Mitdiskutieren und gewinnen! Wie soll unser Leben aussehen?

von Redaktion - 30.03.2009
Auf ingesamt 38 Veranstaltungen in ganz Deutschland diskutieren seit Februar führende SPD -Politiker unter dem Motto "Das Neue Jahrzehnt" über die Herausforderungen unserer Zeit. vorwärts.de begleitet die Reihe mit einer Leseraktion: Schreiben Sie uns, wie aus Ihrer Sicht Deutschland zukunftsfest gemacht werden kann und gewinnen Sie eine von vier Leserreisen (mit Anreise und Übernachtung im Hotel) zur Abschlussveranstaltung in Berlin am 19. April mit Frank-Walter Steinmeier, Franz Müntefering, Andrea Nahles, Peter Struck, Martin Schulz, Peer Steinbrück und Hubertus Heil.

Mit der Veranstaltungsreihe "Das Neue Jahrzehnt" diskutiert die SPD öffentlich über Herausforderungen der Zeit: Wie soll unser Leben aussehen? Welche Wünsche haben Sie für sich, für Ihre Familie? Welche Befürchtungen?

Unsere Leser haben schon intensiv diskutiert. Eine Auswahl der Fragen wurden im vorwärts (Ausgabe 03/09) an Frank-Walter Steinmeier gestellt. Außerdem hatten die vorwärts-Leser die Gelegenheit, sich persönlich mit Frank-Walter Steinmeier, Peer Steinbrück, Franz Müntefering und Andrea Nahles zu treffen.

Sie haben die Möglichkeit, an der Abschlussveranstaltung am 19. April in Berlin teilzunehmen. Wir verlosen jeweils eine Reise für eine Person (Bahnfahrt 2. Klasse, Hin- und Rückfahrt plus Übernachtung).

Was müssen Sie dafür tun? Verfassen Sie einen Kommentar (maximal 200 Wörter): In welcher Gesellschaft wollen wir leben? Welche Erwartungen haben Sie an die Politik? Als Arbeitnehmer, Selbstständiger, Unternehmer, Arbeitssuchender, Rentner, Vater, Mutter, Student oder Schüler in Deutschland?

 

Um am Gewinnspiel teilzunehmen und einen Kommentar zu verfassen, müssen Sie sich kurz registrieren. Zugelassen werden nur Beiträge, die Name, Alter und Herkunftsort angeben.

Kommentare, die nicht unseren Diskussionsregeln entsprechen, werden ohne weitere Benachrichtigung gelöscht und nehmen auch nicht am Gewinnspiel teil. Der Rechtsweg ist  ausgeschlossen.

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Channel: Inland  
AutorIn: Redaktion  

Die Krise als Chance nutzen!

Bild von Jürgen Philipper

Über die Ursachen der Krise wird viel geredet. Schnell wurden die Schuldigen identifiziert und es fehlt nicht an Vorschlägen, was alles verändert werden muss. Besonders populär sind Massnahmen, welche die Schuldigen bestrafen. Soweit, so gut!
Aber jetzt kommt es darauf an, nach vorne zu schauen. Lasst uns die Krise nutzen und zurückkehren zu Werten wie:
- wirtschaftlicher Erfolg ist nur dann nachhaltig, wenn alle - und nicht nur wenige - daran profitieren können,
- eine Gesellschaft ist nur dann stabil, wenn sie sozial ist,
- Persönlichkeiten, egal ob Wirtschaftsführer, Politiker aber auch die (sogenannten) Prominenten, müssen ihrer Vorbildrolle gerecht werden,
- die Medien haben es in der Hand, nachhaltige Werte zu vermitteln.
Wenn wir uns darauf konzentrieren, dann werden wir die Krise bald hinter uns lassen können.

Die Familie wird Mittelpunkt des Parteiprogramms - Elternquote -

Bild von Wendula Strube

Mir ist eines nicht klar, für wen steht die SPD eigentlich momentan, jetzt 2009?

