Er ist einer der bedeutendsten satirischen Plakatkünstler Deutschlands. Seit den 1960ern mischt Klaus Staeck sich mit Witz und Esprit in gesellschaftspolitische Debatten ein. Inspiriert von
John Heartfields Montagen nutzt er die Kunst als Mittel der Provokation. Mit seinen Plakaten, Postkarten, Fotografien und Installationen rüttelt er auf und lenkt Aufmerksamkeit auf Missstände.
Engagierter Aufklärer
"Wo er agiert, wo er sich politisch einmischt, da wächst Hoffnung auf Veränderung, da wird Utopie ein Stück fassbarer, konkreter, da bekommt sie ein sehr menschliches Gesicht - das von
Klaus Staeck", so Wolfgang Thierse über den engagierten Aufklärer. Am 13. April wird der 1938 geborene Klaus Staeck mit dem "Stern der Satire" geehrt. Damit befindet er sich in Gesellschaft von
Künstlern wie Erika Mann, Erich Mühsam, Fritz Grünbaum oder Kate Kühl.
Klaus Staecks Stern ist der 65. auf dem "Walk of Fame der Satire". Das Projekt trägt seit 2004 zur Wertschätzung der politischen und gesellschaftlichen Satire bei. Am 13. April um 14.45
wird der Stifter von Staecks Stern, Michael Sommer, ihn auf dem Romano-Guardini-Platz in Mainz enthüllen. Kurt Beck und die Kulturdezernentin Marianne Grosse werden ebenfalls an der öffentlichen
Veranstaltung teilnehmen.







