Mitdiskutieren und gewinnen! Wie soll unser Leben aussehen?

von Redaktion - 30.03.2009
Auf ingesamt 38 Veranstaltungen in ganz Deutschland diskutieren seit Februar führende SPD -Politiker unter dem Motto "Das Neue Jahrzehnt" über die Herausforderungen unserer Zeit. vorwärts.de begleitet die Reihe mit einer Leseraktion: Schreiben Sie uns, wie aus Ihrer Sicht Deutschland zukunftsfest gemacht werden kann und gewinnen Sie eine von vier Leserreisen (mit Anreise und Übernachtung im Hotel) zur Abschlussveranstaltung in Berlin am 19. April mit Frank-Walter Steinmeier, Franz Müntefering, Andrea Nahles, Peter Struck, Martin Schulz, Peer Steinbrück und Hubertus Heil.

Mit der Veranstaltungsreihe "Das Neue Jahrzehnt" diskutiert die SPD öffentlich über Herausforderungen der Zeit: Wie soll unser Leben aussehen? Welche Wünsche haben Sie für sich, für Ihre Familie? Welche Befürchtungen?

Unsere Leser haben schon intensiv diskutiert. Eine Auswahl der Fragen wurden im vorwärts (Ausgabe 03/09) an Frank-Walter Steinmeier gestellt. Außerdem hatten die vorwärts-Leser die Gelegenheit, sich persönlich mit Frank-Walter Steinmeier, Peer Steinbrück, Franz Müntefering und Andrea Nahles zu treffen.

Sie haben die Möglichkeit, an der Abschlussveranstaltung am 19. April in Berlin teilzunehmen. Wir verlosen jeweils eine Reise für eine Person (Bahnfahrt 2. Klasse, Hin- und Rückfahrt plus Übernachtung).

Was müssen Sie dafür tun? Verfassen Sie einen Kommentar (maximal 200 Wörter): In welcher Gesellschaft wollen wir leben? Welche Erwartungen haben Sie an die Politik? Als Arbeitnehmer, Selbstständiger, Unternehmer, Arbeitssuchender, Rentner, Vater, Mutter, Student oder Schüler in Deutschland?

 

Um am Gewinnspiel teilzunehmen und einen Kommentar zu verfassen, müssen Sie sich kurz registrieren. Zugelassen werden nur Beiträge, die Name, Alter und Herkunftsort angeben.

Kommentare, die nicht unseren Diskussionsregeln entsprechen, werden ohne weitere Benachrichtigung gelöscht und nehmen auch nicht am Gewinnspiel teil. Der Rechtsweg ist  ausgeschlossen.

Verlinken Sie auf diesen Beitrag:

http://www.vorwaerts.de/trackback/6677

Channel: Inland  
AutorIn: Redaktion  

Die Krise als Chance nutzen!

Bild von Jürgen Philipper

Über die Ursachen der Krise wird viel geredet. Schnell wurden die Schuldigen identifiziert und es fehlt nicht an Vorschlägen, was alles verändert werden muss. Besonders populär sind Massnahmen, welche die Schuldigen bestrafen. Soweit, so gut!
Aber jetzt kommt es darauf an, nach vorne zu schauen. Lasst uns die Krise nutzen und zurückkehren zu Werten wie:
- wirtschaftlicher Erfolg ist nur dann nachhaltig, wenn alle - und nicht nur wenige - daran profitieren können,
- eine Gesellschaft ist nur dann stabil, wenn sie sozial ist,
- Persönlichkeiten, egal ob Wirtschaftsführer, Politiker aber auch die (sogenannten) Prominenten, müssen ihrer Vorbildrolle gerecht werden,
- die Medien haben es in der Hand, nachhaltige Werte zu vermitteln.
Wenn wir uns darauf konzentrieren, dann werden wir die Krise bald hinter uns lassen können.

Die Familie wird Mittelpunkt des Parteiprogramms - Elternquote -

Bild von Wendula Strube

Mir ist eines nicht klar, für wen steht die SPD eigentlich momentan, jetzt 2009?

Im HH-Programm wurde die Familie quasi zur Randerscheinung erklärt, nach dem Motto, das ist ein Auslaufmodell, das niemand mehr benötigt. Die Globalisierung wurde anno 2007 ein Thema, das zur wesentlichsten Sache im HH-Programm erklärt wurde. Wenn indessen niemand mehr eine Familie gründet, wird die Globalisierung ebenfalls auf Dauer gehaltlos. Ich finde es schade, dass das Thema Familienpolitik absolut zu kurz kommt und nur in Verbindung mit Hartz-IV und schlechten Eigenschaften, wie mit Verwahrlosung, Alkohol, Drogen und unglücklichen Kindern zur Sprache gebracht wird. Anstatt auf die wichtige Funktion der Eltern in unserem Staat hinzuweisen, wird auf ihnen herabgesehen, als seien sie diejenigen, die den Staat ausbluten lassen möchten. Die Wahrheit ist aber, dass die Familien dem Staat die Berechtigung zur Existenz geben und nicht umgekehrt. Von einer SPD geführten Regierung erwarte ich daher ein eindeutiges Ja zur Familie, auch 2020.

In aller erster Linie gehört dazu, dass unsere Kinder in die Mitte zu nehmen und sie zu beschützen sind. D. h. jedes einzelne Kind muss in seinem Wert geachtet und gefördert werden.

Es kann nicht sein, dass der wesentlichste Teil unserer Gesellschaft zur Marginalie gekrönt wird, während sich diejenigen, die sich gegen diese erhebliche Verantwortung entschieden haben und ohne Kinder bleiben, die bestmöglichen Plätze auf dem Arbeitsmarkt sichern.

Daher fordere ich in unserer Partei bis spätestens 2020 eine Elternquote, die neben die zu erhaltende Frauenquote aufgestellt wird.

Mit freundlichen Grüßen

Wendula Strube

Wir sehen die Dinge nicht so wie sie sind, wir sehen sie so, wie wir sind." ( Anais Nin)

Change

Bild von fr4d

Als Vater wünsche ich mir, dass das heute existierende Zwei-Klassen-Bildungssystem (privat gegenüber öffentlich, gutes Wohngebiet gegenüber schlechtes Wohngebiet) der Vergangenheit angehört - ich wünsche mir ein öffentliches Bildungssystem, dass so gut ist, dass private Institutionen überflüssig werden, dass zu den besten der Welt zählt und das jedem Bewohner unsers Landes die Chance gibt, Herausragendes zu leisten.

Ich wünsche mir statt einem Paragraphendschungel, Interpretationshilfen und einem Heer von Steuerberatern und Rechtsanwälten einfache, verständliche, praktikable, realistische Gesetze und schnelle, effiziente staatliche Institutionen.

Ich wünsche mir, dass unser Staat keine Schulden macht, dass die Politik die Steuermittel nutzen kann, um Zukunft zu gestalten, statt die Schulden der Maß- und Mutlosigkeit abzuzahlen. Ich wünsche mir Investitionen in Zukunft und Innovation statt Subventionieren toter Industrien vorangegangener Generationen.

Ich hoffe meinem Sohn nicht erklären zu müssen, dass er in der Sonne Hautkrebs bekommt, weil wir die Gewinne der Automobil- und Ölindustrie retten mussten, sondern im erklären zu können, dass es eine gemeinsame Aufgabe aller ist, Natur und Umwelt zu erhalten.

Wie soll das Leben in zehn Jahren aussehen?

Bild von Christopher.Denda

Für mich ist wohl der zentralste Punkt, dass unsere Gesellschaft weiter in Richtung Chancengleichheit für alle geht. Dabei denke ich im Besonderen an die Integration von Immigranten, die Abschaffung von Studiengebühren, sowie sozialverträgliche Beiträge an Universitäten. Desweiteren ist ein flächendeckender Mindestlohn aus meiner Sicht unabdingbar, denn jeder sollte für seine Arbeit gerecht entlohnt werden. Auch eine Reformierung der Steuersystems, um so dieses einfacher zu gestalten muss definitiv in den nächsten Jahren erfolgen.
Außerdem sollte es zu einer Vereinheitlichung des Abiturs kommen, um so die Abschlüsse verschiedener Bundesländer besser vergleichbar zu machen.

2020

Bild von Marc Thoennes

Vom neuen Jahrzehnt erhoffe ich mir folgendes:

- Wirtschaftsaufschwung und beenden der Krise
- sichere Arbeitsplätze für alle die arbeiten wollen
- ein nicht vorhanden sein von Rassismus
- "Die würde des Menschen ist unantastbar!" das sollte weltweit der Fall sein
- absolute Mehrheit für die SPD ;)

Das wird wohl leider alles Wunschdenken bleiben, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

Wer vom Ziel nicht weiß, wird den Weg nicht finden!

Bild von Günter Heemann

Nach einer gründlichen Analyse der Vergangenheit und Gegenwart hinsichtlich der tatsächlichen Situation der Menschen in unserer Gesellschaft sind die Ziele, Visionen, Zukunftsvorstellungen für die nächsten 10 Jahre klar und verständlich zu definieren.
Dabei müssen die Ziele möglichst allen Menschen in unserer Gesellschaft nutzen.
Das Leben in Freiheit und Sicherheit in einer gesunden Umwelt ist für alle Menschen zu sichern. Die tatsächliche Anwendung und Umsetzung der bereits im Grundgesetz definierten Wertvorstellungen, besonders die Menschenwürde und das Sozialstaatsprinzip, sind dringend notwendig. Voraussetzung ist eine kostenlose Erziehung (Familie, Kinderkrippe, Kindergarten, Vorschule) und Bildung (Gesamtschule) sowie berufliche Grundausbildung (Erststudium, Erstausbildung) nach humanistischen Grundsätzen. Erforderlich ist zusätzlich die materielle Absicherung aller Menschen von der Geburt bis zum Tod durch ein staatlich finanziertes Grundeinkommen für Erwachsene mit ca. 1500,- Euro und für Kinder von ca. 600,- Euro pro Monat. Damit werden wesentliche Wertvorstellungen des Grundgesetzes, das Solidaritätsprinzip und ein umlagefinanziertes System realisiert. Soziale Benachteiligung, Armut und gesellschaftliche Ausgrenzung für Kinder, Alleinerziehende, Erwerbslose, Alte und Kranke wird damit weitgehend verhindert. Die Arbeit der nicht Erwerbstätigen (Hausfrauen/-männer, ehrenamtlich, sozial, gesellschaftlich Tätige) wird als beispielgebend anerkannt. Zusätzlich werden Bürokratie, Verwaltungsaufwand und Intransparenz sowie Ungerechtigkeit reduziert. Es würde einen Paradigmenwechsel vom materiell orientierten Konkurrenz- zu einem gerechten Solidarsystem und einem anderen Menschenbild bedeuten.
Dazu bedarf es vertrauenswürdiger, verlässlicher und wahrhaftiger Politiker.
Wenn nicht jetzt, wann dann und wenn nicht durch die SPD, durch wen sonst?

3 Punkte sind der Anfang...

Bild von iledelacite

Es gibt vermutlich kein Allheilmittel oder eine simple Formel mit der irgendjemand genau bestimmen kann wie die Zukunft aussehen muss oder wie man sie am besten angeht.

