Andreas Steppuhn erklärte dazu, dass Leiharbeit vom Ursprung her nicht dazu gedacht war Lohndumping „Tür und Tor“ zu öffnen. Da der Missbrauch immer größer werde, müsse der Gesetzgeber handeln. Dies gelte sowohl für die Umsetzung des Prinzips „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“, als auch für die zeitliche Befristung für die Abarbeitung von Auftragsspitzen, so der SPD Arbeitsmarktexperte.
Nach Vorstellungen der SPD in Sachsen Anhalt soll die Leiharbeit gesetzlich auf sechs Monate je einzelne Arbeitnehmer begrenzt werden. Danach soll nur noch eine Festanstellung möglich sein. Steppuhn kündigte an, diese Vorstellungen auch im Wahlprogramm der SPD für die Landtagswahlen 2011 zu verankern.
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