Mit dem
Wilhelm-Dröscher-Preis wird das Andenken an Wilhelm Dröscher, den aktiven, bürgernahen und pragmatischen aber auch visionären Sozialdemokraten
lebendig gehalten. Dröscher war Amtsbürgermeister, Abgeordneter des rheinland-pfälzischen Landtages und des Bundestages, Schatzmeister und Präsidenten der Europäischen Sozialisten. Er setzte sich
für die Menschen ein, kümmerte sich um ihre Anliegen und löste Probleme unbürokratisch. 1949 trat er als 29-jähriger in die SPD ein und engagierte sich unermüdlich. Als Präsident der Europäischen
Sozialisten nahm er gleichzeitig weitblickend die Perspektive europäischer und internationaler Kooperation wahr.
Die Verleihung des Wilhelm-Dröscher-Preises als stimmungsvoller Höhepunkt und Abschluss eines ordentlichen Bundesparteitages der SPD findet in diesem Jahr zum 15. Mal statt. Die begleitende
Ausstellung der nominierten Projekte und Aktionen der SPD-Gliederungen und anderen Organisationen ist zu einem wichtigen Element eines jeden Parteitages geworden und zeigt das vielfältige und
kreative Engagement vor Ort und in verschiedenen Kooperationen.
38 Projekte, fünf Kategorien
Zum Thema "SPD erneuert sich" bewerben sich 38 Projekte um den mit 15 000 Euro dotierten Wilhelm-Dröscher-Preis in fünf Kategorien: Zukunftswerkstatt SPD, Reformwerkstatt Mitgliederpartei,
Kulturwerkstatt, Gerechtigkeit, Aktionen gegen Rechts. Und auch die Delegierten sowie die Besucher des Parteitags haben wieder die Möglichkeit, ihren Favoriten auszuwählen. Für den Besucher- und
Delegiertenpreis erhält das ausgezeichnete Projekt 1000 Euro.
Die Bewerberinnen und Bewerber werden im Rahmen der Ausstellung verschiedene Aktionen und Talkrunden auf einer Bühne im Ausstellungsbereich präsentieren.
Der Preis wird am 6. Dezember von der Vorsitzenden des Kuratoriums Heidemarie Wieczorek-Zeul sowie Vertretern der Familie Dröscher am Ende des Parteitages verliehen.
Eine Übersicht aller Projekte gibt es auf der
offiziellen Internetseite des Wilhelm-Dröscher-Preises
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