Dennoch denke ich müssen wir uns fragen ob unser Schulsystem das leistet, was wir unter den Begriff "Qualität" ablegen. Viele Eltern wirken bereits überfordert wenn sie 2 oder 3 Kinder "um die Ohren" haben, ein Grundschullehrer soll 20 oder gar 30 von Ihnen bändigen. Und dabei soll noch etwas qualitatives herauskommen?

Das Bachelorsystem wurde eingeführt, die Stundenpläne entsprechend darauf umgearbeitet, vielerorts aber nicht bedacht das meist mind. 1 Semester weniger zur Verfügung steht. Und viele Studierende brauchen einen Nebenjob, da entweder gar kein Bafög fließt oder dies nicht ausreicht. Ein Konzentrieren "nur" aufs Studium ist da nicht unbedingt gegeben.

Letztendlich bemerke ich auch immer wieder, wie peinlich berührt junge Eltern in z.B. der Straßenbahn wirken, wenn ihr Kind anfängt zu quengeln. Auch hier muss mehr Toleranz und Akzeptanz her. Es darf kein Manko sein, ein Kind - oder auch mehrere - zu haben und ebenso darf es nicht unvereinbar sein mit einem Beruf!

Ich denke davon das unser Gesundheitssystem, unser Rentensystem etc. so nicht weiter gehen wird brauche ich nicht reden. Ich denke aber auch wenn wir es schaffen insbesondere die o.g. 3 Punkte zu reformieren, haben wir eine Chance auch den Rest mit günstigeren Vorzeichen zu packen! Denn die Zukunft beginnt da, wo wir alle hoffnungsvoll auf diese blicken.

Eröffnungstanz auf dem alten Schlachtschiff oder neuer Festung?

Bild von Wendula Strube

Am Samstag war ich auf einem Seminar, dass einzige was ich dort mitgenommen habe ist, dass wir Frauen mit alten Leitbildern zu kämpfen haben. Zu forderst steht die Metapher des Schiffes SPD. Solange wir Frauen solche männlichdominierten Abbilder als Leitlinien zulassen, solange werden wir in der dritten Reihe tanzen. Uns steht der Eröffnungstanz genauso wie den Männern zu.

Bestes Beispiel dafür ist Andrea Ypsilanti, eine tolle Frau, die, wie andere vor ihr, einen schwereren Weg hatte, nur weil sie eine Frau ist.

Die angeschlagene SPD weiterhin als Schiff zu bezeichnen, zeigt auf, warum Frauen in ihr trotz Quote keinen Platz finden. Ein Schiff ist männerdominiert. Die Frauen sitzen zu Hause und warten auf ihren Kapitän, Matrosen oder Smutje. Nur weibliche Ausnahme-Persönlichkeiten, nicht die Regel an Weibern, geht auf große Seefahrt. Heute noch haben Frauen auf U-Booten keinen Platz, warum wohl? Darum sollten wir in der SPD endlich anfangen eine neue Metapher für ein altes Schlachtschiff zu finden.

Wie wäre es denn damit: Die SPD, eine Festung auf der ganze Familien einen sicheren Platz finden? Wenn wir nicht der Moderne entgegen gehen, wird das alte Schiff untergehen. Tendenzen dafür existieren bereits. Darum mein Vorschlag, alte Dinge über Bord, neue zulassen und das fängt bei Metaphern an. Eine Festung als sicherer Platz für ganze Familien, für eine moderne Gesellschaft, in der jede ihren Platz und alle gleichzeitig zum geführten Konzert tanzen dürfen, dass wünsche ich mir für 2020.

Wir sehen die Dinge nicht so wie sie sind, wir sehen sie so wie wir sind." ( Anais Nin)

Kinder und Jungend

Bild von die sonne scheint für die Jugend

Ich hoffe,dass die Bildungskosten von der Staat bezahlt werden, statt von der Eltern, die wenig oder kein Geld haben. Leider gibt es ja immer noch viele die es nicht selber bezahlen können.

Ich sehe immer noch in der Schule viele dünne Kinder die kein essen haben und sich auch kein brot kaufen könne in der Schulemensa, weil ihre Eltern arm sind, ich denke da kann man was dagegen machen und hoffe in Zukunft ist es nicht mehr so.

Auserdem, sollte auch die Migrantenkinder mehr geförtert werden, egal aus welchen Land.
Ich lebe seit 7 jahren in Deutschland und konnte alles in der Schule, ich habe niemals Nachhilfe bekommen, weil meine Eltern wenig Geld hatten und der Staat hat auch nicht bezahlt und das ist ziemlich gemein.
Hätte ich Nachhilfe, wäre mein Grammatik auch viel besser.

Ich wünsche mir das alles, dass es in der Zunuft besser aussieht.
> Mehr hilfe für Kinder und Jungend

2020

Bild von Muzaffer Demir

Da ich mit meinen 17 Jahren noch Schüler bin, liegt mir die Sicherung meiner Zukunft besonders am Herzen.
Zu groß ist die Angst vor der Weltwirtschaftskrise und vor der Arbeitslosigkeit, zu groß die Angst trotz Abitur, welches auch erst erreicht werden muss, keinen gescheiten Beruf ausüben zu können.
Es sollten endlich KOMPETENTE Lehrkräfte an deutschen Schulen vertreten sein, denn 90% derer sind eine Schande überhaupt diesen Beruf ausüben zu dürfen.
Motivation ist es, was wir Schüler am meisten brauchen.
Motivation ist es, was den Ehrgeiz in uns schnürrt im Leben weiter zu kommen.
Und Motivation ist es letztendlich, was mich SPD-Mitglied werden ließ.

2020

Bild von Christiano20

Für das kommende Jahrzehnt warten große Herausforderungen auf die Politik und auf die Bürger und Bürgerinnen dieses Landes.Denn es wird darum gehen ob es uns allen gelingt die soziale Kluft die immoment in vielen Bereichen vorherrscht zu überwinden und wieder ein sozial gerechtes Deutschland zu schaffen in dem jeder die selben Chancen und Möglichkeiten geboten bekommt.Es muss uns gelingen neue Arbeitsplätze zu schaffen.Sichere und auch Gerecht bezahlte Arbeit denn das Leben wird immer teurer und die Menschen verdienen immer weniger und wissen nicht mehr wie sie ihren Lebensunterhalt sichern können.Ein neues Schulsystem,Förderung und Bildungsprogramme für Kinder-und Jugendliche für unsere Kinder und Generationen danach,erneuerbare Energien,Stärkung und weiterer Umbau der sozialen Sicherungssysteme das alles und noch vieles mehr liegt vor uns.Das kommende Jahrzehnt wird ein wichtiges und schweres.Aber auch eine voller Chancen und Möglichkeiten.Also lasst uns gemeinsam unser Land von grundauf erneuern und Verändern.Gemeinsam schaffen wir das.

Unser Land im Jahr 2020

Bild von spike159

Im Jahr 2020 sollte es in Deutschland endlich so sein, dass die Menschen mit dem Geld was sie monatlich verdienen auch leben können. Die sehr niedrigen Löhne die es jetzt noch gibt, sollten im Jahr 2020 nicht mehr vorkommen, wir sollten doch dann soweit sein und einen Mindestlohn in allen Branchen haben.
Weiterhin sollten auch die sehr hohen Löhne, die manch ein Manager bekommt, begrenzt sein. Es kann doch meiner Meinung nach nicht sein, das Menschen die hart arbeiten, und das Tag für Tag, mit dem Geld was sie verdienen nicht auskommen, weil es einfach viel zu wenig ist. Und auf der anderen Seite, Manager viel Geld bekommen bzw. haben wollen, auch wenn sie einen schwerwiegenden Fehler gemacht haben.
Die Spanne von niedrigen zu hohen Löhnen sollte in den nächsten Jahren geringer werden.
Gleichzeitig wäre es schön wenn alle Menschen in unserem Land Arbeit hätten und wenn die Armut nicht mehr so groß wäre. Zur Zeit ist es noch so, dass viele Menschen nichtmal eine Wohnung besitzen, sondern auf der Straße leben, das muss doch in einem Land, wie Deutschland nicht sein.
Es gibt viele soziale Schwierigkeiten in unserem Land, die gelößt werden müssen.
Und dies wird auch geschehen, wenn wir wieder einen Sozialdemokraten als Bundeskanzler haben. Ich bin jedenfalls zuversichtlich!

Tobias Baumann

Und wenn der Wind sich dreht (Milva)

Bild von Walter Mengel

Ich hoffe das wir älteren Sozialdemokraten/wir Bürger Deutschlands aus dem 'selbstgewählten' Kokon der Obrigkeitsgläubigkeit tendenziell ausbrechen können und aktiv für den Ausbau von direkteren Partizipationmöglichkeiten streiten.
Deutsche Arbeitnehmer sollten zu Beispiel genauso selbstbewußt für ihre Rechte - und die der aktuell Nichtbeschäftigten oder menschenunwürdig Teilzeitbeschäftigten - Arbeitskämpfe führen wie unsere französischen Nachbarn.
Aktive Bürger sollten in konzertierten Aktionen in rechtlich verbrieften Verfahren die koporatistisch - pluralistische Besetzung der Politikarenen durch Interessenverbände im besten Wortsinn mitgestalten und mitbestimmen und so tendenziell die Interessen der Bevölkerung unvermittelter und weniger 'gebrochen' abbilden.
Diese hoffentlich bald mögliche Synergie von subjektivem und objektivem Politikansatz würde im Lauf der Zeit auch die Dauerrede von der Politikverdrossenheit unserer Landleute - und zwar alle, die hier leben - überflüssig machen.
In den Wahlkämpfen könnte dann mehr über Konzepte und Ideen diskutiert werden als nur über Personen.
Wo die Reise mit diesem Ansatz hinginge, wäre doch sicher spannend.

Utopisch, unrealistisch, wie auch immer ?
Hier hilft der gute, alter Erich Kästner, 'es gibt nichts Gutes, außer man tut es.'
Oder ?

mfg Walter Mengel
-----------------------------------------------------------------
Die Einen sind im Dunkeln, die Andern sind im Licht.
Die im Lichte siehet man, die im Dunkeln nicht.
Bert Brecht

2020 - so wünsche ich es mir

Bild von sguim

Die SPD hat die absolute Mehrheit im Bundestag (hoffentlich wird dieser Wunsch Wirklichkeit!)
Die Familie hat an Bedeutung zugenommen. Und damit auch die soziale Sicherung ebendieser. "Familie" als begriff ist nicht mehr nur "Mutter, Vater Kind(er", sondern auch "Mutter, Mutter, Kind/er" oder "Vater, Vater, Kind (er)". Damit einhergehend ist auch endlich die homosexuelle Partnerschaft der traditionellen Ehe vollkommen gleichgestellt - mit allen Rechten und Pflichten - und als solche auch im Grundgesetz verankert worden.
Es gibt weniger Hartz-IV-Empfänger, dafür mehr Arbeitsplätze. Endlich ist auch eine Zunahme virtueller Arbeitsplätze und von mehr Jobs zu verzeichnen, die familienfreundlich ausgelegt sind. Dies hat dazu beigetragen, dass die Wirtschaft in Deutschland unter Mitwirkung der SPD in der Regierung einen großen Aufschwung erfahren hat. Zusätzliche Steuereinnahmen konnten endlich in wichtige Dinge wie Bildung, Forschung und Ausbau der Sozialsysteme für wirklich Bedürftige investiert werden.
Einen sehr großen Stellenwert hat auch der umweltschutz, der nicht nur krisensichere Arbeitsplätze geschaffen hat, sondern auch dazu beiträgt, diese Erde zu schützen. In der Erforschung regenerativer Energien und deren praktischer Einsatz im Alltag sowie in Schlüsselindustrien wie Automobilbau und Chemie ist Deutschland weltweit führend.
Dies ist in- und ausländischen Mitbürgern zu verdanken, die ihr Potential sinnvoll für die gesamte Gesellschaft einsetzen.
Frauen sind endgültig vollkommen gleichberechtigt. Sie sitzen mittlerweile in sehr viel mehr Schlüsselpositionen von Gesellschaft, Politik und Wirtschaft am Ruder als noch vor 10 oder 20 Jahren.
Ich bin sicher, wir können alle gemeinsam solche Visionen Wirklichkeit werden lassen!

