Der Koordinationsleiter Frank Albers brachte den Teilnehmern das Kraftwerkprojekt einführend näher. So erfuhren sie, dass zur Zeit 1500 Arbeitskräfte damit beschäftigt sind, das 800 MW-Kraftwerk aufzubauen. Im Jahr 2012, dem Jahr der Indienststellung, werden 110 Arbeitnehmer dort ihren Arbeitsplatz gefunden haben. Indirekt werden nochmals 190 Arbeitsplätzen durch Zulieferer und Logistiker geschaffen.
Erfreut vernahm die Besuchergruppe, dass das Gewerbesteueraufkommen des Kraftwerkes am Ort des Sitzes, in Wilhelmshaven, verbleibt. Nicht unerheblich war für die Teilnehmer auch der Anteil der Maßnahmen der beim Umweltschutz des über eine Milliarden Euro teuren Kraftwerkbaues beachtet wurden, sei es bei der Entschwefelung, Erstickung oder bei der Wasserreinigungs- bzw. Wasseraufbereitungsanlage. Aber auch der im Gegensatz zum Nachbarkraftwerk niedrige Schornstein, so erfuhren die Teilnehmer, hat seine Auswirkung bei dem über 50% geringerem Ausstoß, als es den gesetzlichen Vorschriften entspricht.
Bei dem sich anschließenden Gang über die Baustelle konnten sich die Teilnehmer vor Ort ein beeindruckendes Bild von den Ausmaßen des Kraftwerkes machen. Schwindel erregend war der Anblick der Arbeit der Monteure auf ihren hohen Montageplätzen. Allein in das sich im Bau befindliche Kesselhaus hat eine Höhe von 107 Meter.
Text und Bild: Dieter Gehrken
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