Militärschlag in Jemen Mützenich: "Militärisch kann man die Terrorgruppen nicht schwächen."

von Redaktion - 03.01.2010
Der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rolf Mützenich erwartet einen Militärschlag der amerikanischen Regierung gegen Jemen. Die amerikanische und britische Botschaften in Jemen wurden schon geschlossen.

Wie der Außenpolitiker dem Kölner Stadtanzeiger mitteilte, gehe er davon aus, dass Barack Obama schon in Kürze militärisch gegen Terrorgruppen der Al Kaida im Jemen vorgehen würde. 

"Dabei seien eher inneramerikanische Motive maßgeblich als sicherheitspolitische Notwendigkeiten. Obama werde versuchen, mit einem Militäreinsatz der Kritik der oppositionellen Republikaner an seinem vermeintlich zu unentschlossenem Vorgehen gegen den Terror zu begegnen.", heißt es im Artikel weiter.

Mützenich kritisierte die Aktion als ineffizient gegen den Kampf gegen den Terrorismus: "Die im Jemen aktiven radikalislamischen Terrorgruppen kann man mit militärischen Mitteln kaum entscheidend schwächen.

Derweil wurden die Botschaften der USA  und des Vereinigten Königreichs geschlossen, wie die AP berichtet. Andere Länder, darunter Deutschland, verschärften die Sicherheitsmaßnahmen in den Botschaften, so der Spiegel.

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