Wihelm-Dröscher-Preis auf dem Bundesparteitag Künstler befassen sich mit dem 100jährigen Jubiläum der SPD im Kreis Klever

von Thorsten Rupp - 26.11.2009
ROT - Eine tolle Idee“, war das Fazit vieler begeisterter Parteitagsbesucher und SPD-Delegierter, die das Kunstprojekt „ROT“ der Kreis Klever SPD auf dem SPD-Bundesparteitag in Dresden sahen. 18 Künstler hatten sich 2008 für die SPD im Rahmen einer Kunstausstellung in Kleve, Geldern und Emmerich, mit dem 100-jährigen Jubiläum der Kreis Klever SPD auseinandergesetzt.

Drei am Projekt beteiligte Künstler waren auf Einladung der Kreis Klever SPD nach Dresden gereist, um das Projekt dort zu präsentieren. Peter Busch, Dirk Knickhoff und Peter Strege erlebten gemeinsam mit SPD-Geschäftsführer Thorsten Rupp drei spannende und interessante Tage auf dem SPD-Bundesparteitag.

Nach mehr als zehn Jahren nahm die Kreis Klever SPD wieder am Dröscher-Preis teil. Ein Wettbewerb, bei dem besondere Projekte der Parteiarbeit ausgestellt und ausgezeichnet werden. 39 Projekte und Initiativen stellten sich dafür am Rande des Parteitages zum Thema "Für eine starke Demokratie" vor. Bereits seit 1982 verleiht die SPD den "Wilhelm-Dröscher-Preis".

Zahlreiche prominente SPD-Politiker schauten ebenfalls am Stand der Kreis Klever SPD vorbei. Der ehemalige SPD-Parteivorsitzende Kurt Beck, die NRW-Vorsitzende Hannelore Kraft, der hessische SPD-Vorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel, die Vorsitzende des Kuratoriums „Dröscher-Preis“ Heidemarie Wieczorek-Zeul und natürlich Barbara Hendricks.

Es gab auch konkrete Anfragen von Parteigliederungen, Fraktionen und der Friedrich-Ebert-Stiftung, ob die Ausstellung auch an anderer Stelle nochmal gezeigt werden könnte. „Was davon realisiert werden kann, muss sich zeigen. Aber es ist eine schöne Bestätigung für die Arbeit der Künstlerinnen und Künstler und für unsere Idee“, so die Vorsitzende der Kreis Klever SPD, Dr. Barbara Hendricks.

"Alle Projekte haben eine Auszeichnung verdient. Sie sind alle toll", erklärte die Vorsitzende des Kuratoriums „Dröscher-Preis“ Heidemarie Wieczorek-Zeul. „Schon die Auswahl der 39 Projekte, die sich während des Parteitages in der Messe Dresden vorstellten, war schwierig, da es eine Vielzahl von Bewerbungen gab. Die Initiativen drücken zugleich die Botschaft des Parteitages aus, dass die SPD sich künftig weiter zur Gesellschaft und zu gesellschaftlichen Gruppen öffnen will.“

Mit dem "Wilhelm-Dröscher-Preis" hält die SPD das Andenken des Sozialdemokraten Wilhelm Dröscher lebendig. Wilhelm Dröscher trat 1946 in die SPD ein und war aktiv als Landtags- und Bundestagsabgeordneter, Schatzmeister und Präsident der Europäischen Sozialisten. Er starb am 18. November 1977 während des Bundesparteitages in Hamburg. 

 

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Channel: Kultur  
Bundesland: Nordrhein-Westfalen  
AutorIn: Thorsten Rupp  

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