Utopie

Bild von mrfisher

Meine Hoffnung für das Jahr 2020 ist, dass nicht mehr Ängste vor dem Verlust des Lebensstandards in den westlichen Demokratien dominieren, sondern vielmehr auch Menschen aus den ärmsten Regionen der Welt ein würdiges Leben ohne Hunger und ohne heilbare Krankheiten führen können.
Dafür müssen natürlich bereits jetzt die Weichen gestellt werden. Für jeden der angesprochenen Bereiche sehe ich dabei ein besonders wichtiges Politikfeld: Eine gute regionale Bildungspolitik ermöglicht es allen Bürgern, sich so zu qualifizieren, dass sie auf einem gänzlich umgestalteten, auf hochqualifizierte Jobs ausgerichteten Arbeitsmarkt nicht abgehängt werden. Gleichzeitig ermöglicht eine faire Handelspolitik es, dass Menschen aus allen Gebieten der Erde miteinander auf einem Markt agieren und ihre Produkte ohne Protektionismus tauschen können.
Zu einer solchen Welt – zugegeben, einer Utopie – gehört auch eine Gesellschaft, die innerlich nicht durch große Spaltungen geprägt ist. Dazu müssen besonders die beiden Pole, die vermeintlichen Eliten und das sogenannte Prekariat, wieder mehr am gesellschaftlichen und politischen Leben teilnehmen. Nur so können die unterschiedlichsten gemeinsamen Herausforderungen, wie z.B. grenzüberschreitende Kriminalität, Terrorismus oder Klimawandel, bewältigt werden.
Hierzu ist meiner Meinung nach jeder Einzelne gefordert, sich so zu verhalten, dass auch seine Umgebung ein gutes Leben führen kann. Die Politik sollte Rahmenbedingungen setzen und umfassend regulativ agieren.

Leben in 2020

Bild von Fabian Harbrecht

Ich wünsche mir mehr Integrität und Verantwortungsbewußtsein bei unseren Eliten.

Die Medien, Gewerkschafter, Intellektuelle, Manager, Musiker, Politiker, sie alle tragen durch ihre herausragende Stellung in der Gesellschaft Verantwortung.

Wenn Manager die Worte "Rekordgewinn" und "Stellenabbau" in einem Satz nennen, ist das unverantwortlich! Es ist aber mindestens genauso unverantwortlich, wenn Gewerkschafter kurz nach Bekanntwerden der Finanzkrise Lohnerhöhungen fordern!

Wenn Politiker die eigenen Interesse über die eigentliche Aufgabe stellen, dann ist das unverantwortlich! Es ist allerdings noch unverantwortlicher, dass es resignierend hingenommen wird!

Wenn Musiker Gewalt verherrlichen, Drogenkonsum proklamieren und die Menschenwürde mit Füßen treten, dann ist das unverantwortlich! Das ihnen dann aber auch noch gestattet wird sich dafür von einer ganzen Generation und der ganzen Branche feiern zu lassen ist noch unverantwortlicher.

Wenn die Medien ablenken, statt aufzuklären und den Quotenerfolg bewusst über den eigenen journalistenschen Anspruch stellen, dann ist das unverantwortlich! Jedoch ist es noch unverantwortlicher, dass sich nur ein Intellektueller traut, das offen anzusprechen!

Ich wünsche mir also, dass sich meine Kinder im Jahre 2020 auf diese Eliten wieder verlassen können. Denn letzlich sind sie es, die ganze Generationen prägen!

Soziale Grechtigkeit

Bild von arne.koopmann

Ich wünsche mir das wir bis 2020 der sozialen Gerechtigkeit ein gehöriges Stück näher gerückt sind. Ich wünsche mir gleiche Chanse für alle Kinder schon in der Krippe, im Kiga und in der Schulbildung bis hin zur Ausbildung und zum Studium.
Dafür gehört für mich eine Alles umfassende Reform des Bidlungssystems angefangen bon der Kinderkrippe bis zum Hochschulstudium. Ich wünsche mir das die Mneschen die im Besitz der Produktionsgüter wie Boden und Kapital ihr Verantwortung in der Gesellschaft antreten und wahrnehmen. Ich hoffe das wir 2020 in einer wirklichen Solidargemeinschaft leben und das das Leben vom friedlichen un demokrtaischen Miteinander bestimmt wird.

Leben in 2020

Bild von Petra Pösch

Bis 2020 ist es ja noch ziemlich lang.
Könnte mir vorstellen,.Das extreme Sexualstraftäter Die Kinder Mißbrauchen in einem Hochsicherheitsheim therapiert werden. Noch besser Warum kann man die Betreffenden nicht von vornherein dazu zwingen eine Therapie zu machen. Solche Typen die das machen. .z.b.Ihre eigenen Töchter schwängern sind doch krank. Auserdem wäre es gut wenn die Arbeitslosenzahl sinken würde.

Im Jahre 2020 hat sich die

Bild von Lars Oehme

Im Jahre 2020 hat sich die Demokraie in Deutschland einbetoniert, es gibt ein Wahlbetiligung von 100% und auch die sog. Mitbürger mit MIgrationshintergrund sind gut in Deutschland integriert, sodass ein vielfältiges, und fröhliches Zusammenlben möglich ist.
Die Gedankengüter von NPD, DVU und Co. sind spätestens dann nicht mehr existent und Thoas Steiner muss Insolvenz anmelden.

Das soziale überwiegt wieder und der Mensch wird nicht durch Sorge um den Arbeitsplatz und fallenden Aktienkursen vom schlafen abgehalten, weil das Management fair arbeitet und selbst wenn er doch seinen Arbeitsplatz verlieren sollte, weiß er eine Gesselschaft und ein soziales Netz hinter sich,w elches ihn auffängt.

Die Rente ist sicher und Millionen von Kindern bekämpfen den demopraphischen Wandel.
Die SChulen boomen und alle freuen sich...

...und vielleicht schafft es der FC. St. pauli bis dahin auch ecdlich einmal deutscher Meister zu werden und damit Serienmeister Hoffenheim abzulösen...;)

2020

Bild von PapavonSarafinaundNelson

Im Jahre 2020 schaut unser Genosse Frank-Walter auf seine langjährige Kanzlerschaft zurück und spielt mit dem Gedanken zur nächsten Wahl nicht wieder zu kandidieren, insbesondere um den Nachwuchs ran zulassen und seinen wohlverdienten Ruhestand zu genießen. Meine Tochter hat gerade ihr Abitur an der Willy Brandt Gesamtschule gemacht. Die Schulbildung in Deutschland ist mittlerweile so gut, dass sie genug gelernt hat um die Nachfolge anzutreten und Bundeskanzlerin zu werden. Im Geschichtsunterricht lernen die Schüler was Arbeitslosigkeit, Kinderarmut und was Fremdenfeindlichkeit einmal war. Im Deutschen Historischen Museum ist die Auflösung der NPD und DVU wegen Mitgliedermangels dokumentiert. Wendula Strube und Campino kandidieren für das Amt der Bundespräsidentin.

Deutschland 2020

Bild von Martin_S

Ich wünsche mir, dass weiterhin jeder Mensch ohne Angst vor politischer Verfolgung in Deutschland leben kann. Ich wünsche mir ein neues neues Verständnis einer Bürgerkultur, in der jeder Bürger besser an politischen Entscheidungen beteiligt wird und in der der Begriff Solidarität wieder eine bedeutende Rolle spielt. Jeder Mensch soll mit seiner Arbeit soviel Geld verdienen können, dass er davon leben kann. Keine Arbeit auf der Welt ist sowenig wert, dass man Ende sich die Frage stellen muss, ob es nicht sinnvoller gewesen wäre nicht zur Arbeit gegangen zu sein, weil für die paar Euro es sich nicht mal lohnt die Zeit dafür zu investieren. Jedes Kind soll die selbe Chance haben einen möglichst hohen Bildungsabschluss zu erreichen. Schülern, die aus sozialen Gründen zu Hause keine Unterstützung zur Erreichung dieses Zieles erhalten, müssen durch andere Quellen unterstützt werden. Ich wünsche mir eine Gesellschaft, die sich über die Folgen des Klimawandels bewusst ist und sich auf die Veränderungen einstellt. Nachdem sie den Klimawandel nicht verhindern konnte, sollte sie gegenüber neuen ökologischen Krisen sensibilisiert sein und diese verhindern.

2019 Obama meets Steinmeier

Bild von Jörn Laue-Weltring

Für den einen endet die Präsidentschaft, für den anderen geht es weiter: zwei Politiker, die ihren Job antraten in den jeweils düstersten Zeiten nach dem zweiten Weltkrieg. Sie übernahmen vorher nicht für möglich gehaltene Staatsschulden, waren mit ihren Ländern in Kriege verwickelt und dies zu einer Zeit, da die Wirtschaft regelrecht einbrach und die Umweltkatastrophen zunahmen.
"Die Kultur," betonte Obama, "hat uns gerettet." Das Vertrauen in die Förderung der Bildung, die Grundabsicherung der Menschen, das habe gewaltig geholfen, so dass sie beide nun in gut entwickelten, krisenfreien Ländern die Regierungsverantwortung trügen.
"Stoneman", wie er liebe- und achtungsvoll seit Jahren genannt wird, bestätigt: "Wenn wir heute gemeinsam das Migrationsjahrzehnt starten, so können wir das nur, weil unsere Menschen keine Angst mehr haben vor anderen Kulturen und Völkern. Im Gegenteil: weil wir unsere Krisen in weltweiter Kooperation gemeistert, alle voneinander gelernt und doch ihre Besonderheiten behalten haben, konnte "Globalisierung" zu einem positiven, zukunftsfrohen Begriff werden. Vorher hatte die Globalisierung dagegen Ängste geschürt."
Sicher war die Wahl des ersten farbigen Präsidenten der USA dazu ein gewaltiger Anstoß. "Allein", sagt Obama," hätten wir es aber nicht geschafft, nicht die USA, nicht Europa oder Asien. Erst die Akzeptanz der kulturellen Vielfalt in der Welt hat uns Lösungen aufgezeigt und ermöglicht - große und kleine - die die Kraft der Völker auf die Überwindung der Weltwirtschaftskrise richten konnte. Und so können wir heute nach Afrika oder Asien, nach Latein- und Mittelamerika blicken und ihnen gratulieren zu ihrem Beitrag an der heutigen Stabilität."
Frieden war machbar. Eine soziale Welt war machbar. Und am Anfang stand der kleine Satz: "Yes, we can!". "Wir haben nicht länger in Lernsoldaten und Schulkasernen mit Minimalausstattung investiert sondern in die Kreativschule, die Problemlöser hervorbrachte", ist Stoneman sicher. "Wir haben erst mit der gewaltigen Förderung unserer kulturellen Vielfalt in Deutschland und Europa die Integration bekommen, die wir uns alle gewünscht haben. Ein Europa der freiwilligen Europäer und Weltbürger."
Mit der Einleitung des Migrationsjahrzehnts soll dieser Prozess weiter beflügelt werden.
"Migration hat es immer gegeben. Mal aus Not, mal wegen Verfolgung und Krieg, mal durch Vertreibung. Kein Volk ist je davon unberührt oder unverändert geblieben. Im Gegenteil: oft haben sie von den Migranten profitiert. Nie aber geschah dies im Guten oder voller Absicht und mit Plan. Das werden wir im nächsten Jahrzehnt ändern."
Da stehen sie nun nebeneinander nach diesem wechselvollen Jahrzehnt und können zurecht sagen: "Yes, we did! We did it all together!"

