Die Mitglieder der SPD Frankfurt-Westend haben auf ihrer Jahreshauptversammlung im Struwwelpeter-Museum Niels Joeres als Vorsitzenden bestätigt. Er ist 38 Jahre alt und arbeitet als
Pressereferent in der Finanzwirtschaft. Zum ersten stellvertretenden Vorsitzenden wählten die Anwesenden Muzaffer Yilmaz. Der 30-jährige arbeitet bei der Bundesanstalt für
Finanzdienstleistungsaufsicht. Die zweite stellvertretende Vorsitzende, Nina Schniederjahn, ist 26 Jahre alt. Derzeit promoviert sie im Bereich Völkerrecht/internationale Menschenrechte.
Schniederjahn war zuvor zwei Jahre Sozialreferentin des AStA, sowie Mitglied des Studierendenparlaments und im Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen.
Neue Dynamik und langjährige Erfahrung
"Die Mitglieder haben sich deutlich für einen weiteren Generationenwechsel ausgesprochen",
sagte Joeres. "Mit dem Durchschnittsalter bei den drei Vorsitzenden von 31,3 Jahren
setzen wir ein Zeichen für junge Führungskräfte in der Sozialdemokratie und unterstreichen
zugleich die Zukunftsstärke der Frankfurter SPD." Der Vorsitzende, der bereits für Ulla Schmidt gearbeitet hat, betonte: "Wir werden den Modernisierungskurs engagiert weiterverfolgen,
personell auf die Integration von junger Dynamik und langjähriger Erfahrung setzen und dazu auch unsere neue Nähe zur Goethe-Universität nutzen."
Als neuer Schriftführer amtiert Jochen Meurers, zum Kassierer bzw. Revisor wurden Hartmut
Pohl und Dietmar Junghans, sowie Dieter Puttendörfer und Pascal Schwarz wiedergewählt.
Dem neuen Vorstand gehören darüber hinaus als Beisitzer die SPD-Fraktionsvorsitzende im
Ortsbeirat 2, Birgit Puttendörfer, sowie Paul Koszuszeck und Nadia Qani an, die zugleich
Migranten-Beauftragte ist. Weitere Beisitzer sind Filip Pfister und Simon Witsch. Das Amt der Seniorenbeauftragten übt weiterhin die Kunstmalerin Katharina Friesecke-Kreis aus.
Die Genossen gedachten während ihrer Jahreshauptversammlung auch der verstorbenen Sozialdemokratin Magda Thelen. Den Verlust hatte der Vorstand in den Wochen zuvor mit Traueranzeigen in
regionalen Medien öffentlich gemacht.