Im HH-Programm wurde die Familie quasi zur Randerscheinung erklärt, nach dem Motto, das ist ein Auslaufmodell, das niemand mehr benötigt. Die Globalisierung wurde anno 2007 ein Thema, das zur wesentlichsten Sache im HH-Programm erklärt wurde. Wenn indessen niemand mehr eine Familie gründet, wird die Globalisierung ebenfalls auf Dauer gehaltlos. Ich finde es schade, dass das Thema Familienpolitik absolut zu kurz kommt und nur in Verbindung mit Hartz-IV und schlechten Eigenschaften, wie mit Verwahrlosung, Alkohol, Drogen und unglücklichen Kindern zur Sprache gebracht wird. Anstatt auf die wichtige Funktion der Eltern in unserem Staat hinzuweisen, wird auf ihnen herabgesehen, als seien sie diejenigen, die den Staat ausbluten lassen möchten. Die Wahrheit ist aber, dass die Familien dem Staat die Berechtigung zur Existenz geben und nicht umgekehrt. Von einer SPD geführten Regierung erwarte ich daher ein eindeutiges Ja zur Familie, auch 2020.

In aller erster Linie gehört dazu, dass unsere Kinder in die Mitte zu nehmen und sie zu beschützen sind. D. h. jedes einzelne Kind muss in seinem Wert geachtet und gefördert werden.

Es kann nicht sein, dass der wesentlichste Teil unserer Gesellschaft zur Marginalie gekrönt wird, während sich diejenigen, die sich gegen diese erhebliche Verantwortung entschieden haben und ohne Kinder bleiben, die bestmöglichen Plätze auf dem Arbeitsmarkt sichern.

Daher fordere ich in unserer Partei bis spätestens 2020 eine Elternquote, die neben die zu erhaltende Frauenquote aufgestellt wird.

Mit freundlichen Grüßen

Wendula Strube

Wir sehen die Dinge nicht so wie sie sind, wir sehen sie so, wie wir sind." ( Anais Nin)

Change

Bild von fr4d

Als Vater wünsche ich mir, dass das heute existierende Zwei-Klassen-Bildungssystem (privat gegenüber öffentlich, gutes Wohngebiet gegenüber schlechtes Wohngebiet) der Vergangenheit angehört - ich wünsche mir ein öffentliches Bildungssystem, dass so gut ist, dass private Institutionen überflüssig werden, dass zu den besten der Welt zählt und das jedem Bewohner unsers Landes die Chance gibt, Herausragendes zu leisten.

Ich wünsche mir statt einem Paragraphendschungel, Interpretationshilfen und einem Heer von Steuerberatern und Rechtsanwälten einfache, verständliche, praktikable, realistische Gesetze und schnelle, effiziente staatliche Institutionen.

Ich wünsche mir, dass unser Staat keine Schulden macht, dass die Politik die Steuermittel nutzen kann, um Zukunft zu gestalten, statt die Schulden der Maß- und Mutlosigkeit abzuzahlen. Ich wünsche mir Investitionen in Zukunft und Innovation statt Subventionieren toter Industrien vorangegangener Generationen.

Ich hoffe meinem Sohn nicht erklären zu müssen, dass er in der Sonne Hautkrebs bekommt, weil wir die Gewinne der Automobil- und Ölindustrie retten mussten, sondern im erklären zu können, dass es eine gemeinsame Aufgabe aller ist, Natur und Umwelt zu erhalten.

Wie soll das Leben in zehn Jahren aussehen?

Bild von Christopher.Denda

Für mich ist wohl der zentralste Punkt, dass unsere Gesellschaft weiter in Richtung Chancengleichheit für alle geht. Dabei denke ich im Besonderen an die Integration von Immigranten, die Abschaffung von Studiengebühren, sowie sozialverträgliche Beiträge an Universitäten. Desweiteren ist ein flächendeckender Mindestlohn aus meiner Sicht unabdingbar, denn jeder sollte für seine Arbeit gerecht entlohnt werden. Auch eine Reformierung der Steuersystems, um so dieses einfacher zu gestalten muss definitiv in den nächsten Jahren erfolgen.
Außerdem sollte es zu einer Vereinheitlichung des Abiturs kommen, um so die Abschlüsse verschiedener Bundesländer besser vergleichbar zu machen.

2020

Bild von Marc Thoennes

Vom neuen Jahrzehnt erhoffe ich mir folgendes:

- Wirtschaftsaufschwung und beenden der Krise
- sichere Arbeitsplätze für alle die arbeiten wollen
- ein nicht vorhanden sein von Rassismus
- "Die würde des Menschen ist unantastbar!" das sollte weltweit der Fall sein
- absolute Mehrheit für die SPD ;)

Das wird wohl leider alles Wunschdenken bleiben, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

Jahrzehnt

Bild von Nico Klinger

Freiheit für jeden Menschen auf Erden. Freiheit exportieren, ohne Krieg, mit Wirtschaftsembargos.

