Von ihrer Tätigkeit als Kreistagsabgeordnete (1948-1952) bis hin zur Gründung der Arbeitsgemeinschaft 60plus trat Hilde Macho stets als couragierte Sozialdemokratin auf, die auch einmal als "Ersatzdelegierte" einsprang. Besonders lag ihr die Frauenarbeit innerhalb der SPD am Herzen und sie war an der Gründung von entsprechenden Organisationsformen beteiligt.
"Hilde", wie sie ihre Mitstreiter nennen, erhielt bereits in den 90er Jahren für ihr jahrzehntelanges Engagement in der SPD die Max Seidel-Medaille. Max Seidel - und wer kann das schon sagen - begegnete sie schon in der 30er Jahren auf den internationalen Jugendlagern der Jungen Sozialisten in Stockholm, Wien und Brüssel. Im Zuge des Zweiten Weltkriegs musste Hilde aus Tschechien fliehen und kam nach Neustadt an der Aisch, wo sie 1946 der SPD beitrat. Als eine Aktivistin der ersten Stunde widmete sie sich dort dem Wiederaufbau der Partei.
"Für ihr lebenslanges Engagement an der Basis" dankte ihr damals der Kreisverbandsvorsitzende Gerhard Gröner in seiner Laudatio, denn ohne den Einsatz der Mitglieder sei eine Partei weder glaubwürdig noch überlebensfähig. Sie hoffen, Hilde noch lange in "ihrer Mitte" zu haben, sagen die Genossen aus Neustadt bei der Ehrung zum 65. Parteijubiläum. Alle stehen auf, der Applaus währt minutenlang.







