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Was wünschen sich die Sozialdemokraten von Ihrer Partei

Redaktion Redaktion • 02. January 2011

Foto: R.-B./pixelio
Foto: R.-B./pixelio

Auf Facebook konnten uns die Leser ihre Wünsche für die SPD übermitteln:

Julius Franzot:

‎1. Rückkehr zu den sozialdemokratischen Grundwerten

2. Vorbereitung eines konsensusfähigen Programms im Hinblick auf eine politische Wende

3. Mehr Einbeziehung von einfachen Parteimitgliedern in Diskussionen

4. Rolle der "Bonzen" überdenken

Ralf Groenke:

1. Wahlsieg der SPD in Hamburg !

2. Schnelle Einigung in Sachen Hartz IV

3. Wahlen und Sieg der Wahlen in SH.

4. Dr. Stegner soll MP werden

5. Sarrazin raus aus der SPD

Wech mit den Seeheimern!

Und, lieber Vorwärts Verlag: schön nach Berlin weitergeben, zum "Dicken". Die Basis spricht !

Christian Annecke:

‎1. Bessere Betreuung von Mitglieder.

2. Konzeptausarbeitung (Alternativen) zur gegenwärtigen Politik

3. Gestärktes Selbstbewusstsein und Auftreten als SOZIALdemokraten.

4. Grundsätzliches Koalitionen aussschließen (z.B. zur Linken) vermeiden.

5. Verstärkte Zusammenarbeit mit Bündnispartnern (AWO, Gewerkschaften, Umweltverbänden etc.)

Hoff' dann kann die Sozialdemokratie ein neues (rotes) Jahrzehnt einleiten und aus den alten Fehlern lernen! Solidarische Grüße!

Waldemar Stange Jr.:

Frohes Neues dem Vorwärts Verlag und seinen Mitarbeitern!

Ich erhoffe mir von meiner Partei, dass Sie alle anstehenden Landtagskämpfe gewinnt und somit den in NRW gottseidank vorgelegten Weg weiterschreitet...

Von meinem UB wünsche ich mir dass die aufrecht denkenden Mitglieder die Oberhand gewinnen bzw. ausbauen und den Strippenziehern und Intriganten baldige Einsicht, dass andere Dinge zählen. Gemeinsamkeit macht stark. Glück auf.

Aus Altenhagen - für Altenhagen

Harry Gambler:

Ein Antimobbing-Gesetz

Ein große Steuerreform

Hartz IV in die Mülltonne

Keinen Krieg in Afghanistan

Ein neues Betriebsverfassungsgesetz, in dem alle Rechte der Arbeitnehmer zusammengefasst werden.

Einen Korruptionsbeauftragten mit Handlungsbefugnis wie in Bangladesh, es geht also

Straße, Schiene und Luftverkehr in gemeinsamer Arbeit

Auflösung aller Arbeitsgerichte, Finanzgerichte und Sozialgerichte, nur noch ein Privatgerichtsweg, der aber nach europäischen Menschenrechte Opfer stehen im Mittelpunkt aller Justizhandlungen

Bedingungsloses Grundeinkommen.

Syla David:

Das mit dem Jahr 2010 auch die VerräterAgenda gleichen Namens im Orkus der Geschichte verschwindet.

Matthias Kraft:

Die Interessen von Unternehme(r)n unterscheiden sich grundsätzlich von den Interessen der Arbeiter. Wer die Einen unterstützt, schadet den Anderen. Die Aussage, wonach es den Unternehme(r)n zuerst gut gehen muss, bevor es den Anderen gut gehen könne, ist ja wohl widerlegt. Eine ROTE SPD wüsste, wo sie stünde.

Kathleen Krause:

einfache Sätze, klares Programm, klarer Ton

Heidrun Michel:

Das ist sooo viel, kann ich nicht mal eben aufschreiben. Jetzt mache ich Winterurlaub und wenn ich dann mit dem Gips im Bett herumliege, schreibe ich mal meine Superliste auf!

Martina Wilczynski:

Handeln, handeln, handeln und nicht hadern. Die Richtung dazu dürfte bekannt sein. .