Grundprinzip der Arbeit und der Gesellschaft: "Nehmen und Geben"

Jeder tut das, was er gut kann oder am besten kann, muss spezielle Psychologen in Arbeitsämtern geben.

Gott sollte geachtet werden, doch mit einer weltlichen Einstellung.

Es muss einen maßvollen Rahmen für die Märkte der Welt geben.

Somit muss auch in Billiglohnländern ein angemessenes Gehalt für die Arbeit gezahlt werden, damit die globale Schieflage abgeschwächt wird, es darf nicht zu große Unterschiede in dem Wohlstand geben, auch auf kleiner Ebene, klar ein guter Mensch muss gut verdienen, aber verhältnismäßig.

Ein erster politischer Schritt zu einer globalen Ausrichtung der Welt muss gesetzt werden.

Vielleicht sollte man mal das deusche Grundgesetz exportieren.

Es muss eine Alternative zum Turbokapitalismus geben, die ökonomische Wohlfahrt, hört sich zwar jetzt blöd an, aber die muss abgeschwächt werden, also rein volkswirtschaftlich betrachtet.

Ein Konsens über weltweite Abrüstung muss getroffen werden, verschwendet nur Ressourcen.

Natürlich freie Bildung für jeden. Muss einfach finanziell machbar sein.

Mehr fällt mir nicht ein, aber für die Welt wäre es glaub ich einfach gesünder, wenn sie ihre Konkurrenz einschränkt und mehr zusammen macht, da kommt es wieder auf das Maß an.

Lüneburg

Weichenstellung

Bild von Nico Klinger

Freiheit für jeden Menschen auf Erden. Freiheit exportieren, ohne Krieg, mit Wirtschaftsembargos.

Grundprinzip der Arbeit und der Gesellschaft: "Nehmen und Geben"

Jeder tut das, was er gut kann oder am besten kann, muss spezielle Psychologen in Arbeitsämtern geben.

Gott sollte geachtet werden, doch mit einer weltlichen Einstellung.

Es muss einen maßvollen Rahmen für die Märkte der Welt geben.

Somit muss auch in Billiglohnländern ein angemessenes Gehalt für die Arbeit gezahlt werden, damit die globale Schieflage abgeschwächt wird, es darf nicht zu große Unterschiede in dem Wohlstand geben, auch auf kleiner Ebene, klar ein guter Mensch muss gut verdienen, aber verhältnismäßig.

Ein erster politischer Schritt zu einer globalen Ausrichtung der Welt muss gesetzt werden.

Vielleicht sollte man mal das deusche Grundgesetz exportieren.

Es muss eine Alternative zum Turbokapitalismus geben, die ökonomische Wohlfahrt, hört sich zwar jetzt blöd an, aber die muss abgeschwächt werden, also rein volkswirtschaftlich betrachtet.

Ein Konsens über weltweite Abrüstung muss getroffen werden, verschwendet nur Ressourcen.

Natürlich freie Bildung für jeden. Muss einfach finanziell machbar sein.

Mehr fällt mir nicht ein, aber für die Welt wäre es glaub ich einfach gesünder, wenn sie ihre Konkurrenz einschränkt und mehr zusammen macht, da kommt es wieder auf das Maß an.

Lüneburg

Das neue Jahrzehnt

Bild von Nico Klinger

Freiheit für jeden Menschen auf Erden. Freiheit exportieren, ohne Krieg mit Wirtschaftsembargos.

Grundprinzip der Arbeit und der Gesellschaft: "Nehmen und Geben"

Jeder tut das, was er gut kann oder am besten kann, muss spezielle Psychologen in Arbeitsämtern geben.

Gott sollte geachtet werden, doch mit einer weltlichen Einstellung.

Es muss einen maßvollen Rahmen für die Märkte der Welt geben.

Somit muss auch in Billiglohnländern ein angemessenes Gehalt für die Arbeit gezahlt werden, damit die globale Schieflage abgeschwächt wird, es darf nicht zu große Unterschiede in dem Wohlstand geben, auch auf kleiner Ebene, klar ein guter Mensch muss gut verdienen, aber verhältnismäßig.

Ein erster politischer Schritt zu einer globalen Ausrichtung der Welt muss gesetzt werden.

Vielleicht sollte man mal das deusche Grundgesetz exportieren.

