"Das 'Aktionsprogramm Schule' setzt das Schulkonzept der SPD um. Wir wollen die frühe Bildung ausbauen, die Grundschule stärken, die Klassen kleiner machen, echte Ganztagsschulen zulassen,
die völlig verkorkste Schulzeitverkürzung (G 8) zurücknehmen und einen Schwerpunkt auf individuelle Förderung im Rahmen des längeren gemeinsamen Lernens legen. Wir stehen damit in der Kontinuität
unseres langjährigen Programmprozesses." Am Mittwoch stellte SPD-Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel in Wiesbaden sein "Aktionsprogramm Schule" vor.
Bis zum Ende der Wahlperiode müssten zusätzliche 250 Millionen Euro jährlich in das Bildungssystem fließen. Diese Mittel seien erforderlich, sagte Schäfer-Gümbel, um die im Wahlprogramm
getroffenen Aussagen zu finanzieren. "Wir wollen die hessischen Schulen zukunftsfest und nach zehn Jahren bildungspolitischer Fehlentscheidungen von Roland Koch wieder leistungsfähig machen. Dies
wird sich dann auch bei internationalen Vergleichsstudien wie PISA und IGLU auswirken."
Auch Studiengebühren wird es mit der SPD nicht geben. Schäfer-Gümbel: "Die SPD wird daher in der kommenden Wahlperiode eine Verfassungsänderung einbringen, die jeden
Interpretationsspielraum bei der Auslegung von Artikel 59 der Hessischen Verfassung ausschließt. Wer in Hessen Studiengebühren dauerhaft verhindern will, muss also der SPD die Stimme geben."







