2009/22.48 Uhr) kommt die SPD auf 23, 7 Prozent, die CDU auf 37,2 Prozent, die FDP auf 16,2 Prozent, Grüne auf 13,7 Prozent, Linke
auf 5,4 Prozent und Sonstige auf 3,8 Prozent.
Eine interaktiven Wahlinfografik finden Sie unter
http://www.spd.de/de/aktuell/nachrichten/2009/01/Neue-Kraft-fuer-Hessen.html?pg=1&y=2009&m=0







