Weitere Informationen über die "Junge Freiheit" finden Sie auf www.bnr.de/category/stichworte/junge-freiheit
Nachdem Blogger diesen Sachverhalt kommunizierten und darauf folgend heftige Kritik an Popp geäußert wurde, ruderte dieser zurück. Er habe eine „eilige Interviewanfrage“ der „Jungen Freiheit“ erhalten, die er dem Vernehmen nach nicht kannte. Der Eintrag bei „Wikipedia“ über die JF genügte Popp dann offensichtlich, sich ein Bild über die in Berlin erscheinende rechtsgestrickte Wochenzeitung zu machen und das Interview zu autorisieren.
Einem Bericht der „Berliner Zeitung“ zufolge hat der Bundesvorsitzende der Piratenpartei Jens Seipenbusch seinen Stellvertreters deswegen nur halbherzig kritisiert. Dieser habe sich schließlich im JF-Interview „ausdrücklich von rechten Parteien“ distanziert und das Ausschlussverfahren gegen ein Mitglied der Piratenpartei verteidigt, das Verständnis für Holocaust-Leugner gezeigt habe.
Allerdings hält Popp ja gerade dieses Parteimitglied nicht für „einen Rechten“, wie er gegenüber der „Jungen Freiheit“ ausführte. Sondern der sei „vielmehr jemand, der gerne provoziert“, so Popp. Nun hat sich dieses Mitglied unmissverständlich geschichtsrevisionistisch und antisemitisch geäußert und sich unter anderem ausgerechnet auf den verurteilten Holocaust-Leugner Germar Rudolf berufen. Aber möglicherweise ist Rudolfs Vita ja dem stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Piratenpartei ebenso unbekannt.
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Der Piratenpartei fehlt die Medienkompetenz
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