Jörn Laue-Weltring

Familie, Ökonomie und Ökologie

Bild von diogenes

Der Dreisprung, den ich in meinem täglichen Leben versuche, meine zwei kleinen Kinder, meine selbständige Tätigkeit und vielleicht noch ein bißchen "für eine bessere Welt" unter einen Hut zu bringen, bildet im Kleinen ab, was uns auch im Großen umtreiben muß:

Wenn wir den demografischen Wandel nicht beherrschen, wird entweder unser soziales System um uns zusammenkrachen, oder wir werden es mit so viel Zuwanderung abstützen müssen, daß wir im eigenen Land unsere kulturelle Identität verlieren werden.

Wenn wir die gegenwärtige Konjunkturkrise, aber auch die darunterliegende Strukturkrise unserer sozialen Marktwirtschaft nicht in den Griff bringen, werden wir, nun ja, nicht gleich verhungern, aber unser aller Leben wird sehr viel weniger lustig sein.

Und wenn wir nicht aufhören, unserem Planeten das anzutun, was wir heute tun, dann, ja dann werden wir aussterben. Ganz einfach so.

Die Ökonomie optimieren, das können wir nur scheinbar gut, das zeigt die Gegenwart. Wenn wir auf den anderen Gebieten auch bestehen wollen, müssen wir kleine Abstriche an diese Maximierungsmaxime machen - ökologische in die eine und ethische in die andere Richtung. Und dann können wir das alles packen.

Thomas Arbs, 40, Düsseldorf

Familie gründen?

Bild von Ostfriese

Jeder wünscht sich doch, eine Familie zu gründen und ein kleines Häuschen zu bauen. Doch ich frage mich öfters und man sich die Gründung einer Familie überhaupt noch leisten kann. Wie wird es wohl erst 2020 aussehen?
Da habe ich eine gewisse "Angst" vor. Ich würde mir für 2020 wünschen, das dem Staat mehr daran liegt, am Familien gründen bzw. am Kinder Kriegen. Ich wünsche mir, dass es finanziell eträglich ist, eine Familie zu gründen, ohnen immer den Gedanken zu haben wie es bloß weiter gehen soll, wie man die Familie bloß versorgen soll!

Das nächste Jahrzenhnt

Bild von Petra Pösch

Bis zum Jahr 2020 ist ja noch ziemlich weit..Aber hier schonnmal ein vrschlag
Jugendliche unter 18j.sollten erst mit Beginn der Volljährigkeit Harte Alkolika wie Schnaps ö-ä. ausgeschenkt bekommen.Wirte die sich nicht daran halten,sollten bestraft werden

Bis zum Jahr 2020 ist ja

Bild von Petra Pösch

Bis zum Jahr 2020 ist ja noch ziemlich weit..Aber hier schonnmal ein vrschlag
Jugendliche unter 18j.sollten erst mit Beginn der Volljährigkeit Harte Alkolika wie Schnaps ö-ä. ausgeschenkt bekommen.Wirte die sich nicht daran halten,sollten bestraft werden

Bildung für alle

Bild von soziBrötchen

Für mich als frisches Parteimitglied kommt langsam die Zeit, in der die Schullaufbahn sich dem Ende neigt und somit wird das Thema Studium, Ausbildung und Co. immer wichtiger für mich.
Da ich das Glück habe nicht von finanzieller Not betroffen zu sein sind die Studiengebühren für mich eher ein Ärgernis, als eine tatsächliche Behinderung; aber für viele derer, die im nächsten Jahr mit mir abgehen werden, stellen diese Gebühren ein hohes Hindernis da.
Mein Wunsch für 2020 wäre, dass der Bund sich in dem Aspekt schützend vor die (potentiellen) Studenten stellt. Grade in Hessen haben wir Sozialdemokraten gezeigt, dass wir es nicht zulassen eine finanzielle Auslese zu betreiben.
Deswegen sollte es ein Punkt in unserem Wahlkampf sein, dass wir bundesweit für eine kostenlose weiterführende Bildung Sorge tragen werden.
Der Föderalismus ist nicht dazu da, die eigenen Haushaltslöcher mit dem Geld der Jugend zu stopfen.

Leben in 2020 !

Bild von Chris

Sehr geehrter Herr Steinmeier, sehr geehrte Genossen und Genossinen,

2020 ist noch eine Weile hin und vielleicht sollten wir uns in der SPD eher Gedanken machen über unsere jetztige Situation in Deutschland und sogar Weltweit ! Finanzkrise, Arbeitslosigkeit, unser Klima...ich denke es gibt genügend Ziele an denen man Arbeiten kann und sich 2020 als Zieljahr nehmen könnte wenigstens eines oder mehrere davon zu erreichen.

Als Arbeitsloser in einem Jahr wo es sowieso nicht sehr rosig aussieht auf dem Arbeitsmarkt wünsche ich mir natürlich das bis zum Jahre 2020 die Arbeitslosigkeitquote in Deutschland auf Null sinkt und jeder (und damit meine ich wirklich jeden in Deutschland !) die Möglichkeit hat entweder einen sicheren Job zu finden oder zumindestens finanziell abgesichert zu sein. Dies durch ein Grundeinkommen für alle oder zumindestens ein faires Arbeitslosengeld. Und eine Möglichkeit und Unterstützung auch wirklich einen Job finden zu können.

Ausserdem wünsche ich mir das sich Deutschland bis 2020 aus allen Kriegen zurückgezogen hat und nicht weiterhin Deutsche Soldaten aufopfert für einen Krieg mit dem wir eigentlich nichts zu tun haben. Deutschland ist nicht die USA und wir müssen auch nicht die "Retter" für andere Spielen. Besonders wenn man sieht wie manche Soldaten aus Afghanistan jetzt zurückkommen.

Was die SPD betrifft hoffe ich das sich bis 2020 ein wenig Klarheit einfügt und nicht ein andauerndes Wirrwarr was die SPD eigentlich möchte und mit wem sie sich Verbündet. Und das die Führung in der SPD begreift das sie nicht ALLEINE an der Macht sind und die SPD Mitglieder führen sondern sie für die SPD Mitglieder als Vertretung sprechen...also ihnen auch zuhören sollten. Wäre natürlich gut wenn dies sogar noch vor 2020 passieren würde...; ).

So, 2020 ist noch lange hin. Eine Kolonie auf dem Mars wirds wahrscheinlich sowieso nicht geben...also lassen wir den Sci-fi Kram...und träumen lieber von der Gegenwart !

Mit freundlichen Grüßen,

Chris

Arbeit und Leben im Widerspruch

Bild von Waschbär

Die Internationalisierung und die Liberalisierung treibt die Menschen vor sich her. Gewerkschaften und Politik stehen vor der Herausforderung, diesem Wandel mit eigenen Konzepten zu begegen, den die Menschen und ihre Mitglieder noch nicht einmal begriffen, geschweige denn emotional gefühlt haben.

Die Entwicklung rennt und nimmt die Menschen immer weniger mit. Menschen sind von den auf sie ein strömenden Anforderungen überfordert. Die Arbeitswelt wird zum reißenden Strom, in dem jeder nur mit erheblicher Anstrengung den Kopf über Wasser halten kann. Viele geben erschöpft auf und einige ertrinken sogar und doch wird von jedem gefordert, er möge sich noch mehr und länger anstrengen. Vertrauen einflößende Kapitäne und Lotsen sind Mangelware.

Gleichzeitig gibt es abseits ein ruhiges Fahrwasser, in das sich jeder Mensch zu jeder sich bietenden Gelegenheit zurückzieht. Das ist die Familie, der Freundeskreis, das soziale Umfeld. Dort scheint die Zeit mit einer anderen Geschwindigkeit zu laufen. Hier kann der Einzelne Mensch sein und Kraft für die Tage im Strom tanken. Aber dieses Verweilen im ruhigen Wasser muss täglich mit immer stärkerer Anstrengung im Strom erkämpft werden.

Das Bedürfnis nach Harmonie und Ausgeglichenheit im Leben steht im polarisierenden Gegensatz zum täglichen Existenzkampf im Job. Flankierende Maßnahmen lindern lediglich die gegebenen Rahmenbedingungen. Sie sind durch die Weltwirtschaft mittelfristig Dikatat und können nur international durch die UNO geändert werden.

Die Mitbestimmung in Deutschland ist erreicht, wenn auch nicht durchgängig. Die neue Aufgabe der Sozialdemokratie aber ist die Unterstützung des Einzelnen bei einer nach seinen Werten ausgerichteten Selbstbestimmung. Das erfordert ein Umdenken bei der Gewichtung der traditionellen Werte mit einer stärkeren Betonung der Freiheit. Glücklich sein ist wie zu jeder Zeit immer noch möglich.

Welt im Wandel

Bild von Christian Tebling

Wie unsere Zukunft aussieht wird maßgeblich davon abhängig sein in wie weit wir in der Lange sind, auf die sozial-ökonomischen Fragen unser Zeit, objektiv Antworten zu finden. Die Anpassung des Sozialstaates und Arbeitsmarktes sowie die Anpassung unser Systeme der Bildung und Ausbildung an eine zunehmend schrumpfende und älterwerdende Gesellschaft, muss dabei im Mittelpunkt stehen. Die Notwendigkeit dessen wird durch die Bevölkerungsexplosion in Länder wie z.B. China, Indien, Pakistan oder Brasilien und die damit verbunden sozial-ökonomischen Folgen, die von der Globalisierung noch verstärkt werden, deutlich. Die zunehmende Weltbevölkerung über das Jahr 2020 hinaus bietet nicht nur die Chance von über einer Milliarde neuer Konsumenten, sondern auch die Herausforderung einer Milliarde wirtschaftlicher Mitbewerber. Die Konsequenz ist, dass wir erkennen müssen, dass wir unsere Bildung wissensbasierter Gestalten müssen, um auch dem Fachkräftemangel im eigenen Land zu begegnen. Die Schaffung bzw. die Weiterentwicklung der vorhandenden Bildungsstruktur muss auf die Vernetzung relevanter Institutionen und Akteure zielen. Bildungsstrukturen die Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung und Verwaltung wie auch Zivilgesellschaft umfassen, werden bildungspolitisch unweigerlich an Stabilität und Bedeutung gewinnen. Sie werden auch den künftigen Anforderungen von Flexibilität und Differenzierung in der Bildung entsprechen. Besonders wichtig ist, dass die unterschiedliche Gewichtung und Anerkennung von Bildungsabschlüssen in den Ländern überwunden wird.

