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Icon   Telefonkonferenz mit Andrea Nahles

Das Ohr am Bürgerbüro

Björn Eggert • 21. December 2010

Andrea Nahles im Gespräch FOTO: BE
Andrea Nahles informiert die Bürgerbüros. Foto: BE

Gesundheits- und Bildungspolitik

Rund 50 Teilnehmer ließen sich die Chance nicht entgehen, direkt von Andrea Nahles zu erfahren was 2011 ansteht. In der ersten Jahreshälfte wird die SPD das Thema Gesundheitspolitik in den Mittelpunkt stellen. Bildungspolitik lautet der Schwerpunkt für das zweite Halbjahr 2011. Denn durch den Wegfall von Wehr- und Zivildienst kommen tausende neue Studierende an die Universitäten. "Das wird deutlich zu spüren sein", so Nahles.

Geschlossenheit im Wahlkampf

2011 wird ein Wahljahr. "Ich habe mit vielen Wahlkämpfern geredet und sie bitten uns vor allem um zwei Dinge: Unterstützung und Geschlossenheit!", sagt Nahles. Von Hamburg erwartet die Generalsekretärin einen "positiven Einstieg in das Wahljahr". Der Parteivorstand, das Willy-Brandt-Haus und sie selbst würden alles tun, um die Wahlkämpfer zu unterstützen.

Mehr Serviceangebote für die Bürgerbüros

Im Willy-Brandt-Haus wird sich einiges tun. Die Bürgerbüros erhalten ihre eigene Anlaufstelle: Zukünftig gibt es mit Buergerbuero.PV@SPD.de eine zentrale Mailadresse für all ihre Anliegen. Noch schneller geht es über die Telefon-Hotline unter 030-259911-500. Auf www.spd.de wird es regelmäßig das "Flugblatt der Woche" geben. Zusätzlich werden Sprachregelungen und Textbausteine die Kommunikation mit der lokalen Presse und mit Multiplikatoren erleichtern. Das wird "eine richtig konkrete inhaltliche Unterstützung für euch vor Ort", so Nahles. Die Internetseite wird zur Dialogplattform weiterentwickelt und Anfang 2011 steht dann der Umzug von Meinespd.net auf spd.de an.

Was läuft gut vor Ort?

Ein wichtiger Bestandteil der neuen Homepage soll die "Aktionsbörse" werden. Dieses Mittel wird bis jetzt noch zu wenig genutzt, so Nahles. "Zukünftig wollen wir noch mehr darüber wissen, was vor Ort an guten Aktionen läuft, um diese Ideen anderen zur Verfügung zu stellen." Das ist Teil der Parteireform, die eine Öffnung für Sympathisanten und für gesellschaftliche Debatten zum Ziel hat.

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