Die von der schwarz-gelben Koalition geplante Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke beunruhigt die Bürger überall im Land - auch in Sendling. Viele Eltern wollten nicht nur in ihrem eigenen Namen, sondern auch in dem ihrer Kinder unterschreiben. "Ich will, dass meine Kinder in einer gesunden Umwelt aufwachsen", sagte Thomas Niederreiter, der als einer der ersten seine Unterschrift auf die Liste setzte.
Vor allem die unbeherrschbaren Risiken beim Betrieb der Atomkraftwerke und bei der Lagerung des strahlenden Mülls treiben die Menschen um. "Atomenergie ist einfach super gefährlich" sagte
Simone Benzhof, deren Sohn Jasper im Kinderwagen neben ihr schlummerte. "Unsicher" findet auch Horst Wawrzyn die Atomenergie, "und das auf ewig!"
Isabelle Schuppener, die Ortsvereinsvorsitzende der Sendlinger SPD, erklärte, warum die Arbeitsgruppe "Gut für Sendling" die Massenpetition der Landtagsfraktion unterstützt: "Der
Atomausstieg bis 2021 war eine der zukunftsweisendsten Entscheidungen der rot-grünen Regierung. Die schwarz-gelbe Regierung will den Atomausstieg rückgängig machen, um die Interessen ihrer
Klientel zu bedienen, in diesem Fall die der großen Energiekonzerne. Wir kämpfen dafür, dass das nicht passiert, denn der Ausstieg aus dem Atomausstieg richtet sich gegen die Interessen und den
Willen der Mehrzahl der Menschen im Land."
Die Arbeitsgruppe "Gut für Sendling" will ihren Infostand auch noch an vier weiteren Samstagen in Sendling aufbauen, und zwar am
27.03. am Rewe Ecke Alramstraße
17.04. am Stemmerhof
15.05. am Harras
05.06. am Brudermühlplatz.
Außerdem liegen die Unterschriftenlisten im Bürgerbüro der Sendlinger SPD in der Daiserstraße 27 (U3/U6 Implerstraße) aus. Während der Öffnungszeiten von Montag bis Donnerstag zwischen 9.30
und 15 Uhr können die Bürger dort ihre Unterschrift unter die Massenpetition gegen die Verlängerung der Laufzeiten für die Atomkraftwerke setzen.







