Noch während des Neujahrsempfangs am letzten Wochenende organisierten die SPD-Kreisverbände Landshut und Dingolfing-Landau spontan eine Sammlung für die Erdbebenopfer in Haiti. In der Veranstaltung kam dann die ansehnliche Summe von 700,- Euro zusammen, die von den anwesenden Gästen gespendet wurde, um die Opfer dieser Naturkatastrophe inmitten der Karibik zu unterstützen. Das Geld soll der Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ zu kommen, die sich seit Jahrzehnten in den Notgebieten unserer Erde engagiert.
Die SPD habe das „C“ zwar nicht in ihrem Namen, dafür aber im Herzen, was wichtiger sei, bemerkte die Landshuter SPD-Kreisvorsitzende Ruth Müller sichtlich erfreut über dieses stattliche Ergebnis. „Dies unterstreicht unsere seit jeher sozial geprägten Grundsätze und ist daneben auch Ausdruck von Solidarität mit all jenen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens sind.“
Das Erdbeben in Haiti hat weltweit eine große Spendenbereitschaft ausgelöst. „Bei allem Mitgefühl und der Nothilfe für die Opfer der Naturkatastrophe dürfen wir keinesfalls die Not leidenden Menschen in anderen Teilen der Welt, wie z. B. in Darfur oder im Kongo, vergessen“, sagte Dr. Bernd Vilsmeier vom SPD-Kreisverband Dingolfing-Landau. Diese benötigten ebenfalls Hilfe, hätten aber nicht die gleiche mediale Aufmerksamkeit.
Der Nothilfe müsse die Wiederaufbauhilfe folgen, die aber meist wenig spektakulär sei. Die Menschen müssten Hilfe zur Selbsthilfe bekommen, um so bald wie möglich wieder auf eigenen Beinen stehen zu können. Dazu brauche es aber die entsprechende (Infra-)Struktur. Diese müsse durch staatliche Entwicklungshilfe und durch gemeinnützige so genannte
„Nicht-Regierungs-Organisationen (NGOs) aufgebaut werden müssen, fügte Stadtverbandsvorsitzende Anja König an.
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