Abgefragt wird, wie der Ortsverein funktioniert, auf welche Weise er mit anderen Gruppen zusammenarbeitet oder wie die Mitglieder an Entscheidungen beteiligt werden. "Die Ortsvereine sollen
uns aber auch mitteilen, welche Themen ihnen besonders wichtig sind und warum die SPD aus ihrer Sicht die Bundestagswahl verloren hat", sagt Bundesgeschäftsführerin Astrid Klug. Eine leicht
abgewandelte Version der Befragung wird im April auch an die 393 Unterbezirks- und Kreisvorsitzenden verschickt.
Nach der Testphase in zwei Unterbezirken - Mayen-Koblenz und Kleve - hat das verantwortliche Forschungsinstitut "polis + sinus" den Fragebogen in den vergangenen Wochen überarbeitet. Nach
dem Rücklauf bis zum 8. Mai werden die Antworten auf die 26 Fragen ausgewertet und aufbereitet. "Am 30. Mai findet dann in Berlin eine Konferenz der Unterbezirks- und Kreisvorsitzenden statt,
dort werden die Ergebnisse präsentiert", verrät Astrid Klug.
Auf die Antworten der rund 10 000 Ortsvereine ist die Partei gespannt. Im Zentrum der Aktion, die Teil der Parteireform ist, stehe schließlich vor allem eine Frage, so Klug: "Wie wird die
SPD zukunftsfest?"







