Bereits zum achten Male wurden engagierte Bundesbürger als "Botschafter für Demokratie und Toleranz" ausgezeichnet. Bundesjustizministerin Brigitte Zypries überreichte für das "Bündnis für Demokratie und Toleranz" (BfDT) die Urkunde an den Bundesvorsitzenden des "Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold". Als Zeitzeuge hat Bonkas den Geschichtsunterricht bereichert und dazu beigetragen, dass auch die dunklen Kapitel der Geschichte nicht in Vergessenheit geraten. Denn wer diese verdrängt, läuft Gefahr, die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen. Bonkas' Engagement: ein Beispiel Rund 450 jungen Menschen aus ganz Deutschland nahmen am Jugendkongress zum Tag des Grundgesetzes teil, darunter auch 40 vom "Reichsbanner" ausgewählte Schülerinnen und Schüler. Aus diesem Anlass wurde in der Berliner "Bertolt Brecht"-Oberschule die Reichsbanner-Ausstellung eröffent. Zeitzeuge Hans Bonkas hielt eine überzeugende Rede. Das anschließende Gespräch mit dem 86-Jährigen bliebe allen unvergesslich. Gerade die Erfahrungen mit zwei Diktaturen hätten ihn zum unermüdlichen Eintreten für die demokratischen Werte motiviert, so Bonkas. Der Vorsitzende des Berliner Landesverbandes des "Reichsbanner", Matthias Albrecht, wies ebenfalls auf die Rechte und Pflichten in der Demokratie hin. Das "Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold" war ein überparteiliches Bündnis zum Schutz der Weimarer Republik, an dem sich auch viele Sozialdemokraten aktiv beteiligten. Auch heute setzt sich das "Reichsbanner" für das Ziel ein, den demokratisch verfassten Staat Bundesrepublik Deutschland zu bewahren und zu stärken.







