Die beiden oberbergischen Landtagskandidaten, Roland Adelmann und Thorsten Konzelmann, stellten die Themen Bildung und Kommunalfinanzen in den Mittelpunkt ihrer Reden. "Kein Kind darf
zurückgelassen werden," sagte Adelmann. Dafür möchte er nach dem 9. Mai in Düsseldorf kämpfen.
Konzelmann, der als stellvertretender Bürgermeister von Gummersbach die Finanzprobleme der Kommunen kennt, forderte zudem ein Hilfspaket: "Wir müssen die Finanzierung unserer Kommunen
strukturell reformieren, damit sie endlich wieder gerecht ist. Nur so können wir eine gute Verkehrsinfrastruktur und wohnortnahe Versorgung im ländlichen Raum gewährleisten."
Beide Kandidaten wollen das Direktmandat in ihrem Kreis gewinnen, um die CDU-Mehrheit zu brechen. "Mit solch einer tollen Truppe wird uns das gelingen," lobte Konzelmann die engagierten
Sozialdemokraten im Saal.
Ralf Stegner, Vorsitzender der schleswig-holsteinischen SPD, stärkte den Oberberger Sozialdemokraten mit einer kämpferischen Rede den Rücken. Der Gast aus dem Norden sprach sich dafür aus,
dass sich die Partei auf ihre Grundwerte besinnen sollte: "Wir müssen den Menschen im Land zeigen, dass die Sozialdemokratie die einzige Partei ist, die wirklich für soziale Gerechtigkeit
eintritt."







