Mit der Fahne erklärt sich die Partei für alle sichtbar solidarisch mit den Demonstrantinnen und Demonstranten des CSD: Für mehr Gleichberechtigung, Akzeptanz und Toleranz für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender - gegen Diskriminierung und Anfeindungen.
„Die Regenbogen-Fahne ist ein Symbol für Toleranz und Vielfalt“, so der Vorsitzende des Arbeitskreis Lesben und Schwule in der SPD (Schwusos) Ansgar Dittmar. Besonders während Fußball-Weltmeisterschaft sei es wichtig, diese Werte immer wieder einzufordern. „Wir haben in Deutschland 22 Profi-Mannschaften im Fußball, aber offiziell keinen einzigen schwulen Spieler.“ Gerade im Spitzensport sei Homophobie nach wie vor ein großes Problem.
Der stellvertretende Parteivorsitzende Olaf Scholz warnte vor einem „Bis hierher und nicht weiter-Liberalismus“, der vor allem von CDU/CSU vertreten werde. Dabei sei noch lange nicht alles gesetzlich geregelt, Defizite sieht Scholz zum Beispiel beim Steuer- oder Adoptionsrecht.
Gleichzeitig startete die SPD heute auch ihre Unterschriftenkampagne „Vielfalt statt Einfalt – Gemeinsam gegen Homophobie“. Ziel der Kampagne ist die Erweiterung des Grundgesetzes um das Merkmal der sexuellen Identität. SPD-Bundesgeschäftsführerin Astrid Klug rief alle in der Partei dazu auf, sich an der Kampagne zu beteiligen. „Diskriminierung findet nach wie vor statt. Wir müssen darauf Aufmerksam machen, dass wir das nicht dulden.“
Mit Applaus begrüßten die Gäste das „Referat für Glamouristik“ vom Staatsministerium für Tuntensicherheit (Tunsi). Die „Agentinnen“ gaben mit ihrem Auftritt schon mal einen Vorgeschmack auf den CSD am Samstag.
Verlinken Sie auf diesen Beitrag:
- Kommentieren
- 2666 Aufrufe
Druckversion
Artikel verschicken



Auf beta.vorwaerts.de können Sie sich schon mal die neue Seite von vorwaerts.de anschauen.