20 Jahre Friedliche Revolution Fluchttunnel 29

von Redaktion - 09.11.2009

Lesen Sie hierzu auch die vorwärts-Zeitblende:

20 Jahre Mauerfall

 

 

 

 


Was von der Wende übrig blieb.

Blick hinter die Gefängnismauern

Narben auf der Seele

 

Im Keller des Hauses Schönholzer Straße Nr. 7 im Berliner Ortsteil Mitte endete ein von West-Berlin aus gegrabener 135 Meter langer Tunnel, durch den am 14. und 15. September 1962 insgesamt 29 Menschen die Flucht in den Westen gelang…

Im Bereich der Bernauer Straße wurden mindestens zwölf Tunnel begonnen, von denen jedoch nur drei erfolgreich waren. Die anderen Projekte scheiterten – meist durch Verrat – vor ihrer Fertigstellung. All diese Fluchttunnel zeugen von der Verzweiflung der Menschen nach dem Bau der Berliner Mauer und ihrer Sehnsucht, einen Weg über die menschenverachtende Grenze hinweg in die Freiheit zu finden.

Seit vergangenen Freitag erinnern aus Anlass des 9. November 2009 zwei neue Gedenktafeln an die „Fluchttunnel“. Eine Tafel, die an den letzten großen, aber gescheiterten Fluchttunnel aus dem Jahr 1971 erinnert, eine andere Bronzetafel, die vom Berliner Unterwelten e.V. gestiftet wurde und dem erfolgreichen „Tunnel 29“ aus dem Jahr 1962 gedenkt.

Flucht aus der DDR: Sand in jeder Schublade

1963 floh auch die Familie Aagaard durch einen selbst gegrabenen Tunnel von Glienicke nach West-Berlin. Mit Kind und alter Schwiegermutter. Heute lebt die fast 90-jährige Lucie Aagaard wieder in ihrem einstigen Zuhause. Den Bericht finden Sie hier...

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Channel: Inland  
Bundesland: Berlin  
Tags: Wende  Mauerfall  Flucht  DDR  BRD  

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