Artikel (Archiv) > Obama wird 44. Präsident der USA

Hauptinhalt

Artikel (Archiv)

Übersicht

Icon   US-Wahl

Obama wird 44. Präsident der USA

Vera Rosigkeit • 05. November 2008

www.barackobama.com
www.barackobama.com

In einer Siegesrede wandte sich der künftige US-Präsident Barack Obama kurz nach der Entscheidung an seine Anhänger: "Der Wandel kommt nach Amerika", sagte er vor hundertttausend jubelnden Menschen in Chicago: "Wenn noch irgendjemand daran zweifelt, dass Amerika ein Land ist, in dem alles möglich ist - der bekommt den heutigen Abend als Antwort."

Die Wahl habe bewiesen, dass es über alle sozialen und ethnischen Grenzen hinweg die Vereinigten Staaten von Amerika gebe. Sie sei auch ein "Beweis der Macht der Demokratie". Der 47-jährige Obama verschwieg jedoch nicht die Herausforderungen, vor denen die USA stehe. Das Land befinde sich in zwei Kriegen und in einer schweren Finanzkrise.

Entscheidend für den Sieg Obamas waren Erfolge in den Bundesstaaten, den sogenannten "Swing States", die traditionell zwischen Demokraten und Republikanernn umkämpft sind.

Wie in Chicago gab es im ganzen Land große Jubelfeiern. Auch in New York und Washington kamen tausende Menschen zusammen, um den Sieg Obamas zu feiern. Am 15. Dezember wird Obama vom Wahlmänner-Kollegium offiziell zum Präsidenten gewählt. Er wird damit der erste schwarze Staats- und Regierungschef der USA. Zusammen mit seinem designierten Vizepräsident Joe Biden wird er am 20. Januar 2009 in Washington den Amtseid ablegen. Damit endet die achtjährige Regierungszeit des Republikaners George W. Bush.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier gratulierte Obama zu seinem "großartigen Wahlsieg". Er sei mit Obama einig, die transatlantische Partnerschaft wieder mit neuem Leben zu füllen. Wichtige Themen könnten Klimaschutz, Energiesicherheit und Abrüstung sein. "Ich habe Barack Obama als einen Mann kennengelernt, der Schwierigkeiten überwindet, der zusammenführt, der zuhören kann und der am Ende sehr besonnen, sehr souverän und sehr überlegt handeln kann", sagre der SPD-Kanzlerkandidat.

Inhalt rechte Spalte

 

Hauptinhalt 2

Buchtipp

Westend Verlag

Icon Rezension; Jürgen Roth: „Gazprom – Das unheimliche Imperium"

Putins unheimliches Imperium

Icon Rezension; Rudolf Hickel: „Zerschlagt die Banken"

„Zerschlagt die Banken"

Icon Rezension; Hans-Christian Jasch: „Staatssekretär Wilhelm Stuckart und die Judenpolitik"

Massenmord, geplant von Beamten

Icon Kathrin Hartmann: "Wir müssen leider draußen bleiben"

Von der Politik über den Tisch gezogen

Interview

Eren Güvercin

Icon Eren Güvercin im Interview

„Ich habe nie ein Identitätsproblem gehabt“

Icon Interview mit Frank Mentrup

Lust auf den Wechsel

Icon Interview mit dem Deutsch-Iraner Omid Pouryousefi

"Viele haben die Nase voll"

Icon Interview mit Katja Kullmann

„Dann ist da diese andere europäische, große Idee, die wir Sozialdemokratie nennen“

Veranstaltung

vorwärts-Fest in Bayern

Icon vorwärts-Fest

„Der Wandel in Bayern hat angefangen!“

Icon Buchvorstellung

Naziverbrecher ohne Reue

Icon Fotoausstellung im Willy-Brandt-Haus

Das kulturelle Gesicht Afghanistans

Icon Bildungspolitik

Gleiche Chancen für alle?

Kolumne

Icon Willst du mit mit (wählen) gehen?

Das Allerletzte von Martin Kaysh

Icon Notiert von Uwe Knüpfer

Berliner Tagebuch

Icon Abzug aus Afghanistan

Global gedacht von Rafael Seligmann

Icon Notiert von Uwe Knüpfer

Berliner Tagebuch

Filmtipp

Cengos (Abdullah Ado) Kindheit endet mit schmerzhaften Verlusterfahrungen.

Icon Film der Woche: Mes – Lauf!

Der stumme Schrei nach Leben

Icon Film der Woche: Kill me please

Selbstmord inklusive

Icon Film der Woche: Die Vermissten

Mit dem Rücken zum Nichts

Icon Film der Woche: Medianeras

Wir sind die Stadt