Artikel (Archiv) > Stern der Satire für Klaus Staeck

Hauptinhalt

Artikel (Archiv)

Übersicht

Icon   Michael Sommer stiftet Stern

Stern der Satire für Klaus Staeck

08. April 2010

Ein Stern zu Ehren von Klaus Staeck, Foto: Carlos Wulff
Ein Stern zu Ehren von Klaus Staeck, Foto: Carlos Wulff

Er ist einer der bedeutendsten satirischen Plakatkünstler Deutschlands. Seit den 1960ern mischt Klaus Staeck sich mit Witz und Esprit in gesellschaftspolitische Debatten ein. Inspiriert von John Heartfields Montagen nutzt er die Kunst als Mittel der Provokation. Mit seinen Plakaten, Postkarten, Fotografien und Installationen rüttelt er auf und lenkt Aufmerksamkeit auf Missstände.

Engagierter Aufklärer
"Wo er agiert, wo er sich politisch einmischt, da wächst Hoffnung auf Veränderung, da wird Utopie ein Stück fassbarer, konkreter, da bekommt sie ein sehr menschliches Gesicht - das von Klaus Staeck", so Wolfgang Thierse über den engagierten Aufklärer. Am 13. April wird der 1938 geborene Klaus Staeck mit dem "Stern der Satire" geehrt. Damit befindet er sich in Gesellschaft von Künstlern wie Erika Mann, Erich Mühsam, Fritz Grünbaum oder Kate Kühl.

Klaus Staecks Stern ist der 65. auf dem "Walk of Fame der Satire". Das Projekt trägt seit 2004 zur Wertschätzung der politischen und gesellschaftlichen Satire bei. Am 13. April um 14.45 wird der Stifter von Staecks Stern, Michael Sommer, ihn auf dem Romano-Guardini-Platz in Mainz enthüllen. Kurt Beck und die Kulturdezernentin Marianne Grosse werden ebenfalls an der öffentlichen Veranstaltung teilnehmen.

Inhalt rechte Spalte

 

Hauptinhalt 2

Buchtipp

Westend Verlag

Icon Rezension; Jürgen Roth: „Gazprom – Das unheimliche Imperium"

Putins unheimliches Imperium

Icon Rezension; Rudolf Hickel: „Zerschlagt die Banken"

„Zerschlagt die Banken"

Icon Rezension; Hans-Christian Jasch: „Staatssekretär Wilhelm Stuckart und die Judenpolitik"

Massenmord, geplant von Beamten

Icon Kathrin Hartmann: "Wir müssen leider draußen bleiben"

Von der Politik über den Tisch gezogen

Interview

Eren Güvercin

Icon Eren Güvercin im Interview

„Ich habe nie ein Identitätsproblem gehabt“

Icon Interview mit Frank Mentrup

Lust auf den Wechsel

Icon Interview mit dem Deutsch-Iraner Omid Pouryousefi

"Viele haben die Nase voll"

Icon Interview mit Katja Kullmann

„Dann ist da diese andere europäische, große Idee, die wir Sozialdemokratie nennen“

Veranstaltung

vorwärts-Fest in Bayern

Icon vorwärts-Fest

„Der Wandel in Bayern hat angefangen!“

Icon Buchvorstellung

Naziverbrecher ohne Reue

Icon Fotoausstellung im Willy-Brandt-Haus

Das kulturelle Gesicht Afghanistans

Icon Bildungspolitik

Gleiche Chancen für alle?

Kolumne

Icon Willst du mit mit (wählen) gehen?

Das Allerletzte von Martin Kaysh

Icon Notiert von Uwe Knüpfer

Berliner Tagebuch

Icon Abzug aus Afghanistan

Global gedacht von Rafael Seligmann

Icon Notiert von Uwe Knüpfer

Berliner Tagebuch

Filmtipp

Cengos (Abdullah Ado) Kindheit endet mit schmerzhaften Verlusterfahrungen.

Icon Film der Woche: Mes – Lauf!

Der stumme Schrei nach Leben

Icon Film der Woche: Kill me please

Selbstmord inklusive

Icon Film der Woche: Die Vermissten

Mit dem Rücken zum Nichts

Icon Film der Woche: Medianeras

Wir sind die Stadt