Der Antrag sieht vor, dass Praktika angemessen vergütet werden, sofern sie eine Dauer von mindestens vier Wochen aufweisen. Einer "Praktikantenausbeutung" durch das Ersetzen einer
Vollzeitstelle wird ein Riegel vorgeschoben, da das Ausführen von dauerhaften Arbeitsaufgaben als nicht zulässig angesehen wird.
Der SPD-Abgeordnete Sven Kohlmeier betont: "Die Generation Praktikum ist bis heute Realität. Das Land Berlin ist jetzt das erste Bundesland mit verbindlichen Leitlinien für den Einsatz von
Praktikantinnen und Praktikanten. Ein Praktikum dient der Berufsfeldorientierung und Ausbildung. Es darf nicht das Mittel der Wahl für Arbeitgeber sein, Kosten für eine Vollzeitstelle zu sparen."
Der Antrag stelle sicher, dass der Verwaltung feste Regeln auferlegt würden und somit ein Praktikum seinen eigentlichen Zweck erfüllen könne. "Berlin wird mit fairen Bedingungen für Praktika zum
Vorbild für Unternehmen und andere Bundesländer", urteilte Kohlmeier.