Ein weiter Schwerpunkt ist die Gestaltung der Beziehungen zu unseren unmittelbaren Nachbarn. Deutschland ist eines der wenigen Länder das gleich von neun Nachbarstaaten umgeben ist. Die Entwicklung unser Beziehungen zu diesen Ländern wird unmittelbare Auswirkungen auf die Stabilität Europas insgesamt haben. Wir sollten uns auf die Gestaltung partnerschaftlicher Beziehungen konzentrieren. Wir müssen uns von den Verhalten verabschieden, nach amerikanischer Manier anderen Staaten vorschreiben zu wollen wie sie zu leben haben (z.B. China). Der Versuch Deutschland zu einer Weltmachtrolle zu führen muss objektiv gesehen verabschiedet werden. Jede Ambition in diese Richtung wird bei unseren Nachbarn zu Misstrauen führen und würde Deutschland isolieren.

Als Volk bleibt uns zu wünschen, dass wir Mut haben. Mut zur Demokratie. Das Vertrauen in die politische Klasse und die Funktionseliten (Manager, Banker usw.) ist besonderes in den letzten Jahrzehnten geschwächt. Wir hören von: Steuerbetrug, egoistische Bereicherung, Korruption, Vorteilsnahme, Spekulationismus und vielem mehr. Gleichzeitig sehen wir den Siegeszug des Fernsehens und seiner Verführung zur Oberflächlichkeit und Gewalt, sowie eine zunehmende Jugendkriminalität. Dies sind nur einige Punkte die den Verfall von Werten und Normen illustrieren.

Da ich mich leider in meinen Ausführungen begrenzen muss, komme ich langsam zum Schluss. Die politische Klasse, die Medien und all jene, die Entscheidungen über andere treffen sollten sich ihrer moralischen Verantwortung wieder mehr bewusst werden. Wir brauchen eine Diskussion über den Bestand der Werte, Normen, Prinzipien und Maxime, in unserer Gesellschaft. Wir dürfen dabei aber nicht vergessen, dass es die Demokratie ist, die uns eine Phase der Stabilität und des Friedens gewährt wie es niemals zuvor einer Generation vergönnt war.

Perspektiven für das kommende Jahrhundert

Bild von Christian Tebling

Wie unsere Zukunft aussieht wird maßgeblich davon abhängig sein in wie weit wir in der Lange sind, auf die sozial-ökonomischen Fragen unser Zeit, objektiv Antworten zu finden. Die Anpassung des Sozialstaates und Arbeitsmarktes sowie die Anpassung unser Systeme der Bildung und Ausbildung an eine zunehmend schrumpfende und älterwerdende Gesellschaft, muss dabei im Mittelpunkt stehen. Die Notwendigkeit dessen wird durch die Bevölkerungsexplosion in Länder wie z.B. China, Indien, Pakistan oder Brasilien und die damit verbunden sozial-ökonomischen Folgen, die von der Globalisierung noch verstärkt werden, deutlich. Die zunehmende Weltbevölkerung über das Jahr 2020 hinaus bietet nicht nur die Chance von über einer Milliarde neuer Konsumenten, sondern auch die Herausforderung einer Milliarde wirtschaftlicher Mitbewerber.

Die Konsequenz ist, dass wir erkennen müssen, dass wir unsere Bildung wissensbasierter Gestalten müssen, um auch dem Fachkräftemangel im eigenen Land zu begegnen. Die Schaffung bzw. die Weiterentwicklung der vorhandenden Bildungsstruktur muss auf die Vernetzung relevanter Institutionen und Akteure zielen. Bildungsstrukturen die Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung und Verwaltung wie auch Zivilgesellschaft umfassen, werden bildungspolitisch unweigerlich an Stabilität und Bedeutung gewinnen. Sie werden auch den künftigen Anforderungen von Flexibilität und Differenzierung in der Bildung entsprechen. Besonders wichtig ist, dass die unterschiedliche Gewichtung und Anerkennung von Bildungsabschlüssen in den Ländern überwunden wird.

Ein weiter Schwerpunkt ist die Gestaltung der Beziehungen zu unseren unmittelbaren Nachbarn. Deutschland ist eines der wenigen Länder das gleich von neun Nachbarstaaten umgeben ist. Die Entwicklung unser Beziehungen zu diesen Ländern wird unmittelbare Auswirkungen auf die Stabilität Europas insgesamt haben. Wir sollten uns auf die Gestaltung partnerschaftlicher Beziehungen konzentrieren. Wir müssen uns von den Verhalten verabschieden, nach amerikanischer Manier anderen Staaten vorschreiben zu wollen wie sie zu leben haben (z.B. China). Der Versuch Deutschland zu einer Weltmachtrolle zu führen muss objektiv gesehen verabschiedet werden. Jede Ambition in diese Richtung wird bei unseren Nachbarn zu Misstrauen führen und würde Deutschland isolieren.

Als Volk bleibt uns zu wünschen, dass wir Mut haben. Mut zur Demokratie. Das Vertrauen in die politische Klasse und die Funktionseliten (Manager, Banker usw.) ist besonderes in den letzten Jahrzehnten geschwächt. Wir hören von: Steuerbetrug, egoistische Bereicherung, Korruption, Vorteilsnahme, Spekulationismus und vielem mehr. Gleichzeitig sehen wir den Siegeszug des Fernsehens und seiner Verführung zur Oberflächlichkeit und Gewalt, sowie eine zunehmende Jugendkriminalität. Dies sind nur einige Punkte die den Verfall von Werten und Normen illustrieren.

Da ich mich leider in meinen Ausführungen begrenzen muss, komme ich langsam zum Schluss. Die politische Klasse, die Medien und all jene, die Entscheidungen über andere treffen sollten sich ihrer moralischen Verantwortung wieder mehr bewusst werden. Wir brauchen eine Diskussion über den Bestand der Werte, Normen, Prinzipien und Maxime, in unserer Gesellschaft. Wir dürfen dabei aber nicht vergessen, dass es die Demokratie ist, die uns eine Phase der Stabilität und des Friedens gewährt wie es niemals zuvor einer Generation vergönnt war.

Bildung und Energie

Bild von D. Aschermann

Aktuell betrachtet hoffe ich, dass die Wirtschaftskrise überstanden ist und die großen Wirtschaftsbosse ein moralisches Denken entwickelt haben, damit es nie wieder zu einer solchen Krise kommen kann und auch Gesetze so was verhindern.
Das wichtigste, was in den nächsten Jahren passieren sollte, ist der Bereich Schule/ Bildung, wir dürfen nicht mehr soviel Geld den Banken geben( das ist auch wichtig, aber ich nenne das Beispiel Commerzbank), oder mal wieder 300.000.000 Euro China geben, für deren Schulen, denn bei uns gibt es genug zu verbessern!!!
Bildung ist das wichtigste Gut und der Weg in eine gesicherte, gesunde Zukunft.
Die Regierung und die Automobilindustrie sollten sich einigen in den Bereichen Energieverbrauch, neue Energien.
Des Weiteren sollten auch die großen Umweltverschmutzer aufgewacht sein und gemeinsam sollten alle Länder zusammenarbeiten in diesem Punkt, denn wenn es doch ernster wird, ist es schon zu spät.
Das sind für mich die wichtigsten Themen für eine lebenswerte Zukunft.

Das Leben soll leckerer werden

Bild von BerlinBerlin

Also ich beschreibe das neue Jahrzehnt so...
Es sollte sein wie eine gute Pizza...
Der Teig, welcher der Grundstoff für jede Pizza ist, ist die (hoffentlich) immer noch bestehende Demokratie.
Die Soße, die der Pizza den Geschmack gibt, ist die Sozialdemokratie. Die hoffentlich dann in der Form der SPD unser Land regiert, damit unser Land modern und zukunftssicher wird.
Nun der Belag: Jeder hat seinen eigenen Lieblingsbelag. Ich bevorzuge Salami, diese steht als ein besonderer Leckerbissen. Und zwar das Frank Steinmeier Kanzler von Deutschland ist.
Zum Schluss der Käse. Der Käse, der die Pizza abrundet, steht für eine gutlaufende Wirtschaft, die uns Wohlstand beschert. Und uns ermöglicht wichtige Investitionen zu tätigen.

So soll sie aussehen die Pizza ( unser Land) des nächsten Jahrzehnts.

2020 wird Bildung das Hauptkapital der Deutschen sein

Bild von Jens.Martin

Einen Blick in die Zukunft zu wagen, das ist je riskanter, desto entfernter diese Zukunft ist. 2020, das ist immerhin "absehbar".

Im Jahre 2020 werden Ausgaben für Bildung als Investitionen anerkannt. Das hat den enormen Vorteil, dass Bildung besser und reichlicher gefördert werden kann.

Bildungsausgaben werden auch nicht mehr mit der Gießkanne verteilt sondern gezielt in die Vernetzung des schulischen Bildungswesens mit Wissenschaft und Wirtschaft investiert. Das hat zwei Vorteile: Zum einen ergeben sich so frühzeitig für alle Beteiligten Netzwerke, die einen schnellen Informationsfluss ermöglichen und so Innovationen schneller zur Umsetzung bringen. Es profitieren aber auch die Menschen, weil sie durch die Erweiterung ihres Blickfeldes flexibler werden für die sich schnell ändernde Welt. Die Wirtschaft profitiert, weil Deutschland nicht mit den Niedriglohnländern mithalten kann und deshalb bei den Innovationen Weltmeister sein muss.

Möglicherweise wird es eine Reform gegeben haben, die die bildungspolitische Kleinstaaterei (z.B. bei der Anerkennung von Schulabschlüssen) beendet hat.

Wer weiß. Wünschenswert wäre all dies.

Welt und Zukunft

Bild von samael

Sehr geehrter Herr Steinmeier, sehr geehrter Genossinnen und Genossen,

Im Jahre 2020 wird alles besser! Zumindest, wenn mein Plan eingehalten wird, natürlich die einzige Wahrheit:

Nachdem im Jahre 2012 die Wirtschaftskriese ein Ende genommen hat durch die Wiedereinführung Herrn Guillotines Erfindung vom 10. Oktober 1789 zwei Monate im Voraus, ging es vorwärts:

Alte Machteliten wurden dekaptiert, junge Männer und Frauen haben gesehen, dass die Welt nicht weitere hundert Jahre von ein und denselben Familien und Einzelpersonen beherrscht werden konnte.
Menschen tanzten auf den Straßen als das Joch von ihnen geworfen wurde. Die Arbeitszeiten gingen zurück auf das Niveau von 1600 und die Menschen fanden unglaubliche Methoden zur Selbstentfaltung denn es waren nur noch drei Stunden Arbeit zum Lebensunterhalt nötig.

Auch alte Menschen konnten von den Umstürzen profitieren: mit ihrer Erfahrung konnten sie der jüngeren Generation vor ihren eigenen Fehlern bewahren und ihr Wissen wurde begierig von den neuen Menschen aufgenommen.

Plötzlich sahen sich die Menschen einer noch nie da gewesenen Freiheit gegenüber: kein Büffeln mehr für Zinserträge, keine Turbolebensweise mehr wie die unglaublich belastungsfähigen und selbstaufopfernden Menschen im Jahre 2000 und Rückbesinnung auf kreative und erfinderische Tätigkeiten.

