Der Museumschef begründete den Vorstoß so: „Wir sind ein Haus für jedermann. Durch unseren Schritt ermöglichen wir mit unseren Mitteln den Beziehern von Hartz IV kulturelle Teilhabe.“ Die Idee entstand nach Angaben Schnabels vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um die Höhe der Zuwendungen für Hartz-IV-Bezieher: „Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes geht es nun erneut darum, wie hoch die Sätze sein müssen und was den Familien, die auf Hartz IV angewiesen sind, insgesamt zusteht, damit sie gesellschaftlich nicht außen vor bleiben. Wir glauben, dass historische Bildung dazugehört, um am öffentlichen Leben teilzunehmen, am besten zum Nulltarif. Daher gewährt das Haus der Geschichte den Hartz-IV-Beziehern ab sofort freien Eintritt.“
Die Kontrolle, ob jemand zum kostenlosen Eintritt berechtigt ist, soll unbürokratisch verlaufen, versicherte der Museumsleiter. Danach genügt die Vorlage eines aktuellen Bewilligungsbescheides der Agentur für Arbeit an der Museumskasse.
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