Es muss eine Alternative zum Turbokapitalismus geben, die ökonomische Wohlfahrt, hört sich zwar jetzt blöd an, aber die muss abgeschwächt werden, also rein volkswirtschaftlich betrachtet.

Ein Konsens über weltweite Abrüstung muss getroffen werden, verschwendet nur Ressourcen.

Natürlich freie Bildung für jeden. Muss einfach finanziell machbar sein.

Mehr fällt mir auf die Schnelle in der Nacht nicht ein. ;)

Nico Klinger, Winter 2008/2009
Beruf: Student: Volkswirtschaftslehre, Betriebswirtschaftslehre
Lüneburg

Das neue Jahrzehnt

Bild von Nico Klinger

Freiheitslied

Meine Gedichte,
die ich an Dich richte,
meine Gedichte,
verewigt in der Netzgeschichte,
sie sind nicht immer klar,
oftmals verstrickt und sonderbar,
doch steht ein Sinn in jedem Wort,
nicht für jeden, doch steht er dort,
denke nach und sei beglückt,
so bin auch ich entzückt,
denke nach und sei bemüht,
egal was dir morgen blüht.
Es ist doch nur das Leben,
worin man kann nehm' und geben,
es ist doch nur das Leben,
einfach weiterstreben.
Die Erlösung liegt in fremder Hand,
gut so, sagte schon Nachfolger von Willy Brandt,
Die Erlösung ist die Belohnung fürs Werken,
Nehmen und Geben, Schwächen und Stärken.
Naja, ich bin der,
der ich bin,
zur Zeit recht froh,
ist nicht immer so,
doch hab ich einen Traum,
nicht der einzigste, wohl kaum,
es ist mein Wille,
den ich stille,
es ist ein Schritt
auf dem Weg zum letzten Ritt,
es ist ein Ziel,
das in meinen Schoße fiel,
Doch red' ich wieder nur von mir,
sag' mir, wer gab diesen Blicke dir,
und schau' ich wieder nur nach vorn,
weiß doch, jetzt spielt er (der Zeitgeist) unverfror'n?

Naja, was soll's,
wer wollt's,
die Banken,
die Spekulanten?
Glaub' ich nicht,
obwohl sicher nicht jeder Gutes spricht,
es gibt halt kein Recht global,
so stellte sich eine prekäre Wahl,
ich oder er,
ja wer,
so entschied sich zögerlich,
der Banker halt für sich
und dann gab es wieder Gier,
auch von dir und mir,
dann gab es sie
und Zinsen reichten nie.
Doch es kommt ja nun Obama,
mit seinem großen Karma,
und es gibt zur Zeit die Merkel,
die auch mitwerkelt,
und natürlich Sarkozy,
voller Energie,
und unser Steinmajor (Steinmeier),
ideenreich wie schon zuvor.
Nicht leicht,
nicht einfach,
doch zu packen,
auch ohne Alles abzuwracken.
Ein Konsens,
der muss her,
weltweit,
ziemlich schwer,
ein System, voller Ideen,
voller guter Rechte,
ein Konstrukt,
ohne Knechte.
Ja China,
so muss es sein,
frei von Gewalt,
freie Mein' (Meinung),
ja Russland,
so muss es sein,
frei von Gewalt,
freie Mein' (Meinung).
Und die Macht des Kapitals,
Volkswirtschaftler,
gibt uns eine Wahl,
möglichst sozial,
rechnerisch und verbal,
dass sich Gott erfreuet mal.

- Und um der Welt zu sagen,
was Gott nun ist,
werd' ich kurz mich selbst befragen,
damit ihr meine Meinung wisst.
Es ist die Liebe,
in Mensch und Tier,
einen kleinen Splitter er
gab dir und mir,
den freien Willen,
das ist unser Los,
wirkt aber auch im Stillen
nicht ganz bedingungslos.
Und nun wird eine Runde gegangen,
nachdem ich mir wollte diese Gedanken abverlangen,
und es wird weiter geschaffen,
auch wenn man sich muss wirklich aufraffen,
doch es gehört dazu,
genauso wie die Ruh'
das Maß der Dinge eben,
ist die Liebe und das Leben,
und dieses Maß werd' ich mir behüten
und mich später nur fürs Geleistete vergüten!