Die letzten Kritiker hörten auf "Wer soll Putzfrau sein?" zu rufen als sie schließlich selbst mit Wohlwollen ihren eigenen Schmutz entfernten und sich sichtlich besser fühlten nach der ehrlichen Arbeit mit unmittelbaren Effekt.

Jeder Mensch sah, dass er mit seiner Arbeit etwas erreichte denn der unglaubliche Schub an neuen Erfindungen treibte die Mechanisierung der Menschheit voran: lästige Aufgaben, Geiseln der Menschheit, wurden nun marginalisiert durch den Gesinnungswechsel oder von Maschinen übernommen.
Ein ganzes Heer von Bankangestellten und andren nicht produzierenden Arbeitern fand neue Beschäftigungsmethoden.

Auch die Verschwendungssucht verschwand aus der Welt. Kritiker hielten es für unmöglich und sangen ihr "Homo Homini Lupus"-Singsang bis sie anfingen fröhlichere Lieder anzustimmen als sie merkten, dass ihnen niemand mehr zuhörte.

Die Gesellschaft achtete mehr auf den Einzelnen, denn man sah ein, dass wir alle auf ein und der selben Welt lebten. Das biedere und schimmelige "Ich lebe in meinem Haus und draussen geht mich nichts an"-Denken ging rapide zurück denn jeder Mensch sah die Früchte
seiner Arbeit und wollte sie nicht verschwendet sehen durch andere.

Andrerseits achtete der Einzelne auf die Gesellschaft und soziale Unterschiede verschwanden in einem ungeahnten Tempo. Jeder wollte seine Ideen einbringen um es der Gemeinschaft besser gehen zu lassen.

Menschen erkannten, dass soziale Verpflichtungen das Zusammenleben des neuen Homo Superior bestimmen sollen und wunderten sich, weshalb die Spezies Homo Sapiens derartig lange brauchte um diese doch recht einfache Einsicht zu erkennen. Mehrmals stand die Welt noch am Rande des Abgrund und drohte sich selbst zu verzehren, wie zum letzten Male 2008. Keiner hatte mehr waghalsige Ideen, Gemeingut in Privateigentum zu verwandeln durch Lügen in verstrickten Seilschaften. Solche Gedanken gingen verloren, zusammen mit den bisherigen Eliten.

Auch die Gründe für Kriege verschwanden als die Kriegstreiber keine Unterstützung oder ihre Köpfe in Körben fanden. Weshalb auch? Kein Mensch sah mehr ein sein eigenes Leben für eine irrationale Idee aufzugeben im Kriege sondern wollte es verbessern mit seinen Ideen und Taten. Sterben brachte nur die damalige kapitalistisch-marktwirtschaftliche Gesellschaft vorwärts. Der industriell-medial-militärische Komplex fand ohne großes Blutvergießen sein Ende, ganz im Gegensatz zu den wahnwitzigen Ideen der alten Eliten im Jahre 2012 die Welt mit neuen Kriegen zu übersäen um das ausgemusterte System zu stützen.

Herr Guillotine wäre stolz gewesen auf seine Erfindung hätte er diesen Umschwung miterleben können. Die Menschen ehrten ihn und jeder hatte das Bedürfnis, ein echter Mensch zu sein und kein Knecht seines unsichtbaren Herren wie in den dunklen Anfangen des 21. Jahrhunderts.

Mehr staatszersetzende Ideen auf:
https://trust.armed.us

Natürlich bin ich der Überzeugung, dass die freiheitliche-demokratische Grundordnung beibehalten werden sollte und distanziere mich von jeder Gewalt. Es ist nur die Antwort auf die Frage, wie wir mit bisherigen technologischen Status im Jahre 2020 Leben könnten. Ich persönlich sehe keinen unblutigeren Auswege, bin aber überzeugter Pazifist und würde unter keinen Umständen Hand an das Leben eines Menschen legen.

Schlaf ich noch oder bin ich schon im Paradies

Bild von Illusionist

Der Klimawandel ist aufgrund tatkräftiger Zusammenarbeit aller Fraktionen in der BRD, den EU Mitgliedsstaaten und den Völkern auf der Erde weitestgehend minimiert worden.
Und auch die Wirtschaftsinteressen sind neu überdacht worden und man ist zu dem Schluß gekommen das nicht der Markt im Mittelpunkt steht sondern die Menschen.(z.B. gibt es keine Quartals-, sondern nur noch Jahresberichte an den Börsen) Es gibt Regeln und Wertevorstellungen wie Ehrlichkeit, Anstand, Pflichtbewußtsein gegenüber den Schwächeren, der gemeine Bürger ist wieder stolz wenn er von der Deutschen Bank liest das sie trotz Krise keine Mitarbeiter entlässt da sie langfristig gut aufgestellt ist.Man kann sich wieder Vorbilder aus der Wirtschaft nehmen.
Aber auch jeder Einzelne kennt nicht nur seine Rechte sondern auch seine Pflichten als Elternteil, Angstellter, Autofahrer, Patient, Staatsbürger oder Wähler.

Die Religionen sind eng mit einander verbunden, da wir eingesehen haben das wir letzten Endes alle den gleichen Vater haben,(Abraham)
Es gibt nur noch wenige Fundamentalisten auf jeder Seite die aber nicht ernst genommen werden.

2020 - Zwei Bereiche liegen mir besonders am Herzen

Bild von Yolanta

Ich wünsche mir, dass es in 10 Jahren in Deutschland ein Bundesland-unabhängiges einheitliches Schulsystem gibt, dass das dreigliedrige Schulsystem abgeschafft ist, genau so wie das Sitzenbleiben und die Verbeamtung der Lehrer. Stattdessen gibt es das Ganztags-Schulsystem mit einer neuen Generation von Lehrern, die nicht nur fachlich sondern auch nach den neuesten pädagogischen Erkenntnissen ausgebildet sind und sich frei bewerben können, wo immer sie möchten. An den Schulen arbeiten Teams aus Lehrern, ggf. Sozialarbeitern, Therapeuten, Ergotherapeuten usw. Freude statt Bauchschmerzen bei allen Beteiligten. Experimentieren und Ausprobieren statt dem sicheren Alten. Da bekomme sogar ich Lust, an einer Schule zu arbeiten.

Ich wünsche mir weiterhin kreative Wege und Ideen für neue Lebensformen im Alter, vor allem für die nicht wohlhabende Bevölkerungsschicht, um der zunehmenden Angst vor Altersarmut und Alterseinsamkeit entgegenzuwirken. Idealerweise gibt es funktionierende und finanzierbare Konzepte für beschwingte, gut gelaunte Alterswohngemeinschaften, in die auch kranke und pflegebedürftige Mitbewohner und Mitbewohnerinnen integriert sind. Das wäre mal richtig klasse! Da bekomme sogar ich Lust alt zu werden.

Ich wünsche mir, dass sich gefühlte Zuversicht und Zukunftsglauben in unserer Gesellschaft wieder mehr durchsetzen und Angstgefühle und Dramadenken weniger werden. Denn: zum Glücklichsein braucht´s Mut.

Der neue Geist sozialen Transfers

Bild von ThomasW

Für das neue Jahrzehnt hoffe ich auf eine geeintere Gesellschaft und eine soziale Marktwirtschaft, die gestärkt aus einer Weltwirtschaftskrise hervorgeht. Nicht nur was die Verteilung der Früchte wirtschaftlichen Erfolgs betrifft, sondern auch was das Bild angeht, das Bürger unterschiedlicher Schichten voneinander haben, wird sich hoffentlich vieles verbessern.
Soziale Marktwirtschaft bedeutet, dass starke Schultern starke Lasten tragen, dass wohlhabende Bürger, diejenigen unterstützen, die in soziale Schieflage geraten sind. Würde dieser Geist der Solidarität wieder belebt und würde offenbar werden, dass Besserverdiener durch die progressive Einkommenssteuer einen wichtigen Beitrag zu öffentlichen Ausgaben leisten und somit jedem helfen unabhängig vom Einkommen; dann könnte die Gesellschaft wieder zusammenwachsen und sich auch die mentale und moralisch aufgeladene Kluft zwischen Arm und Reich abbauen, die eine Gefahr für die ganze Gesellschaft darstellt.
Damit dies geschieht und auch berechtigt geschieht, muss jedoch zum einen der soziale Transfer ausreichend und umfassend gewährleistet sein. Zum anderen bedarf es einer größeren wirtschaftspolitischen Aufklärung der Bürger, die sich dann auf wesentliches konzentrieren würden und wüssten, dass Inflation und die Milliarden der Landesbanken zählen und nicht Zumwinkels Millionen.
Dafür zu sorgen, muss Aufgabe der SPD sein, die damit gleichzeitig verhindern könnte, dass sich Bürger einer populistischen Links-Partei zuwenden und deren durchschaubaren Verheißungen.

Thomas Wied, 24, Bayreuth

Das neue Jahrzehnt

Bild von Christoph

Der Klimawandel ist unser größtes Problem. Er bedroht die gesamte Menschheit. Im nächsten Jahrzehnt entscheidet sich, ob der Trend zu immer weiter steigenden Treibhausgasemissionen noch rechtzeitig gebrochen und das Schlimmste verhindert werden kann. Die Industriestaaten, also auch Deutschland, müssen sich zu drastischen Verminderungen ihr Emissionen verpflichten, damit die Klimakonferenz im Dezember in Kopenhagen ein Erfolg werden kann.
Wenn man in dieser Lage am Atomausstieg festhält und zulässt, dass neue Kohlekraftwerke gebaut werden, muss man sehr schwerwiegende Gründe gegen die Atomenergie vorweisen können. Doch das, was aus den Reihen der SPD dazu gesagt wird, ist nicht selten – mit Verlaub – blanker Unsinn:
•Atomenergie ist CO2-intensiver als ein Braunkohlekraftwerk (Kurt Beck, März 2007 in ARD&ZDF, in beiden Sendern anschließend richtig gestellt)
•Atomkraft schützt das Klima nicht - weil man aus ihr keine Wärme auskoppeln kann (BMU Broschüre „Atomkraft - ein teurer Irrweg“, August 2008). Aus Windenergie und Photovoltaik kann man noch weniger Wärme auskoppeln. Schützen die das Klima also auch nicht?
•Atomkraft ist wie ein Flugzeug ohne Landebahn, weil wir kein Endlager für 500 Jahrestonnen hochradioaktiven Atommülls finden.
Diese Behauptung ist absurd, denn wir haben offenbar kein Problem, jedes Jahr 100.000 Tonnen nicht weniger gefährlichen hochgiftigen, mit Arsen, Quecksilber oder Cyaniden belasteten Abfall in Untertagedeponien im Salzgestein endzulagern, und wir haben offenbar auch kein Problem, hunderttausende Tonnen gefährlicher Asche und Filterstäube aus Kohlekraftwerken zu entsorgen, ganz zu schweigen von den Millionen Tonnen an Müll, der in der Atmosphäre endgelagert wird. Im Vergleich dazu sind die 500 Tonnen Atommüll eine lächerlich geringe Menge. Gorleben könnte sehr wahrscheinlich bald genehmigt werden, wenn der Bundesumweltminister seinen Widerstand gegen die Wiederaufnahme der Erkundung aufgeben würde.
Die Aufzählung ließe sich noch erheblich verlängern.

