Koalitionsverhandlungen Matschie wählt schwarz-rot

von Vera Rosigkeit - 01.10.2009
Thüringens SPD-Chef Christoph Matschie verteidigt die Entscheidung des Landesverbandes zugunsten einer schwarz-roten Koalition. Sie hätten mit der CDU inhaltlich schon viel erreicht, erklärt er. In Brandenburg verkündet Ministerpräsident Matthias Platzeck Erfolge bei den Gesprächen mit der Linkspartei.

Nach vier schwierigen Verhandlungswochen hat sich die SPD-Spitze in Thüringen zur Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit der CDU entschieden. Thüringens SPD-Chef Christoph Matschie begründete am Donnerstag die intern umstrittene Entscheidung damit, dass bereits in den Sondierungsgesprächen viel erreicht worden sei.

"Wir können in Thüringen längeres gemeinsames Lernen bis Klasse 8 mit unserem Modell der Thüringer Gemeinschaftsschule umsetzen", sagte er. Auch gebe es gute Chancen, die Inhalte des Familien- Volksbegehrens in die Tat umzusetzen. Zudem sei es möglich, so Matschie, eine innovative Wirtschaftspolitik einzuleiten, die den Einsatz erneuerbarer Energien ausbaut und in der Krise Arbeitsplätze sichert. Matschie ist überezugt, dass "die Bedingungen für einen Koalitionsvertrag mit klarer SPD- Handschrift" gut sind, räumte jedoch ein, dass noch viele Punkte mit der CDU verhandelt werden müssten.

Matschie erklärte zugleich, dass es mit der LINKEN und Bündnis90/Die Grünen nicht möglich war, in den Sondierungsgesprächen eine gemeinsame Lösung in der Ministerpräsidenten-Frage zu finden. Matschie: "Sowohl wir, als auch Bündnis 90/Die Grünen haben vor der Wahl einen Linken- Ministerpräsidenten ausgeschlossen. Das gilt für uns auch nach der Wahl."

Fortschritte in Brandenburg

In Brandenburg sind die Koalitionsverhandllungen weiter offen. SPD-Landeschef und
Ministerpräsident Matthias Platzeck verkündete jedoch nach einem Treffen mit der Linkspartei, dass SPD und Linkspartei bei ihren ersten Sondierungsgespräch am Donnerstag Fortschritte erzielt hätten. Das Klima sei konstruktiv gewesen, sagte Platzeck.

 

Mehr Informationen unter www.spd-thueringen.de

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Channel: Inland  
Bundesland: Thüringen  
AutorIn: Vera Rosigkeit  

Was ist mit Inhalte?

Bild von Lubo

Schön, dass es immer noch Leute gibt, die Erfahrungsresistent sind!
Herr Matschie hat wohl die Wahl gewonnen? Die SPD in Thüringen ist gerade mal die dritt stärkste Partei, und lässt sich dann von einem Partner ins Boot holen, der Herrn Matschie genau wie die SPD auf Bundesebene nach Strich und Faden verheizt! Bei den nächsten Wahlen in Thüringen dürfte die SPD froh sein, wenn sie die 5% Hürde schafft. Die Wähler wollen halt mal mehr Links, und daran wird auch Herr Matschie auf Dauer nichts ändern.
Wenn sie mehr Klientel und Lobbypolitik gewollt hätten, wäre die FDP mit im Rennen gewesen, und nicht die Mehrheit bei Rot-Rot-Grün!
Und was heißt hier: Sie hätten mit der CDU schon Inhaltlich viel erreicht? In der Aussage steckt ja genauso viel drin wie in einem Vakuum!
Mit den Linken und Grünen hätten sie Inhaltlich nichts erreichen müssen, sondern hätten es fast komplett gehabt! Mit den Linken und den Grünen hätte die SPD wesentlich mehr Tragkraft gehabt, wie mit der CDU, die wesentlich mehr Abgeordnete hat; die SPD wird zunichte überstimmt, wie auf Bundesebene und für den Wähler immer uninteressanter. Und im Bundesrat ist eine große Chance vergeben; vielen Dank Herr Matschie!
Gehen sie doch direkt in die CDU, wenn’s ihnen mit denen so gut gefällt!
Wir wollen doch nicht hoffen, dass die CDU für diese Entscheidung einen schwarzen Koffer gepackt hat?!

Mit freundlichen Grüßen
Lubo

23% im Bund und 18,5% in

Bild von Anonymous

23% im Bund und 18,5% in Thüringen waren anscheinden noch nicht niedrig genug?
Schnell schnell auf den Weg zur Bedeutungslosigkeit machen!

So ist es. Matschie ist der

Bild von Malte

So ist es. Matschie ist der Weg unter 5 %

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