Ich bin nicht frei von schuld,
doch handle mit Geduld,
ich werde Alles tun,
nicht vorher ruh'n,
bis ich hab gefunden,
Gnade meiner Wunden.
Und eines wünsche ich,
für Dich und mich,
dass große Gerechtigkeit
weit wird auf der Welt verteilt.
Das bedeutet auch,
dass Du wirst reich,
wenn Du es willst,
wenn Du letzt'lich deine Waffen schmilzt.
Natürlich bedarf es Int'ligenz,
gegen jede Form der Pestilenz,
es bedarf auch Fortschritt, wunderbar,
doch mehr Vernunft, in jeder Menschenschar.
Wo sind denn nun die Führer dieser Welt,
wo habt ihr euer schön verdientes Geld,
wo kämpft eure Macht die letzte Schlacht,
auf welch einem großen Markt wird getagt?
Märkte tagen nicht,
das einer Lug' entspricht,
Annäherung durch Wandel
und ein persönlicher Handel,
schwer ist es nicht,
wenn man es denn möchte,
glücklich und zufrieden,
sich gegenseitig lieben.
Vertrauen,
darauf muss man bauen,
Step by Step,
mit genügend Pep (nicht die Droge),
schließlich möchte ich keine Langeweile,
doch auch nicht diese scheiß Eile.
Ich möchte die Straße entlangcruisen
mit meinen zarten Musen,
mich an den normalen Busen,
meiner Einen schmusen,
ich möchte das Maß,
geb' dennoch gerne auch mal Gaß,
doch nur, wenn es sicher ist,
so, dass Du es bist.
Wäre ich Gott im Ganzen,
nicht nur beim Tanzen,
dann würde ich mein Wort immer halten,
Alles verwalten,
doch ich bin nur der,
der ich bin,
zur Zeit recht froh,
ist nicht immer so,
doch hab ich einen Traum,
nicht der einzigste, wohl kaum,
es ist mein Wille,
den ich stille,
es ist ein Schritt
auf dem Weg zum letzten Ritt,
es ist ein Ziel,
das in meinen Schoße fiel,
Doch red' ich wieder nur von mir,
sag' mir, wer gab diesen Blicke dir,
und schau' ich wieder nur nach vorn,
weiß doch, jetzt spielt er (der Zeitgeist) unverfror'n?

Nico Klinger, Winter 2008/2009

Wer vom Ziel nicht weiß, wird den Weg nicht finden!

Bild von Günter Heemann

Nach einer gründlichen Analyse der Vergangenheit und Gegenwart hinsichtlich der tatsächlichen Situation der Menschen in unserer Gesellschaft sind die Ziele, Visionen, Zukunftsvorstellungen für die nächsten 10 Jahre klar und verständlich zu definieren.
Dabei müssen die Ziele möglichst allen Menschen in unserer Gesellschaft nutzen.
Das Leben in Freiheit und Sicherheit in einer gesunden Umwelt ist für alle Menschen zu sichern. Die tatsächliche Anwendung und Umsetzung der bereits im Grundgesetz definierten Wertvorstellungen, besonders die Menschenwürde und das Sozialstaatsprinzip, sind dringend notwendig. Voraussetzung ist eine kostenlose Erziehung (Familie, Kinderkrippe, Kindergarten, Vorschule) und Bildung (Gesamtschule) sowie berufliche Grundausbildung (Erststudium, Erstausbildung) nach humanistischen Grundsätzen. Erforderlich ist zusätzlich die materielle Absicherung aller Menschen von der Geburt bis zum Tod durch ein staatlich finanziertes Grundeinkommen für Erwachsene mit ca. 1500,- Euro und für Kinder von ca. 600,- Euro pro Monat. Damit werden wesentliche Wertvorstellungen des Grundgesetzes, das Solidaritätsprinzip und ein umlagefinanziertes System realisiert. Soziale Benachteiligung, Armut und gesellschaftliche Ausgrenzung für Kinder, Alleinerziehende, Erwerbslose, Alte und Kranke wird damit weitgehend verhindert. Die Arbeit der nicht Erwerbstätigen (Hausfrauen/-männer, ehrenamtlich, sozial, gesellschaftlich Tätige) wird als beispielgebend anerkannt. Zusätzlich werden Bürokratie, Verwaltungsaufwand und Intransparenz sowie Ungerechtigkeit reduziert. Es würde einen Paradigmenwechsel vom materiell orientierten Konkurrenz- zu einem gerechten Solidarsystem und einem anderen Menschenbild bedeuten.
Dazu bedarf es vertrauenswürdiger, verlässlicher und wahrhaftiger Politiker.
Wenn nicht jetzt, wann dann und wenn nicht durch die SPD, durch wen sonst?

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