Meine Fragen an Frank Walter Steinmeier:
•riskiert die SPD nicht ihre Glaubwürdigkeit, wenn sie solchen Unsinn verbreitet?
•riskiert die SPD nicht, ins klimapolitische Abseits zu geraten, wenn deutlich wird, dass die deutschen Klimaziele ohne Kernenergie kaum zu erreichen sind?
•riskiert die SPD nicht damit ihre Wahlchancen bei der Bundestagswahl im September?

Für das Jahr 2020 wünsche ich mir eine starke SPD, die über die Sorge um den sozialen Ausgleich in Deutschland auch die internationale Solidarität mit den ärmeren Ländern nicht zu kurz kommen lässt. Diese Länder werden besonders unter dem Klimawandel leiden.

Wie soll unser Leben aussehen?

Bild von Sadrudin Jamal

Mehr Mittelschicht statt viele Reiche und Arme

Jetzt ist die Zeit reif für eine neue Politik in Europa, nicht nur, aber auch weil auf der anderen Seite des Atlantik neue Wege angestrebt werden.
Ich möchte in einer Weltgemeinschaft leben, wo die Schere zwischen arm und reich nicht zu sehr auseinander geht und wo eine gesunde Mittelschicht gefördert wird. Vor dem Hintergrund, dass die Erde allen Menschen und nicht nur den Reichen gehört, ist es unabdingbar, dass die Ressourcen dieser Welt gerecht verteilt werden. Daher ist insbesondere die Politik gefordert zu überdenken, wie kapitalistische Systeme reformiert werden können. Gegebenenfalls müssen hierfür die notwendigen Bestimmungen geschaffen werden, damit wir aus der derzeitigen Wirtschaftskrise wieder herausfinden.
Zudem muss meines Erachtens die Politik verhindern, dass Fusionen großer Konzerne (also Elefantenhochzeiten) ungehindert entstehen können, die monopolistische Strukturen begünstigen. So sollten wichtige Ressourcen wie Wasser, Gas und Elektrizität in kommunaler Hand bleiben oder in kommunale Hand zurückgeführt werden.
Des Weiteren bin ich der Ansicht, dass alle deutschen Staatangehörigen (also insbesondere auch Gutverdienende, die nicht in Deutschland leben und arbeiten), die für sich die hiesigen gesellschaftlichen Vorteile in Anspruch nehmen, auch ihre Steuern in Deutschland abführen sollten. Sie sollten sich also nicht unpatriotisch verhalten, indem sie eine gezielte Steuerflucht in andere Länder betreiben. Auch hierfür wäre zu überlegen, ob die Gesetzeslage einer kritischen Überprüfung bedarf.
Auch sollte die Politik solches Unternehmertum begünstigen, das sich der Gesellschaft gegenüber sozialverträglich und nachhaltig verhält. Die amerikanische Wirtschaftzeitschrift First Company veröffentlicht jedes Jahr eine Liste der 25 besten sozialen Unternehmer. Vielleicht kann die SPD hieraus lernen und versuchen, neue Formen des Unternehmertums zu unterstützen und diese europaweit vorstellen.
Zum Schluss möchte ich das Buch „Die Armut besiegen“ (Carl Hanser Verlag, München) des Friedensnobelpreisträgers und Gründers der Armenbank, Muhammad Yunus, empfehlen, der beispielhaft und unermüdlich soziale Unternehmungen vorantreibt.

Sadrudin Jamal, Paderborn

Wie soll unser Leben aussehen?

Bild von Sadrudin Jamal

Mehr Mittelschicht statt viele Reiche und Arme

Jetzt ist die Zeit reif für eine neue Politik in Europa, nicht nur, aber auch weil auf der anderen Seite des Atlantik neue Wege angestrebt werden.
Ich möchte in einer Weltgemeinschaft leben, wo die Schere zwischen arm und reich nicht zu sehr auseinander geht und wo eine gesunde Mittelschicht gefördert wird. Vor dem Hintergrund, dass die Erde allen Menschen und nicht nur den Reichen gehört, ist es unabdingbar, dass die Ressourcen dieser Welt gerecht verteilt werden. Daher ist insbesondere die Politik gefordert zu überdenken, wie kapitalistische Systeme reformiert werden können. Gegebenenfalls müssen hierfür die notwendigen Bestimmungen geschaffen werden, damit wir aus der derzeitigen Wirtschaftskrise wieder herausfinden.
Zudem muss meines Erachtens die Politik verhindern, dass Fusionen großer Konzerne (also Elefantenhochzeiten) ungehindert entstehen können, die monopolistische Strukturen begünstigen. So sollten wichtige Ressourcen wie Wasser, Gas und Elektrizität in kommunaler Hand bleiben oder in kommunale Hand zurückgeführt werden.
Des Weiteren bin ich der Ansicht, dass alle deutschen Staatangehörigen (also insbesondere auch Gutverdienende, die nicht in Deutschland leben und arbeiten), die für sich die hiesigen gesellschaftlichen Vorteile in Anspruch nehmen, auch ihre Steuern in Deutschland abführen sollten. Sie sollten sich also nicht unpatriotisch verhalten, indem sie eine gezielte Steuerflucht in andere Länder betreiben. Auch hierfür wäre zu überlegen, ob die Gesetzeslage einer kritischen Überprüfung bedarf.
Auch sollte die Politik solches Unternehmertum begünstigen, das sich der Gesellschaft gegenüber sozialverträglich und nachhaltig verhält. Die amerikanische Wirtschaftzeitschrift First Company veröffentlicht jedes Jahr eine Liste der 25 besten sozialen Unternehmer. Vielleicht kann die SPD hieraus lernen und versuchen, neue Formen des Unternehmertums zu unterstützen und diese europaweit vorstellen.
Zum Schluss möchte ich das Buch „Die Armut besiegen“ (Carl Hanser Verlag, München) des Friedensnobelpreisträgers und Gründers der Armenbank, Muhammad Yunus, empfehlen, der beispielhaft und unermüdlich soziale Unternehmungen vorantreibt.

Sadrudin Jamal, Paderborn

Arbeit und Einkommen für alle

Bild von Gerd Kallweit

1) Die Sozialbeiträge der Arbeitnehmer/innen und Arbeitgeber/innen sowie die Einkommensteuer sind durch eine umsatzbezogene Sozialsteuer zu ersetzen, die von allen Unternehmen und Selbstständigen, unabhängig von der Zahl der Beschäftigten, zu zahlen ist. Die Sozialsteuer müsste etwa 8 % vom Umsatz betragen, um die Beiträge zu Renten und Arbeitslosenversicherung zu ersetzen. Um auch das Einkommensteuer-Aufkommen und die Hälfte der Beiträge zur Krankenversicherung zu erbringen, müsste sie bei 11,5 % bzw. 13,3 % liegen.
2) Damit die Beschäftigungshürde „Kündigungsschutz“ niedriger gesetzt werden kann, soll der Staat (z.B. durch die Bundesagentur für Arbeit) lebenslangen Kündigungsschutz bieten, indem zwischen Arbeitgeber und Beschäftigungsstelle getrennt wird: Der Staat soll Arbeitgeber für alle sein und die Arbeitnehmer/innen an die Beschäftigungsstellen (nach dem Muster der Zeitarbeit) „ausleihen“.
3) Ein (mit Hilfe der Sozialsteuer) steuerfinanziertes bedingungsloses Grundeinkommen von 600 Euro pro Monat soll an alle – auch an Kinder – gezahlt werden. Per Vertrag (mit dem Arbeitgeber Staat) soll sich jede/r zur Erfüllung eines festzulegenden Lebensarbeitszeit-Kontos verpflichten können, um damit die Grundsicherung zu verdoppeln. Anstelle eines Beitrags-Kontos soll der Staat (die BA) das Arbeitszeit-Konto führen. Dazu müssen alle Einkommen aus unselbstständiger Beschäftigung über den Staat ausgezahlt werden. Die Grundsicherung von 1200 Euro gilt gleichzeitig als Mindestlohn.
kl

Weniger Kosten - mehr Spielraum - Stellenabbau notwendig

Bild von out

Finanzen: Die Staatsverschuldung ist 2020 durch die Schuldenbremse auf 0% eingedämmt. Bund Länder und Kommunen nehmen kein Geld mehr auf, seit 2012 steigt der Wachstum und aus diesen Finanzüberschüssen wird ein Großteil der Schulden getilgt. Seit 2015 haben die Kommunen wieder Spielraum, weil ein großer Teil ausgeglichene Haushalte vorweisen kann. Es können wieder Projekte realisiert werden, die lange unfinanzierbar waren.
Fazit: Ausgeglichene Haushalte schaffen Freiräume für Investitionen

Verwaltungen: Der Abbau der Verwaltungsmitarbeiter in allen Kommunen und auf EU Ebene, hat seit 2012 deutlich zugenommen. Kreisverwaltungsreformen mit dem Zusammenlegen von Kommunen haben deutliche Kostenreduzierungen gebracht. Es mussten Stellen abgebaut werden, großteils durch Altersregelungen, aber auch durch Entlassungen im öffentlichen Dienst. Durch das beginnende Wachstum 2015 konnten viele in der freien Wirtschaft eine neue Aufgabe erhalten.
Fazit: Weniger Personalkosten reduzieren die Lohn- und insbesondere die Pensions-/Rentenkosten deutlich und schaffen ebenfalls Spielraum für Investitionen.

Arbeit und Soziales: Der Mindestlohn wird 2011 flächendeckend für alle Branchen eingeführt, 2015 für alle EU Staaten. Er ist so ausgelegt, dass jeder ein vernünftiges Einkommen hat und davon leben kann. Menschen mit staatlicher Unterstützung können weiterhin ihren Unterhalt von der Hilfe beschreiten, aber der Abstand zu den Mindestlohn-Empfängern ist deutlich und schafft dadurch Anreize.

… es ist mehr notwendig… packen wir das an… gemeinsam!

Fit für 2020

Bild von Jürgen Philipper

Trotz Wirtschafts- und Finanzkrise, gerade jetzt muss von der Politik deutlich gemacht werden, dass heute die notwendigen Schritte eingeleitet werden müssen, damit wir auch in 2020 in Deutschland attraktive Lebensbedingungen vorfinden. Dazu bedarf es einer langfristigen Strategie, die bezahlbar bleiben muss und nicht die Schuldentilgung zukünftigen Generationen überlässt.

Deutschland hat als bedeutende Exportnation von der Globalisierung profitiert. Damit das auch in Zukunft so sein wird, müssen wir die internationale Zusammenarbeit in Fragen einer nachhaltigen und sozialen Wirtschaftspolitik, globaler Regeln für die Finanzmärkte, der Sicherstellung der Energieversorgung aber auch des Schutzes unserer Natur führend gestalten.

Des Weiteren müssen wir mehr in die Bildung investieren. Nur durch erstklassige Ausbildung und praxisnahe Vorbereitung auf das Berufsleben können wir uns im internationalen Wettbewerb behaupten. Dazu sollte z.B. das Curriculum in den letzten beiden Schuljahren um eine Begleitung und Anleitung für die Studien- und/ oder Berufswahl ergänzt werden.

Der Anteil älterer Menschen in unserer Gesellschaft wird weiter zunehmen. Alters- und Gesundheitsversorgung können nur bezahlbar bleiben, wenn wir auch das Leistungspotenzial von Rentner und Sozialhilfe-Empfänger nutzen und nicht brachliegen lassen. Hier müssen Anreize geschaffen werden, Verantwortung für das Gemeinwohl zu übernehmen.

