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Icon   Nein zu Gewalt an Frauen

Frei leben ohne Gewalt

Vera Rosigkeit • 25. November 2010

Christel Humme, Elke Ferner, Dagmar Ziegler und Elke Ferner zeigen Flagge. Foto: Gero Fischer
Christel Humme, Elke Ferner, Dagmar Ziegler und Andrea Nahles zeigen Flagge. Foto: Gero Fischer

Zum dritten Mal nahmen SPD-Politikerinnen den Internationalen Tag für die Beseitigung von Gewalt gegen Frauen zum Anlass, ein sichtbares Zeichen zu setzen. Misshandelte Frauen brauchen einen Rechtsanspruch auf Schutz und Hilfe, lautete die Forderung. "Weil das Selbstverständliche nicht selbstverständlich ist", sagte SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles. Sie dankte der Organisation " terre des femmes - Menschenrechte für die Frau e.V.", die diese bundesweite Fahnenaktion ins Leben gerufen hat.

Die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF), Elke Ferner, sprach sich für eine gesicherte Förderung von Frauenhäusern aus. "Die Finanzierung darf nicht davon abhängen, ob die SPD in den Landesparlamenten die Mehrheit hat", erklärte sie. Besonders Migrantinnen mit eingeschränkter Aufenthaltserlaubnis bedürften Hilfe, weil sie oft noch mehr von häuslicher Gewalt betroffen seien als Frauen ohne Migrationshintergrund. "Eigentlich muss jeder Tag im Jahr ein Tag sein, an dem Gewalt gegen Frauen und Kindern geächtet wird", erklärte Ferner.

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Außerdem hat die SPD - Wilmersdorf - Nord ein Themenspecial zum internationalen "Tag gegen häusliche Gewalt" erstellt. Die PDF-Datei finden Sie im Dateianhang.




"Im eigenen Heim leben Frauen am gefährlichsten. Weltweit ist das so, auch in Deutschland. Häusliche Gewalt ist die häufigste Ursache von Verletzungen bei Frauen: Häufiger als Verkehrsunfälle und Krebs zusammen genommen. Für Frauen ist das Risiko, durch einen Intimpartner Gewalt zu erfahren, weitaus höher als das, von einem Fremden tätlich angegriffen zu werden." (Terre des Femmes)

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