Interview mit Joris Steg Wahlkampfzeit aus nächster Nähe

von Thomas Köcher - 30.09.2009

Mehr Informationen über ein Praktikum in der vorwärts-Redaktion lesen Sie im Beitrag von Edda Neumann: Das Redaktionspraktikum

WEITERE INTERVIEWS MIT PRAKTIKANTINNEN UND PRAKTIKANTEN:

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Der Vorwärts ist die Zeitschrift für alle SPD-Mitglieder und Sympathisanten. Sie versorgt die Menschen mit Informationen aus Sicht der Sozialdemokratie. Doch wer steckt eigentlich hinter dieser Zeitung? Einer von ihnen ist Joris Steg. Auf vorwärts.de stellt er sich vor.

Kannst du Dich kurz selbst vorstellen?
Mein Name ist Joris Steg. Ich bin 22 Jahre alt und komme ursprünglich aus der Nähe von Braunschweig. Ich studiere zurzeit in Hannover im fünften Semester Sozialwissenschaften. Ich mache seit dem 10. August ein Praktikum beim Vorwärts-Verlag und beim Informationsdienst „blick nach rechts“, der über rechtsextreme Entwicklungen berichtet. Heute ist leider der letzte Tag meines Praktikums.

Weshalb hast Du Dich entschlossen, ein Praktikum beim Vorwärts zu absolvieren?
Ich habe schon einmal in meiner Schulzeit ein Praktikum bei einer Zeitung gemacht, dort allerdings in der Lokalredaktion. Journalistische Arbeit hat mich schon immer interessiert. Leider kommen Journalismus und Medien in meinem Studium kaum vor, also habe ich mir gedacht, dass ich während des Studiums noch ein journalistisches Praktikum machen möchte. Ich habe mich aus mehreren Gründen beim Vorwärts beworben. Ich bin seit fünf Jahren SPD-Mitglied und wollte mich endlich mal aktiver in der Partei engagieren. Außerdem dachte ich mir, dass es sicherlich besonders spannend wird, die Wahlkampfzeit aus nächster Nähe mitzubekommen.

Was hast Du gelernt oder für Dich mitgenommen?
Ich habe sehr viel über das journalistische Schreiben gelernt. Das ist doch ziemlich anders als wissenschaftliches Arbeiten in der Uni. Ich bin auch sehr dankbar für die Unterstützung der Mitarbeiter, die mir bei der Umgewöhnung geholfen und mir hilfreiche Tipps gegeben haben.

Würdest Du den Vorwärts als Praktika-Stelle weiter empfehlen?
Ich bin auf jeden Fall sehr froh, dass ich dieses Praktikum absolviert habe. Ich würde es auch jederzeit weiterempfehlen, allerdings sollte man bei einem Praktikum der SPD-Zeitschrift auch von sozialdemokratischen Inhalten überzeugt sein.

Was machst du nach Deinem Praktikum?
Nächste Woche geht bei mir der Uni-Alltag wieder los. Ich werde die wenigen Tage vor der Uni erst einmal ausschlafen und entspannen. Dann werde ich wieder studieren und im nächsten Jahr meine Bachelor-Arbeit in Angriff nehmen.

Wie hat es dir hier in Berlin gefallen? Wo hast du hier gewohnt? Was hast du in deiner Freizeit gemacht?

Berlin gefällt mir super. Ich bin allerdings öfters hier, weil mein Vater in Berlin wohnt. Außerdem habe ich im letzten Sommer schon Praktika im Finanz- und Gesundheitsministerium gemacht. Also kenne ich Berlin recht gut. Ich habe diesen Sommer zusammen mit meiner Freundin in einer Wohnung in Mitte zur Zwischenmiete gewohnt. Wir haben hier beide ein Praktikum gemacht, da hat sich das angeboten. In unserer Freizeit haben wir sehr viel mit Freunden, die in Berlin studieren, gemacht. Außerdem haben wir hier sehr viel unternommen, waren zum Beispiel bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft, beim Flohmarkt am Mauerpark oder beim Bierfestival. Wir hatten auch Freunde aus der Heimat zu Besuch und sind häufig an der Spree joggen gewesen. Dazu bin ich leidenschaftlicher Fußballspieler und -anhänger. Ich bin Fan von Borussia Dortmund und versuche, so viele Heim- und Auswärtsspiele wie möglich zu besuchen. Während meiner Praktikumszeit war ich an Wochenenden bei den Spielen in Hamburg und Hannover sowie beim Heimspiel gegen Bayern München. Ich bin auch so häufig wie möglich extra zu den Spielen meines Heimatvereins gefahren, um die Mannschaft zu unterstützen.

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