Neue IAB-Studie veröffentlicht Ein notwendiger Zuverdienst

von Mathias Ostertag - 26.08.2010

Das komplette Ergebnis der IAB-Studie ist zu finden im Internet unter der Adresse: 

Studie "Arbeitsmarkt und Konzessionsbereitschaft" des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigt: Mehr als die Hälfte der Arbeitslosengeld-II-Empfänger zwischen 15 und 64 Jahren gehe mindestens 20 Stunden pro Woche einer nützlichen Tätigkeit nach. Nur die Jobsuche sei leider selten erfolgreich.

Die Umfrage unter mehr als 10.000 Hartz-IV-Beziehern offenbare vor allem: Bei der Mehrheit der Leistungsempfänger sei nicht die Motivation der Hauptgrund für den andauernden Bezug von Arbeitslosengeld-II (ALG-II), so die Arbeitsmarktforscher. 
Denn nur etwa 60 Prozent der ALG-II-Empfänger zwischen 15 und 64 Jahren sind verpflichtet, sich um Arbeit zu bemühen. Doch nur mehr als ein Viertel der Suchenden habe in den vier Wochen vor der Befragung ein Vorstellungsgespräch gehabt.

Jeder Zweite verdient zusätzlich Geld
Die zusätzliche Arbeit umfasse etwa die Erziehung von Kindern unter sieben Jahren oder die Pflege von Angehörigen, aber auch Weiterbildungen oder Fördermaßnahmen. Dennoch habe nur etwa die Hälfte der Befragten die Möglichkeit, einer Arbeit nachzugehen, d.h. jeder zweite Hartz-IV-Empfänger bessert die staatlichen Leistungen mit einem Nebenverdienst auf.
Die meisten seien durchaus bereit, auch gering bezahlte Arbeit zu suchen.

Die etwa 350.000 Hartz-IV-Empfänger, die trotz der Verpflichtung zur Jobsuche keiner Arbeit nachgehen, weisen meist Arbeitsmarkthemmnisse auf. Viele seien nur gering qualifiziert, bei schlechter Gesundheit, alleinerziehend oder aufgrund ihres Migrationshintergrunds nicht für eine Tätigkeit geeignet.

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Ein notwendiger Zuverdienst

Bild von Hartzempfänger58er-Regelung

Natürlich braucht man zu Hartz einen Zuverdienst.
Stellen Sie sich vor , Sie sind 58er, bekommen keinen seriösen Job mehr in Ihrem Beruf und haben vielleicht schon chronische Krankheiten.
Sie müssen aber bis zur Rente mit 65+3Monate überleben, um dann nicht etwa die üppige Rente, sondern die Grundsicherung mit dem winzigen Schonvermögen von 2600 Euro zu erhalten.(Nicht etwa so ca. 15 000 Euro, wie bei Hartz4!!!)

Das sind 7 Jahre +xMonate!

Und dann darf man während dieser Zeit nur 100 lächerliche Euro dazuverdienen!

In einem Call Center kann man in dem Alter vielleich gerade mal 200 Euro im Monat verdienen, bevor einem die Luft ausgeht und sich die Herzgröße wegen des vielen Gequassels und der Beanspruchung der Lunge um 1-2cm durchmesser vergrössert!

Und jetzt wollen einige Schwachköpfe auch noch diesen winzigen Betrag voll anrechnen?
Soll tatsächlich diese Bevölkerung dezimiert werden?
Damit der ohnehin schon geringe Stundensatz von 5-8 Euro durch die Anrechnung effektiv auf 1-2 Euro schrumpft?

Nein Danke, so nicht!!!

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