Hannelore Stueckradt:

Das kann ich voll unterschreiben. Frohes Neues Jahr.

Sigi Weiss:

Die Kommunalwahl in Frankfurt gewinnen. Wieder eine bürgernahe Politik machen.

Matthias Kauzmann:

Die Beitragsermessungsgrenze im Konzept der solidarischen Bürgerversicherung ins Unermessliche erhöhen, damit alle reinzahlen;

Das Afghanistanmandat nicht verlängern und die Auflösung der Nato fordern;

Den Börsengang der Bahn unterbinden;

Schuldenbremse abschaffen;

Distanzieren von der Vorratsdatenspeicherung;

Assange Asyl gewähren;

Alternative zu Hartz ‎4 erarbeiten;

Einheitsschule fordern damit Integration funktionieren kann und Selektion aufhört;

Ökonome einladen und alternative tragfähige Wirtschaftssysteme zum Kapitalismus erarbeiten;

Zum Laizismus zurückfinden;

Parteispenden verbieten und endlich sich von allen Neoliberalen, die unsere Partei vertreten, verabschieden

Petra Tursky-Hartmann:

ÖPNV in Ordnung bringen. Jemand, der sich um die wirklichen Probleme der Bahn und der Fahrgäste kümmert.

Reinhold Nawratil:

Daß der PV mal auf seine Basis hört, würde so manchen Fehlschlag vermeiden.

Helga Seidemann:

Das Schulsystem getrechter gestalten - höhere Schulen und Studium nicht nur für Reiche - Gemeinschaftsschule!

Abschaffen der Studiengebühren!

Mindestlöhne - jeder soll von seiner Arbeit leben können!

Ein gerechtes Gesundheitssystem! Maßnahmen, um Altersarmut zu vermeiden!

Holger Czitrich-Stahl

Vor allem eine Rückkehr zu einer wirklich sozialdemokratischen Politik! (Hartz IV weg, Rückzug aus Afgh., mehr Demokratie wagen!)

Klaus Hirschfeld

Die Oberen in der Partei dürfen nie mehr vergessen, wofür die Partei seit 1863 besteht. Und das erste für eine Umkehr in Richtung spzialdemokratischer Politik wäre eine Entschuldigung für die Schweinereien der vergangenen Jahre.

Und das beginnt nicht erst bei "Hartz", das fängt schon bei den Privatisierungsorgien bei Post, Bahn und Energie an. Welchen Vorteil hatten denn die Menschen von der Privatisierung der Post? HöhereTarife und schlechtere Leistungen! Keine Postämter mehr in den Wohngebieten und Arbeitsplatzabbau. Dumpinglöhne bei den "Wettbewerbern".Oder die Zerschlagung der Bundesbahn. Es hat noch nie in der Geschichte der Bahn in Deutschland so furchtbare Unfälle und so schlechten Service gegeben. Aber dafür streichen die Damen und Herren Aufsichtsräte Gehälter ein, daß dem einfachen Bürger Hören und Sehen vergeht. Als Berliner muß ich feststellen, daß der Zeitpunkt nicht mehr fern ist, an dem die S-Bahn den Betrieb völlig einstellt.

Und die Energieunternehmen? Der Atomausstieg wäre noch in Kraft, beständen die Stadtwerke noch im frühern Umfang. Und noch etwas wichtiges: Unsere Partei war die Partei der Verfolgten des Nazuregimes. Und heute: Dieser Herr S., der mit seiner rassistischen Schwarte und der Hilfe der BLÖD-Zeitung Millionär geworden ist, ist immer noch in der Partei und in sächsischen Dörfern bejubeln SPD-Dorfschulzen NPD-Veranstaltungenl.

Lieber Genosse Gabriel, die Bundesrepublik braucht die SPD, die sogenannten kleinen Leute brauchen die SPD. Aber natürlich nur, wenn nicht nur SPD drauf steht, sondern es muß auch SPD drin sein.

Der Jahresausblick 2011 auf spd.de und die 13 Vorsätze von Uwe Knüpfer für 2011

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