Was wir brauchen ist – ähnlich der Agenda 2010 – eine Strategie namens „Fit für 2020“.

Vision 2020

Bild von Frank T.

Im Jahr 2020 ist Bildung und Zugang zu Wissen für jeden Staatsbürger, unabhängig von Einkommen und Herkunft möglich. Es wurde erkannt, dass Bildung das wertvollste Gut der deutschen Gesellschaft ist und man es sich nicht leisten kann Teile der Bevölkerung den Zugang zu Bildung zu verwehren.
Ganztagsschulen prägen das Bild der Bildungslandschaft. Längeres gemeinsames Lernen und individuelle Förderung prägen das Selbstverständnis moderner Schulen. Musik- und Sportvereine, gemeinnützige Organisationen und viele weitere gesellschaftliche Gruppen gestalten die Schule mit und ersetzen so das starre, uninspirierte Lernen von heute.

Unternehmer nehmen ihre Verantwortung gegenüber der Gesellschaft aktiv war und erkennen, dass Nachhaltigkeit und wirtschaftlicher Erfolg keine Widersprüche sind. Effizienzlöhne steigern die Produktivität und Mitarbeitermotivation und stärken den Standort Deutschland.

Erneuerbare Energien sorgen für saubere Energie und haben Atomkraftwerke und Kohlekraftwerke ersetzt. Deutschland nimmt eine Vorbildfunktion in Sachen Klimaschutz (Umweltschutz) ein und profitiert wirtschaftlich und von einem neuen, modernen Image.

Der Begriff Europa wurde mit Leben gefüllt und die Bürger beginnen sich mit Europa zu identifizieren. Eine einheitliche europäische Gesetzgebung, die Teile der nationalen Gesetzgebung ersetzt, ist ebenso wie eine gemeinsame Außenpolitik Bestandteil eines neuen Europas. Einzelstaatlichen Souveränitätsvorbehalte werden abgebaut, sodass die Europäische Union auch in gesellschaftspolitischen Fragen an Bedeutung gewinnt.

Agenda 2020

Bild von nvm-hs

Meine Gedanken zur Agenda 2020:

1. Wissen und Bildung werden 2020 Allgemeingut sein. Der Zugang zu Wissen und Bildung wird staatlich garantiert. Im ganzen Land gibt es schnelle, kostengünstige Wissens- (Internet-) Zugänge.

2. Die Menschen können wieder von ihrer Arbeit leben, Arbeitnehmer sind an den Gewinnen des Unternehmens beteiligt und nehmen Einfluss auf die Firmenentwicklung; d.h. auch, dass zukünftig Gewinne zu einem Teil sozialisiert werden.

3. Eine bedarfsgerechte, menschenwürdige Versorgung im Gesundheitswesen (inkl. Pflege) wird durch den Staat garantiert. Vorsorgeleistungen werden zu einem sehr wichtigen Bestandteil.

4. Deutschland wird 2020 mehr denn je in die Europäische Union eingebunden sein. Deutsche Politiker bekleiden wichtige Posten in der Administration. Die Beamten in Europa werden nach normalen Tarifen bezahlt und kümmern sich nicht mehr um die Krümmung von Bananen und Salatgurken. Politiker-Diäten werden im Sinne einer Zielvereinbarung an die Wahlbeteiligung gekoppelt.

5. Schließlich wird in 2020 der Datenschutz des Einzelnen auch seine Berücksichtigung in Arbeitnehmer-Angelegenheiten finden. Datenschutz-Skandale sind in den letzten 3 Jahren nicht mehr vorgekommen. Möglichkeiten der Profilbildung durch Verküpfung einzelner Datenbanken sind wirksam unterbunden.

Diese Liste ist nicht abschließend.

Agenda 2020

Bild von mrksherrmann

Hier sind meine Gedanken für eine Agenda 2020:

1) Einführung eines flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohns
Wir müssen weiter für den flächendeckenden Mindestlohn kämpfen. Zum einen darf es nicht sein, dass die Solidargemeinschaft über Transferleistungen die Gewinnmaximierung schlecht bezahlender Unternehmen bezuschusst. Zum anderen müssen auch fair zahlende Unternehmen gegen Wettbewerbsverzerrungen durch Lohndumping geschützt werden. Deshalb führt für mich kein Weg am Mindestlohn vorbei.

2) Anspruch auf einen kostenlosen Kita- oder Kindergartenplatz
Viele Familien sind heute darauf angewiesen, dass beide Elternteile erwerbstätig sind. Für diese Familien ist eine gute Kinderbetreuung für Kinder ab 1 Jahr notwendig. Doch es gibt in vielen Kitas lange Wartezeiten, einige Kinder bekommen nie einen Platz und die Unterbringung ist in einigen Städten auch recht teuer. Für Familien, in denen beide Elternteile erwerbstätig sind, wäre ein solcher Anspruch oft mehr wert als jegliche andere Art der Familienförderung.

3) Bildungsförderung
Wir haben unseren wirtschaftlichen Erfolg unseren innovativen Technologien und unseren gut ausgebildeten Arbeitskräften zu verdanken. Damit dies auch so bleibt, müssen unsere Kinder in vernünftige Schulen gehen können. Dazu gehört, dass genügend Lehrer eingestellt werden, denn schon heute fallen oft einige Stunden aus, wenn mal ein Lehrer krank wird. Dazu gehört für mich auch die Abschaffung von Studiengebühren, damit auch wirklich jeder studieren kann, der die Voraussetzungen dafür mitbringt. Letztendlich muss es auch wieder Investitionen in die Gebäude und die Ausstattung von Schulen geben, da dies aufgrund der Finanzknappheit mancher Städte und Länder in den letzten Jahren oft vernachlässigt wurde.

4) Mehr Förderung erneuerbarer Energien
Mit der Förderung erneuerbarer Energiequellen können gleich mehrere Problemfelder positiv beeinflusst werden. In manchen Bereichen erneuerbarer Energien gibt es noch viel Forschungsbedarf - in manchen Teilfeldern gehören deutsche Unternehmen bereits zu den Marktführern. Mit dem Ausbau des Einsatzes von erneuerbaren Energien können wir qualifizierte Arbeitsplätze erhalten und neue schaffen. In der Zukunft werden wir auf einige fossile Energieträger verzichten müssen. Auch das ist ein Grund, welcher die Umstellung auf erneuerbare Energien so wichtig macht.

5) Bessere Regulierung der Märkte
Ohne Regulierung funktionieren die meisten Märkte zwar auch, jedoch gewinnt der stärkste Ellenbogen oder das höchste Kapital. Oder es passiert das Gleiche wie bei der aktuellen Krise: Es werden zu hohe Risiken eingegangen, es geht schief und der Staat muss letztendlich die Scherben beseitigen. Daher sollten wir unbedingt Kontrollmechanismen in allen Märkten installieren und bestehende verbessern, damit solche Krisen nicht mehr vorkommen.

6) Keine Verlängerung der KKW-Laufzeiten
Ich finde zu unserer Verantwortung den uns folgenden Generationen gegenüber gehört auch, dass wir ihnen nicht jahrtausende Jahre lang strahlenden Atommüll hinterlassen. Deshalb sollte es bei dem derzeitig festgelegten Atomausstieg bleiben.

Grüße Markus Herrmann
OV Mannheim Innenstadt/Jungbusch

Deutschland und Europa 2020

Bild von Moerph

Wir schreiben das Jahr 2020, die Europäische Union ist zum 1. Januar erneut weiter enger zusammengerückt, Verträge aller Mitgliedsstaaten, von West mit Ost mit Nord und Süd, regeln eine funktionierende gesamteuropäische Wirtschaft, die zu einem enormen Wachstum geführt hat. Die Arbeitslosenzahlen sind in vielen Ländern auf historischem Tiefstand. Über kulturelle Schluchten wurden Brücken gebaut; Europa ist eine Einheit, eine feste Größe, ein verlässlicher Partner.
In Deutschland wirkt das Projekt „Bildung für jedermann“: die Zahlen von Jugendlichen ohne Schulabschluss sind Nahe Null, die Studentenzahlen steigen und die Wirtschaft ist froh über hoch motivierte und interessierte Auszubildende und alles nur, weil Schüler, Studenten und Eltern keine Kosten mehr für Bildung zu schultern haben, weder für Schulbücher, noch für Schulessen, noch für eine Betreuung der Kinder nach der Schulzeit. Die weitere Zukunft Deutschlands, Europas und der Welt liegt mit in ihren Händen, weitere Schritte können und müssen gegangen werden, dann kann 2030 kommen.

Meine Vision für 2020

Bild von EwaldGeldmacher

Die SPD hat das Konzept für die Zukunft! - ich nenne es Menschheitskonzept

Das Menschheitskonzept der SPD hat seit 2009 zu phänomenalen Wahlergebnissen der SPD geführt. Inhalt des Konzeptes: das politische Handeln orientiert sich an den Bedürfnissen der Natur des Menschen.

Die Familie ist der Grundpfeiler der Gesellschaft, an ihren Bedürfnissen und den natürlichen Lebensverläufen richten sich die politischen Entscheidungen aus.

Wissen und Bildung ist die Grundlage für die erfolgreiche Entwicklung des Landes und daher Allgemeingut – der Zugang zu Wissen und Bildung wird staatlich garantiert.

Arbeit ist gerecht auf alle verteilt – die Menschen können von ihrer Arbeit wieder leben, insofern hat sich das Wirtschaftssystem an den Erfordernissen der Gesellschaft zu orientieren - und nicht am Renditehunger Weniger.

Gesundheit ist die Grundlage menschenwürdigen Lebens – die vollkommen bedarfsgerechte Versorgung wird durch den Staat garantiert – die bisherige Abhängigkeit von Pharma- und Chemiekonzernen ist überwunden.

Wissenschaft und Forschung sind am Menschheitswohl orientiert – das Erfolgsstreben orientiert sich an gesellschaftlicher Anerkennung.

Die nachhaltige Sicherung der Natur und damit der Lebensgrundlage der Menschen wird zu einer wesentlichen Säule der Politik. So hat z.B. alternative Energiegewinnung die Atomkraft vollständig abgelöst – die Welt schaut interessiert auf die Erfolge Deutschlands.

ANPACKEN!

2020 - Wir lieben es zu leben !?!

Bild von MichaelaSchnepel

Im Jahr 2020 werde ich 50 Jahre alt.

Meine Kinder sind dann mit 15 und 17 aus dem gröbsten raus und ich hoffe wir können ihnen, wenn sie möchten, eine Studienausbildung finanzieren.

Hoffentlich wurde bis dahin ein wirklicher gesetzlicher Riegel vor die Dumpinglohntarife geschoben, sodass man seinen Kinder auch sinnvoll erklären kann - es macht Sinn eine fundierte Schul- und Berufsausbildung zu haben.

Unsere immer höher, schneller, weiter Mentalität sollte sich auf die wirklichen Dinge des Lebens konzentrieren - wenn die Ausgaben und Einnahmen einer Haushaltskasse sich die Waage halten sollte man doch zufrieden sein.

Ich wünsche uns allen - das wir es lieben zu leben ....

Mit Kachingle und Flattr können Sie den Online-Journalismus auf vorwaerts.de unterstützen (wie das funktioniert, erfahren Sie in diesem Artikel).

Das Aktuellste aus der Sozialdemokratie - der vorwaerts-Newsletter

Advertising