Umgang mit DDR-Vergangenheit Platzeck: "Niemanden mit Nazis verglichen"

von Gero Fischer - 03.11.2009
Matthias Platzeck hat seinen viel kritisierten Essay im Spiegel über die Versöhnung mit ehemaligen SED-Mitgliedern verteidigt. In seinem Text mit angeblichem SS-Vergleich mache er sich Gedanken darüber, wie in postdiktatorischen Regierungen die Aufarbeitung der Vergangenheit abgelaufen sei, so Platzeck.

„Wer das liest, wird eins nicht finden: dass ich Mitglieder aus der SED oder wen auch immer, mit Nazis verglichen habe. Das war nie die Absicht, das habe ich vor allen Dingen aber auch nicht getan“, stellte Platzeck klar. Er habe in diesem Essay auch mit keinem Satz gesagt, dass er es für richtig halte, Leute wie Globke, Oberländer, Kiesinger oder Filbinger in hohe Staatsämter zu holen, so Platzeck bezogen auf die NS-Vergangenheit einiger ehemaliger Politiker.

In seinem Essay hatte sich der brandenburgische Ministerpräsident für eine Versöhnung mit ehemaligen SED-Anhängern ausgesprochen und diese als überfällig bezeichnet. Dabei verwies Platzeck auf das Versöhnungsangebot, das der frühere SPD-Vorsitzende Kurt Schumacher in den 1950er Jahren ehemaligen Waffen-SS Mitgliedern gemacht hatte. Politiker von Linkspartei, CDU und der FDP hatten Platzecks Artikel mit unterschiedlichen Begründungen kritisiert. 

Historie schafft Orientierungspunkte
Unterstützung erhielt Platzeck vom Martin Sabrow, Professor für Neueste Geschichte an der Humboldt-Universität in Berlin. Platzeck habe in jenem Essay versucht, aus der Erkenntnis der Historie, aus der deutschen Vergangenheit, Orientierungspunkte für politisches Handeln zu gewinnen, so Sabrow im Deutschlandradio. „Das finde ich nicht nur legitim, sondern eigentlich selbstverständlich.“ Insbesondere die Geschichtswissenschaft betreibe ihr Gewerbe, um für die Weltorientierung in Gegenwart und Zukunft Stichpunkte zu liefern. Ein Vergleich sei dabei immer legitim. „Man muss nur sagen, was man vergleicht, auf welcher Grundlage und welchem Ergebnis.“

Dabei hat Sabrow Platzecks Aussagen nicht als direkten Vergleich verstanden. Vielmehr habe dieser eine Tour de raison gemacht, in der er unter anderem die Frage berührte, wie denn Mitglieder der Waffen-SS in den frühen 50er-Jahren von Kurt Schumacher empfangen wurden und wie Schumacher den Protest, den er dafür geerntet hat, abgefangen hat. Der Historiker spricht sich ebenfalls für eine bessere Integration der DDR-Eliten aus, „wenn dabei die historische Wahrheit nicht auf der Strecke bleibt.“ 

 

 

Quellen: RBB-Online, Deutschlandradio,
 
 

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Channel: Inland  
Bundesland: Brandenburg  

Platzeck: "Niemanden mit Nazis verglichen"

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Weiterhin muss die Partei DIE LINKE Ihre SED-STASI-Vergangenheit über die Opfer in der DDR Zeit aufarbeiten und sich bei den Opfern öffentlich Endschuldigen.

Die Täter der Opfer dürfen keine politischen b. z. w. Öffentliche Ämter in unserer demokratischen Republik ausüben,
b. z. w. tätig sein!

Dies muss aufgearbeitet werden!

Bernd Heinicke

Platzeck: "Niemanden mit Nazis verglichen"

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Etwas zu Brandenburg, auch in Brandenburg ist die Partei
DIE LINKE keine Partei die Regierungsfähigkeit besitzt!

Mit der Partei DIE LINKE (SED-PDS-WASG) kann es von der SPD aus keine Versöhnung geben!

Noch nicht einmal der christliche SPD Versöhner Johannes Rau
war bereit mit dieser Partei in einen Versöhnungsprozess
ein zu steigen!

Das was M.P. Platzeck in Brandenburg macht, wird der SPD bei den nächsten Wahlen die demokratischen Wählerstimmen kosten!

M.P. Platzeck hat nicht aus der Geschichte gelernt!

Auszug: Buch Hubertus Knabe “Honeckers Erben-Die Wahrheit über DIE LINKE” S. 27/28 folgender Wortlaut:

Entsprechend unverblümt werden Luxemburg und Liebknecht zu Säulenheiligen verklärt.
An der Fassade der Parteizentrale der LINKEN steht in großen Lettern >> Karl-Liebknecht-Haus<. Selbst Ex-SPD-Chef Lafontaine bezeichnet Luxemburg und Liebknecht, die seinen frühen Vorgänger Friedrich Ebert am liebsten vor ein Revolutionstribunal gestellt hätten, inzwischen als Vorbilder der Partei. Sie stünden, so erklärte er 2006 vor ihren Gräbern in Fernsehkameras und Mikrofone, für die Inhalte, die die neue linke Kraft im Bundestag vertritt. Das ausgerechnet die Rosa-Luxemburg-Stiftung im Februar 2009 der Gründung der Weimarer Nationalversammlung gedachte, ist an Heuchelei kaum noch zu überbieten.

Das Ernst Thälmann, der in der DDR und auch heute noch als ausgezeichneter Arbeiterführer gepriesen wird, der 1923 in Hamburg den sinnlosen Aufstand durch geführt hat, wo es über hundert Menschen das Leben kostete, der ein williges Werkzeug Stalins war.

Dies muss aufgearbeitet werden!

mit freundlichen Grüßen
Bernd Heinicke

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