80 Ausgaben in zwei Jahrzehnten Gütergotzer Landbote feiert Jubiläum

von André Weikard - 22.04.2010
Als der Gütergotzer Landbote eingestellt werden sollte, meldete sich Ministerpräsident Platzeck zu Wort: „Das macht ihr aber nicht, ich bin über keinen Ort so gut informiert wie über Güterfelde (nebst Stahnsdorf und den Dörfern!)“. Das Ortsblatt blieb erhalten und feiert jetzt sein 20-jähriges Bestehen.

Vier mal im Jahr erscheint der Gütergotzer Landboten als Ortszeitung für Güterfelde, Schenkenhorst, Sputendorf und Stahnsdorf. Bei der ersten Ausgabe im Jahr 1990 hatte die Zeitung nur sechs Seiten, 20 sind es mittlerweile. Das Themenspektrum umfasst lokalpolitische Ereignisse, Historisches aus den Orten und Kommentare zu aktuell politischen Ereignissen, die die Bürger vor Ort betreffen. Herausgegeben wird das Blatt vom Ortsverein Güterfelde mit Unterstützung vom Ortsverein Stahnsdorf. Die ehrenamtlichen Mitglieder haben über die Jahre 80 Ausgaben zusammengestellt, alle drei Monate erscheint eine neue. 1316 Seiten sind bislang zusammen gekommen.

Den Namen von einer Bäckerei abgeschaut

Die Idee für den Namen der Ortszeitung stammt von einer Bäckerei. „Gütergrotzer Landbrot“ stand da. Der Schriftzug ist mittlerweile verschwunden. Die Zeitung gibt es noch. Die Druckkosten werden zum großen Teil durch Anzeigen finanziert. So kann der Landbote kostenlos an alle Haushalte verteilt werden. Selbst in CDU-Kreisen interessiert man sich für das, was die Konkurrenz zu sagen hat.
 

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Bundesland: Brandenburg  
AutorIn: André Weikard  

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