„Es ist ja schön, dass Frau Merkel die Aktualität der Energiefrage erkannt hat, die Reise selbst mutet jedoch stark nach Showveranstaltung an“, so Kolbe.
Die politischen Notwendigkeiten im Energiesektor lägen doch praktisch auf der Hand: Ausbau der erneuerbaren Energien mit entsprechender Forschung, konsequentere Investitionen in die Netze zur Öffnung dezentraler Energieerzeugung, sowie ein verstärkter Fokus auf die Energieeffizienz.
Kolbe: „Für die schwarz-gelbe Bundesregierung sieht die Agenda leider ganz anders aus. Die Interessen der großen vier Energiekonzerne haben Vorrang.“
Der Vorschlag, die großen Energiekonzerne an den Endlagerkosten für Atommüll und der Forcierung der Energiewende zu beteiligen, findet auch bei der Leipziger Bundestagsabgeordneten Unterstützung: „Leider gewinnt man derzeit den Eindruck, dass es den großen Energiekonzernen gelingt, der Brennelementesteuer zu entgehen. Die Bundesregierung darf sich nicht erpressen lassen.“
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