Artikel (Archiv) > Berlin tanzt

Hauptinhalt

Artikel (Archiv)

Übersicht

Icon   Eine lange Nacht für den künstlerischen Bühnentanz

Berlin tanzt

Christian Janssen • 22. May 2011

Aufführung in der Staatlichen Ballettschule Berlin und Schule für Artistik (Bild: Christian Janssen)
Aufführung in der Staatlichen Ballettschule Berlin und Schule für Artistik (Bild: Christian Janssen)

Am 16. April 2011 gab es für sechs Stunden die Gelegenheit, bei der nunmehr dritten Veranstaltung "LANGE NACHT DER OPERN UND THEATER" unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin Klaus Wowereit die Vielfältigkeit der Berliner Theaterlandschaft zu erleben.

Für die Staatliche Ballettschule Berlin war die Beteiligung eine Premiere. Den Liebhabern des künstlerischen Bühnentanzes bot sie abseits ihres regulären Tages der offenen Tür erstmals ein abwechslungsreiches Programm, nämlich drei Stücke aus dem Repertoire, und stellte nebenbei ihr Schulgebäude nach dem Umbau vor. Das Stück "Die Zukunft beginnt jetzt", bei dem achtzig Schüler und Studenten tanzten, zeigte zur Musik des französischen Komponisten Maurice Ravel die gesamte Palette der tänzerischen Ausbildung. Das Stück "Chopiana", als Ballett ohne Handlung (Ballet blanc) "Les Sylphides" bekannt, war mit seinen Tanzvariationen zur Musik des polnischen Komponisten Frédéric Chopin eine Hommage an die Romantik. Das Stück "Troy Game" war geprägt von männlichen "Tugenden" wie Ausdauer, Kraft, Kampflust, eitlem Posieren und "machohaften" Muskelproben; griechische Tanzformen waren mit virtuosen Bewegungen, die unter anderem von Akrobatik, Aikido und Capoeira inspiriert waren, verbunden. Die künstlerische Gesamtleitung lag in den Händen des Künstlerischen Leiters des Fachbereiches Bühnentanz Prof. Gregor Seyffert.

In der Komischen Oper Berlin gewährte das Staatsballett Berlin den Besuchern einen Einblick in seine Arbeit. Der Intendant des Staatsballettes Berlin und Erste Solotänzer Vladimir Malakhov leitete ein "Training zum Zuschauen". Danach war ein Ausschnitt der aktuellen Inszenierung des Tanzstückes "OZ - THE WONDERFUL WIZARD" als "Lecture Demonstration" mit Erläuterungen der Demisolotänzerin Alessandra Pasquali zu sehen. Hinterher wandte sich Vladimir Malakhov einer neuen Aufgabe zu, indem er die künstlerische Leitung der Benefizveranstaltung "Ballett Helps Japan" - zugunsten der Opfer der letzten Erdbebenkatastrophe in Japan - am 8. Mai 2011 im Berliner Theater "ADMIRALSPALAST" übernahm.

Inhalt rechte Spalte

 

Hauptinhalt 2

Buchtipp

Econ Verlag

Icon Rezension; Rudolf Hickel: „Zerschlagt die Banken"

„Zerschlagt die Banken"

Icon Rezension; Hans-Christian Jasch: „Staatssekretär Wilhelm Stuckart und die Judenpolitik"

Massenmord, geplant von Beamten

Icon Kathrin Hartmann: "Wir müssen leider draußen bleiben"

Von der Politik über den Tisch gezogen

Icon Rezension; Alexander Dill: „Gemeinsam sind wir reich"

Mehr Sozialkapital

Interview

Eren Güvercin

Icon Eren Güvercin im Interview

„Ich habe nie ein Identitätsproblem gehabt“

Icon Interview mit Frank Mentrup

Lust auf den Wechsel

Icon Interview mit dem Deutsch-Iraner Omid Pouryousefi

"Viele haben die Nase voll"

Icon Interview mit Katja Kullmann

„Dann ist da diese andere europäische, große Idee, die wir Sozialdemokratie nennen“

Veranstaltung

vorwärts-Fest in Bayern

Icon vorwärts-Fest

„Der Wandel in Bayern hat angefangen!“

Icon Buchvorstellung

Naziverbrecher ohne Reue

Icon Fotoausstellung im Willy-Brandt-Haus

Das kulturelle Gesicht Afghanistans

Icon Bildungspolitik

Gleiche Chancen für alle?

Kolumne

Icon Willst du mit mit (wählen) gehen?

Das Allerletzte von Martin Kaysh

Icon Notiert von Uwe Knüpfer

Berliner Tagebuch

Icon Abzug aus Afghanistan

Global gedacht von Rafael Seligmann

Icon Notiert von Uwe Knüpfer

Berliner Tagebuch

Filmtipp

 „Genug der Farce“, sagt sich Monsieur Demanet.

Icon Film der Woche: Kill me please

Selbstmord inklusive

Icon Film der Woche: Die Vermissten

Mit dem Rücken zum Nichts

Icon Film der Woche: Medianeras

Wir sind die Stadt

Icon Film der Woche: Ufo In Her Eyes

„Ein ideologischer Schrottplatz“