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"Gewinner ist die demokratische Kultur"

Redaktion Redaktion • 21. March 2011

(Bild: Jens Bullerjahn)
(Bild: Jens Bullerjahn)

"Es gibt einen großen Gewinner heute Abend und das ist die demokratische Kultur, weil die NPD es nicht geschafft hat. Und es gibt einen klaren Verlierer heute Abend, das ist die FDP, die die Quittung kriegt für ihre massive Lobbypolitik"."
SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles.

"Wir werden keine Koalition mit einem linken Ministerpräsidenten machen, das gilt nach wie vor."
SPD-Spitzenkandidat Jens Bullerjahn.

"SPD und Grüne haben in Baden-Württemberg eine echte Chance, die Regierung abzulösen."
SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier zur Wahl im Südwesten am kommenden Sonntag.

"In den kommenden Wochen wird es weitere Wahlen geben, da gibt es keine Linke, da wird es eine klare Zuspitzung SPD-CDU geben und klare Ausgänge."
SPD-Spitzenkandidat Jens Bullerjahn.

"Die wirklich wichtigen Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sind erst kommenden Sonntag. Vor allem im Ländle dürfte jetzt das Zittern noch ein bisschen stärker werden. Dort steht Schwarz-Gelb auf der Kippe, und es ist nicht zu erwarten, dass das Ergebnis in Sachsen-Anhalt für das Bündnis in Stuttgart sonderlich ermutigend wirkt. Im Gegenteil. Für das bürgerliche Lager ist es zum alarmierenden Weckruf geworden."
spiegel.de

"Wie sehr die Liberalen getroffen sind, lässt sich an einer aktuellen infratest-dimap-Umfrage ablesen: Keine Partei im Land, außer der NPD, gilt beim Wähler als unglaubwürdiger."
zeit.de

Mit ihrem Scheitern an der Sperrklausel sind die Liberalen seit gestern nicht mehr in allen deutschen Landtagen vertreten - und dies just vier Wochen nachdem ihnen der Sprung in die Hamburger Bürgerschaft gelungen war. Für den angeschlagenen Westerwelle ist das ein Dämpfer. In Parteikreisen wird damit gerechnet, dass die interne Personaldebatte um den Vorsitzenden nach den Wahlen im Südwesten, also in einer Woche, erneut ausbricht.
welt.de

"Bullerjahn ist Königsmacher. Zwar wird er keine rot-rote Koalition unter einem Linkspartei-Ministerpräsidenten eingehen, das hatte er vor der Wahl mehrfach ausgeschlossen. Doch Bullerjahn könnte über den Trick einer Zählgemeinschaft mit den Grünen auch eine rot-rot-grüne Koalition mit ihm an der Spitze formen. Und damit seine Verhandlungsposition gegenüber der CDU stärken."
taz.de

"Da mögen die Wahlforscher über die Unberechenbarkeit des Wahlvolks und seine abrupten Stimmungsschwankungen lamentieren, in Sachsen-Anhalt vertrauen die Wähler trotz aller Umwälzungen dem Bekannten. Die CDU soll also weiter regieren, die SPD weiter ihr Juniorpartner bleiben, die Linke weiter opponieren. Von Wechselstimmung keine Spur."
Berliner Zeitung


Nach dem vorläufigen Endergebnis kam die CDU mit ihrem Spitzenkandidaten Reiner Haseloff auf 32,5 Prozent und verlor damit 3,7 Punkte im Vergleich zu 2006 (36,2). Die Linke mit Fraktionschef Wulf Gallert an der Spitze wurde mit 23,7 Prozent (2006: 24,1) zweitstärkste Kraft. Die SPD mit Jens Bullerjahn blieb mit 21,5 Prozent (2006: 21,4) konstant.

Weitere Informationen auf www.spd.de

Weitere Quellen: sueddeutsche.de, ZDF-Morgenmagazin

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