Bundestagswahl Schwarz-Gelb will Mindestlöhne abschaffen

von Karsten Wiedemann - 23.08.2009
Wirtschaftsminister zu Guttenberg wurde für sein "industriepolitisches Papier" noch zurückgepfiffen, inzwischen fordern Politiker von Union und FDP ganz offen die Abschaffung von Mindestlöhnen. FDP-Schatten-Wirtschaftsminister Rainer Brüderle bezeichnete Mindestlöhne als "maximalen Unsinn".

Aller Bemühungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zum Trotz, im Wahlkampf keine konkreten Ankündigungen zu machen, scheinen Union und FDP sich darauf verständigt zu haben, im Falle eines Wahlsieges von Schwarz-Gelb die beschlossenen Regelungen zum Mindestlohn wieder abzuschaffen. Der CDU-Wirtschaftsexperte Michael Fuchs sagte der "Leipziger Volkszeitung", nach der Bundestagswahl werde alles "genau geprüft".

FDP-Wirtschaftsexperte Rainer Brüderle sagte, Mindestlöhne werden nach der Wahl in den Verhandlungen mit der Union sicher wieder "auf den Tisch kommen". Für ihn seien Mindestlöhne "maximaler Unsinn".

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AutorIn: Karsten Wiedemann  

Nicht nur der Mindestlohn

Bild von Bernd K.

Nach der Bundestagswahl sollen auch massiv Stellen abgebaut werden. Laut der "Financial Times" existiert ein sog Stillhalte-Abkommen zwischen Wirtschaft und Bundesregierung.

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/stellenabbau-kommt-nac...

Stellenabbau kommt nach der Bundestagswahl

Bild von Bernd K.

Nicht "nur" der Mindestlohn steht auf der Kippe, auch sollen nach der Wahl unter schwarz-gelber Flagge massiv Arbeitsplätze abgebaut werden. http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/stellenabbau-kommt-nac...

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