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Icon   Adelheid Rupp mit 95,9 Prozent als Landesvorsitzenden der SPD-Frauen bestätigt

"menschlich statt männlich"

Louisa Pehle • 14. April 2010

Landesvorsitzende Adelheid Rupp (Mitte) und die Stellvertreterinnen Angela Steinecker (l.), Ursula Kirmeier (r.) Foto: Waltraud
Landesvorsitzende Adelheid Rupp (Mitte) und die Stellvertreterinnen Angela Steinecker (l.), Ursula Kirmeier (r.) Foto: Waltraud Fuchs-Mauder

Erneut als Landesvorsitzende kandidierte Adelheid Rupp. Sie wurde mit 95,9 Prozent der Stimmen als Landesvorsitzende bestätigt. Stellvertreterinnen wurden Angela Steinecker aus Schwaben, Ursula Kirmeier aus Unterfranken und Astrid Löffler aus Niederbayern.

Mit der Beschlussfassung des Leitantrages macht die AsF deutlich, dass für sie die Debatte um die
Niederlagen der Bayern- und Bundes-SPD in den letzten Wahlen nicht beendet ist. "Gerade Frauen sind immer weniger bereit, SPD zu wählen. Die SPD hat die weibliche Hälfte der Bevölkerung viel zu lange nicht im Blick
gehabt. Die Partei ist offensichtlich dem Trugschluss erlegen, dass die Gleichstellung von Frauen erreicht ist. Davon sind wir jedoch weit entfernt", so die Landesvorsitzende Adelheid Rupp.

Eine Partei von Frauen für Frauen

"Bis heute sind die Forderungen nach gleichem Lohn für gleiche Arbeit, gleichen Karrierechancen für Frauen, quotierten Aufsichtsräten und einem Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft nicht einmal in
Ansätzen umgesetzt. Dies ist die Folge einer Politik - und zwar aller Parteien - die sich nicht an den Bedürfnissen, Hoffnungen und Interessen von Frauen orientiert", so Rupp weiter. "Die SPD muss eine
Partei für und von Frauen werden, eine Partei, die Fraueninteressen wahrnimmt und sich nicht auf den historisch fortschrittlichen Positionen der Sozialdemokratie ausruht." Weiter forderte die AsF-Landeskonferenz in einem Initiativantrag einstimmig die Beendigung des Kriegseinsatzes der Bundeswehr in Afghanistan.

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